Erfahrungsberichte

Marcel Borowski

Marcel Borowski

Nachdem der Fokus in meinem Bachelor Studium noch auf der Computergrafik lag, wechselte ich im Master hin zur Arbeitsgruppe Mensch-Computer-Interaktion. Neben meinem Master-Projekt entschloss ich mich auch dazu als studentischer Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe tätig zu sein.

Während meiner Zeit bei der HCI Arbeitsgruppe hatte ich die Möglichkeit an verschiedenen interessanten Projekten mitzuarbeiten. Zum einen gab es die Kurse: In diesen wurden, oft in Gruppenarbeit, spannende Prototypen entwickelt oder es sind gar ganze Ausstellungen wie „Rebuild Palmyra?“ in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen entstanden. Aber auch die Mitarbeit an Forschungsprojekten wie ERTRAG haben mir Einblicke in neue Technologien wie AR und VR gebracht. Schließlich führte mich mein Master-Projekt für ein dreimonatiges Praktikum nach Dänemark, wo ich weitere Kontakte und wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.

Was die Arbeitsgruppe Mensch-Computer-Interaktion für mich auszeichnet ist Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen. Werden Anwendungen mit Fokus auf den Benutzer erstellt, muss dieser zunächst richtig verstanden werden. Grundlagen von Disziplinen wie Psychologie oder Kommunikationsdesign sowie die Unterstützung durch Mitstudenten oder Experten aus diesen Bereichen helfen hier kreative Lösungen zu finden.

Die sehr gute Arbeitsatmosphäre innerhalb der Gruppe rundete meine Zeit bei der HCI Arbeitsgruppe für mich ab.


Carla Gröschel

Carla Gröschel

Nach meinem Bachelor in "Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften" in Duisburg hatte ich mich zuerst einmal für einige Masterstudiengänge im Bereich Kognitionswissenschaften beworben. Da ich jedoch meine Bachelorarbeit im HCI Bereich geschrieben hatte, wusste ich eigentlich, dass ich meinen Master in diesem Bereich absolvieren wollte. Auf den Computer and Information Science Master in Konstanz bin ich durch Zufall gestoßen, das Angebot für HCI ist in Deutschland ja eher begrenzt. Den Schwerpunkt hier auf HCI zu legen kann ich nur jedem empfehlen, der sich für diesen Bereich interessiert. Die Kurse der AG sind sehr praxisnah, mit neuen Technologien arbeitet man oftmals in Gruppen an eigenen Projekten, was mir in meinem Bachelor gefehlt hat. So hatten wir letztes Jahr zum Beispiel die Möglichkeit Applikationen für die Microsoft HoloLens oder die HTC Vive zu entwickeln. Seit Beginn meines Masters 2016 arbeite ich ebenfalls an dem Lehrstuhl als wissenschaftliche Hilfskraft, was einem eine super Möglichkeit bietet direkt an aktuellen Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Auch hier ist die Bandbreite der Projekte sehr vielfältig. Bei der Idee ein Praktikum im Ausland zu absolvieren wurde ich ebenfalls unterstützt, so dass ich die letzten sechs Monate in Dänemark an der Aarhus University verbringen durfte.


Philipp von Bauer

Philipp von Bauer

An die Universität Konstanz kam ich mit dem Ziel meine Kenntnisse im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion zu vertiefen. Die Arbeitsgruppe bietet nicht nur ein breites inhaltliches Angebot an Veranstaltungen, sondern auch ein Team aus (Post-) Doktoranden, welches eine sehr gute Betreuungsarbeit leistet — die Türen sind immer offen. Besonders gut gefallen hat mir, dass man die Möglichkeit hat viele der neusten Technologien auszuprobieren und somit in direkten Kontakt mit den Themen kommt, die sowohl in Wissenschaft als auch Industrie aktuell sind. Zusätzlich hatte ich das Glück als Hiwi Teil der Arbeitsgruppe zu werden und damit in die aktuellen Forschungsprojekte einbezogen zu werden. Dies kann zwar viel Arbeit bedeuten, aber man lernt dabei auch viel und in der familiären Atmosphäre, die in der Arbeitsgruppe herrscht, fällt einem vieles leichter. Wenn man als Student die Möglichkeit hat Hiwi zu werden, sollte man diese jedenfalls ergreifen. 


