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Lehre

Seminar Richtlinien

Das Ziel eines Seminars ist, dass alle Beteiligten etwas lernen. Jeder Teilnehmer muss sich an folgende Regeln halten: Jeder hat das Recht von den Präsentationen zu profitieren. Jeder Teilnehmer soll von der Teilnahme der anderen profitieren und alle haben sich dafür einzusetzen.
Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer etwas im Seminar lernen, sollten ausserdem folgende Regeln bedacht werden:

  • Für die Vortragenden: Die Präsentation ist nicht dazu gedacht, den Seminarleitern zu zeigen, dass Sie wissen wovon Sie sprechen. Stattdessen ist es Ihre Aufgabe, Ihren Kommillitonen Ihr Wissen weiterzugeben.
  • Für die Zuhörer: Die Diskussion am Ende einer Präsentation ist dazu gedacht, den Inhalt der Stunde zusammenzufassen, bzw. auf diesen aufzubauen und alle noch vorhandenen Unklarheiten zu beseitigen. Nehmen Sie aktiv an der Diskussion teil. Die Antworten auf Ihre Fragen werden allen anderen helfen die Präsentation besser zu verstehen. Zudem kann es vorkommen, dass sich erst dadurch neue Fragen stellen.

1. Seminar Anforderungen

  1. unabhängige Recherche
  2. tiefgreifende Untersuchung eines Themas durch eine schriftliche Version: 10 bis 20 Seiten pro Teilnehmer UND einen Seminarvortrag: 45 bis 60 Minuten pro Thema inklusive Diskussion.
  3. Anwesenheit und Teilnahme über das gesamte Semester
  4. Die schriftliche Ausarbeitung muss vom Tutor akzeptiert werden und muss als WORD/RTF-Datei zur Verfügung gestellt werden (alternativ: LaTeX/PDF)
  5. Die Präsentationsfolien müssen dem Tutor als POWERPOINT-Datei zur Verfügung gestellt werden (alternativ: LaTeX/PDF).

2. Bearbeitung eines Themas

Sobald Sie den Zeitpunkt Ihrer Präsenation kennen sollten Sie einen Zeitplan mit folgenden Schritten aufstellen:

  1. Literaturrecherche. Gleich nachdem Sie Ihr Thema kennen, sollten Sie eine detaillierte Recherche nach entsprechenden Texten durchführen. Dazu eignen sich Internet, Bibliotheken, sowie Firmen und Menschen, die sich mit dem Ihrem Thema befassen.
  2. Einschränken des Themas. Sofort nach der Literaturrecherche sollten Sie Ihre Ergebnisse prüfen: Suchen Sie die für Ihr Thema relevantesten Informationen heraus. Suchen Sie sich ein Kernargument. Aufsätze und Papers, die sich nur indirekt mit Ihrem Thema befassen, könnten interessante Aspekte enthalten oder Ihnen helfen Ihr Thema in einem breiteren Kontext zu verstehen. Durch diese Vorgehensweise sollte es Ihnen möglich sein, eine sehr gute Literaturliste zusammenzustellen.
  3. Erarbeitung und Verständnis des Themas. Dieser Punkt beinhaltet einerseits notwendige Texte für Ihren schriftliche Ausarbeitung und die Präsentation auszuwählen, andererseits aber auch die Fähigkeit zu erhalten Fragen zu Ihrem Thema beantworten zu können. Damit Sie die Kernargumente finden ist es wichtig einen Überblick über Ihre Literaturliste zu bekommen. Sie müssen wissen, wie sich die Kernargumente zueinander in Beziehung setzen. Zudem ist es wichtig den gesamten Kontext und den Hintergrund Ihres Themas zu verstehen. Einige illustrative Beispiele sind dem Verständnis der anderen Teilnehmer und Ihnen selbst auch sehr dienlich. Schlisslich sollten Sie Ihr Thema und den Zusammenhang des Themas mit dem Seminar bestens kennen. So ist es Ihnen dann auch möglich potentielle Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Bestenfalls wissen Sie mehr über Ihr Thema als Sie in der Präsentation und der Hausarbeit ausgearbeitet haben.
  4. Struktur der Präsentation und der Ausarbeitung. Die Entwicklung einer passenden Struktur ist nur möglich, wenn Sie die wichtigen Elemente Ihrer Präsentation und deren logische Abfolge kennen. Schreiben Sie die Titel von Kapiteln und Unterkapiteln auf. Zusätzlich sollten Sie zu jedem Abschnitt einige Schlüsselwörter aufschreiben. Bitte diskutieren Sie die Struktur mit Ihrem Tutor bevor Sie die Präsentation halten!

