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Der Quellentaucher auf dem 104. Bibliothekartag in Nürnberg

Seit Einzug des Internets in alle Lebensbereiche hat sich die Informationsrecherche grundlegend verändert. Wie sollen Bibliotheken auf diese Veränderung reagieren?  Gibt es Möglichkeiten, reale und digitale Welt in der Informationsvermittlung miteinander zu verzahnen? Diese Fragen sind der Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt „Quellentaucher“, das das Kulturministerium NRW in Kooperation mit der Universität Konstanz, AG Mensch-Computer Interaktion im Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft, Prof. Dr. Reiterer, durchführt. Pilotbibliothek ist die Stadtbibliothek Köln. Die Projektleitung liegt beim Dezernat 48 Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierung Düsseldorf. In einem Vortrag auf dem 104. Bibliothekartag wurde die Medieninstallation „Quellentaucher“ vorgestellt, die unterschiedliche Besuchermotive aufgreift. Der Quellentaucher bietet zwei Rechercheansätze: Die „Expedition“ adressiert das Stöberbedürfnis von Besuchern. Sie reichert aktuelle Nachrichten mit diversen Zusatzinformationen aus dem World Wide Web an (z.B. Meinungstrends mit Twitter, biographische Hintergrundinformationen mit Munzinger) und generiert eine Medienempfehlung aus dem Bestand der Bibliothek. Im Gegensatz zur Expedition ermöglicht der „Tiefenrausch“ die intuitive Formulierung komplexer Suchanfragen mithilfe greifbarer Klötze (Tokens). Die Tokens repräsentieren Filter für unterschiedliche Suchkriterien (z.B. Stichworte oder Medientyp) und werden nacheinander auf ein interaktives Display gelegt und definiert. Die Ergebnisdarstellung passt sich entsprechend den Änderungen einer Anfrage dynamisch an. Dadurch lässt sich die Auswirkung eines einzelnen Suchschrittes auf die Ergebnisdarstellung leicht nachvollziehen. Im Vortrag wurden die beiden Rechercheansätze der Installation und erste Evaluationsergebnisse zum Nutzungsverhalten der Bibliothekskunden vorgestellt.

Link: Initiative Lernort Bibliothek NRW: „Bibliotheksservice digital und real

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