Lisa-Maria Reutlinger

Lisa-Maria Mayer

Wenn man mich früher gefragt hat, warum ich Informatik studieren will, habe ich von Science-Fiction Filmen angefangen zu erzählen: Mich begeisterte es, wie Iron Man in 3D mit seinem Computer interagiert oder alle Fenster seines Hauses Touch-Monitore sind. Von HCI oder Usability hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nie gehört. Zu Beginn meines vierten Semesters las ich mir die dann Beschreibung zur Pflichtveranstaltung Interaktive Systeme durch — und konnte mich zu 100% wiederfinden. Inzwischen habe ich in diesem Bereich meine Vertiefung gesetzt und fange langsam mit meinem Bachelor-Seminar an. Zusätzlich bin ich seit diesem Semester Hiwi für Interaktive Systeme — also für genau die Vorlesung, die mich damals restlos für HCI begeistern konnte. Ich persönlich liebe an HCI, dass sie über den typischen Informatik-Tellerrand hinausschaut: Ich habe nie dem Stereotyp entsprochen, der glücklich ist, wenn er sich in seinem Code verkriechen kann, sondern ich habe gern die Menschen im Auge, die die Technik am Ende benutzen. Ich erlebe so oft, wie Leute aus meiner Umgebung nicht mit ihrem Computer oder Handy klarkommen, weil sie die Funktionsweise nicht nachvollziehen können. Mein Anspruch an Technik ist, dass man auch als unwissender Benutzer keine Probleme haben sollte — und genau zu solchen Systemen will ich beitragen, indem ich ein Verständnis habe sowohl für die technische Seite als auch für den Menschen, der am Ende vor dem Bildschirm sitzt.


Moritz Skowronski

Moritz Skowronski

Im vierten Semester meines Bachelors in Information Engineering war die Luft raus: Ich wollte etwas anderes studieren und nur noch schnell meinen Abschluss machen. Ich beschloss meine Thesis bei der AG Mensch-Computer-Interaktion zu schreiben, da mich dort die Kombination unterschiedlicher Disziplinen wie Design, Psychologie und Informatik noch am meisten reizte. 

Die Entscheidung war die richtige. In den vertiefenden Lehrveranstaltungen der Arbeitsgruppe merkte ich, dass die MCI ein Feld ist, in dem ich auch in Zukunft arbeiten will. Besonders herausstellen möchte ich dabei die Veranstaltungsreihe „Blended Museum“: Hier arbeitete ich zusammen mit Architektur- und Kommunikationsdesign-Studierenden der HTWG Konstanz sowie Studierenden der Geschichte der Uni an dem Entwurf und der Umsetzung von innovativen Ausstellungskonzepten. Die Arbeit mit Studierenden unterschiedlicher Disziplinen war und ist für mich enorm bereichernd und es ist beeindruckend, was für Ergebnisse das Zusammenbringen der unterschiedlichen Fähigkeiten hervorbringen kann: So programmierte ich beispielsweise für die Ausstellung „Rebuild Palmyra“ einen interaktiven Tisch mithilfe verschiedener Sensoren; Architekten und Kommunikationsdesigner konstruierten den Korpus des Tischs und produzierten die Animationen und Grafiken, die auf diesem angezeigt wurden, während ein Historiker für die Inhalte verantwortlich war. Dieses Endergebnis am Ende den Besuchenden der Ausstellung präsentieren zu können ist ein unbeschreibliches Gefühl.


Durch die MCI ist die Luft definitiv wieder drin: Ich bin nun im dritten Master-Semester in Computer and Information Science und seit über zwei Jahren wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe MCI. Die Ausstellungsgestaltung ist bis heute eine Herzensangelegenheit für mich. 


Rebecca Weber

Rebecca Weber

Was ich an dem Bereich der MCI mag, ist, dass er sehr interdisziplinär ist. Wir haben immer die Benutzer im Blick, die sich in ihrem Wissen und Können sehr stark voneinander unterscheiden können. Meine Bachelor-Arbeit hatte Bezug zum Bereich der neurologischen Rehabilitation und es kam aktuelle Virtual Reality Technologie zum Einsatz. Beides zu kombinieren war eine interessante Aufgabe. Schließlich bekam ich sogar die Möglichkeit in einem neurologischen Rehabilitationskrankenhaus eine Studie mit Patienten durchzuführen, was wirklich eine tolle Erfahrung war. Außerdem gefällt mir an den Vorlesungen, die am MCI-Lehrstuhl angeboten werden, besonders die Mischung aus theoretischem Wissen aus der aktuellen Forschung und praktischen Projekten.