3. Kommunikation mit dem Tutor

Die Aufgabe des Tutors ist es dem Seminar zum Erfolg zu verhelfen. Zögern Sie nicht, sich mit Ihrem Tutor in Verbindung zu setzen falls Sie Fragen oder Probleme haben.

  1. Es ist Pflicht Termine wahrzunehmen und regelmässige Treffen zu verabreden! So kann man sicher gehen, dass der Tutor genug Zeit hat sich Ihnen und Ihren Problemen bzw. Fragen zu widmen.
  2. Die Struktur Ihrer Ausarbeitung und Präsentation müssen mit dem Tutor besprochen werden.

4. Präsentation

4.1 Inhalt

Die Präsentation ist nicht identisch mit Ihrer Ausarbeitung:

  • weniger Information
  • Prioritäten
  • zeigen Sie die Kernargumente anhand verständlicher Beispiele auf
  • Sie sollten mit Ihrer Präsentation Ihr Thema gut verkaufen und die Zuhörer dazu bringen mehr über Ihr Thema lernen zu wollen.
  • Maximieren Sie den Nutzen Ihrer Präsentation für die Zuhörer
  • Denken Sie während Ihrer Vorbereitung an Ihr Publikum:
    • wiederholen Sie wichtige Aspekte
    • motivieren Sie Ihr Publikum und fördern Sie das Interesse
    • was weiss Ihr Publikum bereits?
  • Vergleichen sie Ihre Ergebnisse mit denen anderer.
  • Die Kernaspekte sollten nicht unklar bleiben.

4.2 Form

Laptop, Projektor, keine Overhead-Folien!

  • Die Präsentation darf nicht länger als 30 Minuten dauern
  • Der Präsentation folgt eine ca. 15-minütige Diskussion. Haben Sie evtl. einige Backup-Folien, welche Sie während der eigentlichen Präsentation nicht gezeigt haben, in der Hinterhand
  • Farben: JA; Regenbogen-Optik: NEIN
  • Jede Folie muss mit einer fortlaufenden Foliennummer versehen sein
  • Nach der Titelfolie sollte eine Agenda/Übersicht der behandelten Themen folgen
  • Versuchen Sie, eine klare Struktur über ihre gesamte Präsentation aufrechtzuerhalten. Für Ihr Publikum ist es schwieriger, Ihrer Präsentation zu folgen, als für Sie selber
  • Geben Sie für alle Abbildungen, Graphen, Tabellen etc. Ihre Quellen auf der selben Folie an
  • Benutzen Sie einen klaren und einheitlichen Zitationsstil, welcher mindestens Autor(en), Titel der Publikation und Veröffentlichungsjahr beinhaltet
  • Verwenden Sie ein horizontales Format für Ihre Folien
  • Vermeiden Sie den chaotischen Einsatz von Farben (gleiche Inhalte - gleiche Farben)
  • Schriftgrösse: min. 28 pt
  • Die zentrale Aufgabe ist die Chronologie der Schlüsselwörter: Sie sollten alles erwähnen und erklären, was Sie auf einer Folie darstellen.

4.3 Struktur

  • Sorgfältige Vorbereitung der einführenden Sätze: Begrüßen Sie das Publikum, stellen Sie Ihr Thema vor und erklären Sie was es mit dem Seminar und den anderen Themen zu tun hat.
  • Die Hauptstruktur muss klar und eindeutig sein!
  • Vermeiden Sie Anmerkungen über das was Sie in einer Minute sagen wollen!
  • Zusammenfassung!

