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Academics

Ausstellen! Zur Geschichte des Sammelns und vom Erzaehlen mit Dingen

Lecturer

Stefan Hauser

Assistent

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BSCW

Link

https://lsf.uni-konstanz.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=50739&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung&noDBAction=y&init=y

Location

M630

Timeframe

Tue 15:15 - 16:45

Description

Geschichte und ihre Erfahrbarkeit sind zum (medialen) Ereignis geworden. Dies zeigen die vielfältigen (pseudowissenschaftlichen) Fernsehproduktionen, populäre Sachbücher, Krimis und Romane sowie Computerspiele in historischem "setting", die oftmals den Blick auf Geschichte prägen. Gleichzeitig ist in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl neuer Museen entstanden und hat sich die Zahl der Sonderausstellungen thematisch wie numerisch vervielfacht. Museen als traditionelle Orte der Wissensvermittlung und der unmittelbaren Begegnung mit historischen Quellen sind so einerseits von wachsender Bedeutung, andererseits aber in großem Wandel. Einerseits bilden sie Orte der Wertschätzung und Tradierung kultureller Güter und dienen als Depot der Erinnerung. Sie sind Orte kultureller Bildung, der Wissensvermittlung ebenso wie der Selbstbildung, indem sie Zugänge zu Geschichte, Kunst, Technik oder Natur eröffnen und den Blick für Dinge und Zusammenhänge schärfen können. Andererseits haben sich die Ansprüche der Besucher wie der Museen selbst in Bezug auf Wissensvermittlung und Unterhaltungswerte deutlich gewandelt. Dies geht einher mit tiefgreifenden Veränderungen in den Möglichkeiten architektonischer und designerischer Inszenierung sowie der medialen Aufbereitung von Ausstellungen, v.a. in der Interaktion mit Computern. Diese Entwicklung stellt neue Ansprüche inhaltlicher wie technischer Art an die "historische Vermittlungskompetenz" der beteiligten Archäologen, Architekten, Historiker, Informatiker, Kommunikationsdesigner oder Museologen und an deren Zusammenarbeit.
In den letzten Jahrzehnten haben immer mehr Menschen, Dinge und Themen in die Museen gefunden. Dieser Kurs wendet sich der Frage zu, wie die Wege zum Museum sich gestalten und gestaltet haben. Dazu wird im ersten Teil die Entstehung von Sammlungen und Museen, von Kuriositätenkabinetten und Kunstsammlungen zu modernen Industriemuseen diskutiert. Dabei zeigt sich ein massiver Wandel in der Vorstellung, was thematisch und/oder von den Objekten her ausstellbar ist.
Daran schließt sich der zweite Fragenkomplex an, der sich mit den Zielen der Museen befasst. Welche Art von Fragestellungen beschäftigen die Kuratoren und Besucher?
Der dritte Komplex betrifft die Frage: Was wird ausgestellt? Wie wird etwas wert, bewahrt und ausgestellt zu werden? Wie wird die Auswahl getroffen? Was passiert mit Dingen, die aus ihrem lebensweltlichen oder archäologischen Kontext in einen musealen Kontext überführt werden? Welchen Reiz, "Aura", entwickeln sie und warum?
Im vierten Komplex wird die Frage nach dem Sinn und der Sinnstiftung von Museen wieder aufgenommen. Inwieweit und wodurch produzieren Museen Erinnerung und stiften Identitäten? Wie verhält es sich mit den Narrativen in Museen?

Audience

Bachelor/Master

ECTS

3

Activityconfirmation

Aktive und regelmäßige Teilnahme, verschiedene Kurzreferate, Referat

Literature