Jonathan Wieland

Jonathan Wieland

Nachdem ich im Wintersemester 2011 mit dem Informatikstudium begonnen hatte, war ich mir lange nicht sicher, ob das wirklich das Richtige für mich ist. Bestärkt in meiner Entscheidung wurde ich dann aber durch die verschiedenen Kurse im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion, die sehr schnell mein Interesse weckten und mich für das Themengebiet motivierten. Oft werden hier die theoretischen Inhalte der Vorlesung durch eine praktische Gruppenarbeit vertieft. Durch die sehr gute Betreuung und den Zugriff auf die neusten Technologien entstehen so spannende Prototypen, die aktuelle Fragestellungen aus Forschung und Industrie adressieren. Im Rahmen der Vorlesung „Blended Interaction“ haben wir so zum Beispiel eine AR-Navigationsapp für die Uni-Bibliothek entwickelt. Spannend fand ich auch die interdisziplinäre Vorlesungsreihe „Blended Museum“. Zusammen mit Studierenden aus den Fachbereichen Architektur, Geschichte und Kommunikationsdesign konnte ich so an der Konzeption und Realisierung der Ausstellung „Rebuild Palmyra?“ mitwirken. Auch wenn diese Projekte zeitlich sehr aufwändig waren, habe ich dabei wohl mit am meisten gelernt.

Auch bei Bachelorprojekt und -arbeit wurde ich hervorragend betreut und sehr gut an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt. Zusammen mit meinem Betreuer konnte ich sogar Teile meiner Bachelorarbeit als Paper veröffentlichen und auf einer Konferenz präsentieren.

Mittlerweile mache ich auch meinen Master mit dem Schwerpunkt MCI. Auch bin ich als wissenschaftliche Hilfskraft für die Arbeitsgruppe tätig. Neben den spannenden Forschungsprojekten schätze ich besonders die familiäre Atmosphäre und die Hilfsbereitschaft unter den Kollegen.


Daniel Fink

Daniel Fink

Während der Vertiefung meines Bachelor Studiums besuchte ich die Kurse des Bereichs Mensch-Computer-Interaktion. Was mich beim Besuch dieser Kurse sofort begeistert hat, war, dass in diesen Kursen Prototypen entwickelt werden, die einen Ausblick darauf geben wie die Benutzererfahrung von morgen aussehen könnte. Den Teilnehmern der Kurse standen dabei immer die neuesten Technologien zur Verfügung und die Betreuung und Organisation durch die Kursbetreuer war wirklich ausgezeichnet. Durch mein dadurch entstandenes Interesse für die MCI beschloss ich schließlich auch meine Bachelor Arbeit in diesem Bereich zu schreiben. In dieser durfte ich im Rahmen meines Bachelor Projekts eine digitale Tischtennisplatte entwickeln, die Menschen dazu motivieren soll mehr Sport zu treiben. Da die Arbeitsgruppe zu diesem Zeitpunkt einen Entwickler für einen Studienprototypen suchte und mir die Arbeit bereits in den Kursen sehr gefiel, wurde ich schließlich Hiwi in der AG Mensch-Computer-Interaktion. Die Arbeit in der Arbeitsgruppe macht mir sehr viel Spaß ich lerne tagtäglich dazu. Unter anderem die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen in interdisziplinären Projekten ist dabei sehr bereichernd. Die sehr gute Arbeitsatmosphäre und die flachen Hierarchien innerhalb der Arbeitsgruppe machen die Arbeit sehr angenehm. Ich kann jedem der sich für die Themengebiete der MCI interessiert die Arbeitsgruppe Mensch-Computer-Interaktion einfach uneingeschränkt empfehlen.


Sebastian Hubenschmid

Sebastian Hubenschmid

Seit meinem zweiten Semester konnte ich als HiWi einen Einblick in den Fachbereich des Lehrstuhls HCI gewinnen, und bei vielen herausfordernden und interessanten Projekten mitarbeiten. Vor allem die Überschneidung mit anderen Fachbereichen, wie beispielsweise der visuellen Datenanalyse, bietet viele Möglichkeiten sich einem passenden Arbeitsthema zu widmen: von designorientierten Themen bis hin zu tief technischen Augmented Reality Anwendungen ist alles möglich. Als technisch veranlagter Mensch hat man daher genug Möglichkeiten, seine Fähigkeiten mit Programmierung, Hardware- und Software-Architektur jeglicher Art zu beanspruchen. Zudem bereitet das Studium im Lehrstuhl HCI einen auch durchgehend auf das weitere Berufsleben vor, wobei vor allem in den praxisorientierten Vorlesungen immer eindrucksvolle und abwechslungsreiche Projekte von fleißigen Studenten bearbeitet werden können.