4.4 Vorbereitung

  • Spätestens zwei Tage vor Ihrer Präsentation: Proben Sie vor einem Publikum (Mitbewohner, Freunde); nur in Ausnahmefällen: allein. Aber üben Sie das Sprechen auf jeden Fall!
  • Ihre Präsentation sollte am Tag Ihrer Generalprobe komplett fertig sein.
  • Kommen Sie pünktlich, damit Sie alles vorbereiten können.
  • Sie sollten auf eine Diskussion vorbereitet sein.
  • Verwenden Sie Rechtschreibkorrektur. Schreibfehler lenken Ihr Publikum ab und stehen für geringe Sorgfalt
  • Testen Sie Ihre Präsentation im zugewiesen Raum vor dem eigentlichen Termin. Sorgen Sie dafür, dass alles nach Ihren Vorstellungen funktioniert. Überprüfen Sie insbesondere Beamer (Farben, Helligkeit, Auflösung, Schriftgröße), Anschlüsse, Ton, Internetverbindung etc.

4.5 Präsentationsstil

  • Sie sollten redegewandt sein und fliessend sprechen.
  • Sie sollten ernsthaft und sachlich sein.
  • Sie können unbeschwert sein: Sie haben die Situation komplett unter Ihrer Kontrolle!
  • Übertreiben Sie nicht.
  • Lesen Sie nicht aus Ihren Notizen ab, Ihre Präsentation sollten Sie aus dem Stehgreif halten. Sprechen Sie in eigenen Worten.
  • Sprechen Sie deutlich und hörbar.
  • Passen Sie Ihre Art des Sprechens und die Geschwindigkeit der Präsentation Ihrem Publikum an. Machen Sie kurze Pausen nach wichtigen Punkten.
  • Sprechen Sie zu Ihrem Publikum und behalten Sie Augenkontakt!
  • Bleiben Sie ruhig und gelassen (tun Sie wenigstens so als seien Sie es). Zappeln Sie nicht herum.

5. Schriftliche Ausarbeitung

Die schriftliche Ausarbeitung ist die geschriebene Version Ihrer Präsentation.
Die Arbeit ist dazu da, den anderen Seminarteilnehmern detailliertere Informationen zu Ihrem Thema zu vermitteln. Dazu muss Ihre Ausarbeitung die Kernargumente der Präsentation enthalten. Dies ermöglicht anderen eine tiefgreifendere Analyse Ihres Themas. Aspekte die Sie aus zeitlichen Gründen nicht in der Präsentation ansprechen konnten, sollten Sie in die schriftliche Ausarbeitung aufnehmen. Zudem haben Sie auch die Möglichkeit weitere, genauere Beispiele aufzuführen.
Ziel: Zeigen Sie nicht nur, dass Sie das Thema verstanden haben, sondern auch, dass Sie es in einer schriftlichen Form präsentieren können.
Dies beinhaltet:

  • korrekte deutsche oder englische Rechtschreibung!
  • korrekte Form
  • Einhaltung formaler Regeln
  • ordentliche schriftliche Ausarbeitung: keine Flecken, keine Eselsohren etc.

Bitte beachten Sie folgende Anweisungen bei der schriftlichen Ausarbeitung:

5.1 Inhalte und Form

  • 10-20 Seiten
  • Struktur (nicht mehr als 3 Ebenen)
  • diskutieren Sie die Hauptidee, arbeiten Sie Details aus, bieten Sie Literatur für weitere Informationen an
  • die Struktur sollte einer in sich geschlossenen, vernünftigen Logik folgen
  • beginnen Sie mit der Zusammenfassung (0,5 bis 1 Seite)
  • es sollte eine umfassende Literaturliste geben
  • übersetzen Sie nicht nur lange Abschnitte anderer Autoren

5.2 Anleitung zur Form

Titelseite:

  1. Art der Ausarbeitung (z.B. Semesterarbeit)
  2. Art und titel des Seminars (z.B. Seminar, Persuasive Technology)
  3. Titel der schriftlichen Ausarbeitung
  4. Seminarleiter (z.B. Prof. Dr. H. Reiterer; Human-Computer Interaction)
  5. Autor (Vorname, Nachname, Matr.-Nr.)
  6. Datum
  7. Die Titelseite ist nie nummeriert und deren Rückseite immer leer. Eine Widmung ist in Ordnung.

Inhalt (Inhaltsverzeichnis)

  • Nummerierung der Kapitel
  • Titel der Kapitel
  • Seitenzahlen der Kapitel
  • die Inhaltsseite hat römische Zahlen als Nummerierung (I, II, III). Die Seitenzahlen der Ausarbeitung sind arabischer Form und die erste Seite immer die Nummer 1. Zum Beispiel:
    
    Inhalt	                               I
    1. Einleitung..........................1
      1.1 Abschnitt 1                      2
      1.2 Abschnitt 2                      3
    2. Kapitel 1...........................4
      2.1 Abschnitt 1                      6
      2.1.1 Unterabschnitt 1               6
      2.1.2 Unterabschnitt 2               6
      2.2 Abschnitt 2                      7
    
    Anhang A  Abbildungsverzeichnis        9
    Anhang B  Tabellenverzeichnis         10
    Anhang C  Listenverzeichnis           11
    Anhang D  Liste mit Abkürzungen       12
    Anhang E  Literaturverzeichnis        14
    Anhang F  Index                       15
    
    					

Details

  • Der Beginn eines neuen Kapitels ist immer oben auf einer neuen Seite (bei Buchform auf der rechten Seite)
  • Der Titelname gehört nicht unten auf die Seite.
  • Jede Kategorie (Kapitel, Abschnitte, Unterabschnitte etc.) haben Ihre eigene Schriftart und Schriftgrösse (1., 2.; 1.1, 2.1; 1.1.1, 2.1.2 etc.). Wechseln Sie innerhalb dieser Kategorien nicht die Schriftarten und -grössen!
  • Es muss mindestens zwei Sätze Text zwischen zwei Titeln geben.
  • Der Text besteht aus kompletten englischen oder deutschen Sätzen.
  • Listen, Tabellen, Abbildungen etc. untermauern den Text, sie ersetzen diesen aber nicht!
  • Tabellen und Abbildungen sind nummeriert und bekommen einen speziellen Titel, z.B.: Abb. 1: Titel
  • Abkürzungen müssen erklärt werden, entweder im Text selbst oder in einem Unterkapitel. Aber auf jeden Fall im zugehörigen Anhang.
  • Markierungen sind dazu da etwas hervorzuheben. Nach der Hervorhebung wird mit der normalen Formatierung weitergearbeitet.
  • Zitate müssen als solche erkennbar sein! Vergessen Sie nicht die Quelle des Zitats anzugeben, verweisen Sie auf Literatur. Z.B.: XXXXXXXXXX YYYYYYY [qwert93] ZZZZZZZ.
  • Das gleiche gilt für Tabellen, Abbildungen etc., falls diese aus anderen Dokumenten stammen.
  • Schreiben Sie den Text am Stück, die Silbentrennung muss Sinn machen und Leerzeichen sollten nicht mehr als 4mm ausmachen!
  • Rechtschreibung!!
  • Schriftgrösse: 12 pt
  • Zeilenabstand: 1-1,5

Anhang

  • Alphabetische Ordnung der Anhänge
  • Anhänge sind Listen von Abkürzungen und Literatur, Sie dürfen zusätzliche Anhänge hinzufügen
  • Beispiel für einen Literaturvermerk:
    [qwert93]
    Ertmann, Q.W.
    Physikalische Eigenschaften weichelastischer
    Hochgeschwindigkeitsgeschosse am Beispiel von Haribo Gummibären.
    Ohrenbären-Verlag, Rübennasenhausen, 1993.
    					

Titelseite, Inhaltsseite und Anhang, sowie leere Seiten innerhalb des Textes zählen nicht als Seiten, wenn es um die Gesamtzahl an Seiten der schriftlichen Ausarbeitung geht.


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