Vergangene Lehrveranstaltungen 2005 - 2009

Wintersemester 2009/2010

Bachelor-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit).

Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion und im Verlauf des 5. und 6. Semesters eine Auswahl aus den Modulen Visual Requirement Engineering für das Interaction Design, Visuelle Suchsysteme, Usability Engineering Design & Evaluation, Interaktionsdesign für hochauflösende Displays und dem Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion vorzunehmen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben.

Inhalt:

Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst theoretisch erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars). Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase umfassen dann zumeist Phasen der Implementationen und Evaluationen.

ECTS

10

Kolloquiumsveranstaltung der MCI

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig, Schwarz

Beschreibung

In dieser Kolloquiumsveranstaltung werden Teilnehmer am Bachelor- und Master-Projekt sowie die Doktoranden der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion in regelmäßigen Abständen ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentieren.Teilnehmer sind somit die Teilnehmer der folgenden Veranstaltungen:

  • Seminar zum Bachelor-Projekt/Bachelor-Projekt der MCI
  • Seminar zum Master-Projekt/Master-Projekt der MCI
  • Mitarbeiter und Doktoranden der Arbeitsgruppe MCI

Die Veranstaltung findet wöchentlich Montags von 10-12 im Raum D210 statt. Genauere Informationen werden am Vorbesprechungstermin am 21.10. von 12:00-14:00 in D247 bekanntgegeben.

Master-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren.

Voraussetzungen:

Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden.

Inhalt:

Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch- Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion.

Die Vorbesprechung findet am 21.10. in D210 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

10

Medienpsychologische Grundlagen des netzbasierten Arbeitens und Kooperierens

Dozent

Dr. Katrin Allmendinger

Assistenten

Gerken, Geyer

Beschreibung

In der integrierten Lehrveranstaltung wird ein Überblick über medienpsychologische Grundlagen und Schlüsselbegriffe vermittelt. Es werden verschiedene theoretische Ansätze (z.B. Media Richness Theory, Social Presence Theory) gegenübergestellt und anhand von Softwareanwendungen erläutert. Dabei werden insbesondere synchrone Interaktionsformen im virtuellen Raum thematisiert. Die Repräsentation von Nutzern (z.B. als Avatare) aber auch medienpsychologische Themen wie Immersion und Präsenzerleben sowie kognitive Belastung werden auf der Basis empirischer Studien diskutiert. Zur Veranschaulichung des Gelernten werden unterschiedliche Exkursionen in Medienlabore stattfinden.

ECTS

6

Prinzipien & Arbeitstechniken des Industrial Design

Dozent

Prof. Dipl. Des. Cosima Striepe

Assistenten

Gerken

Beschreibung

In diesem Seminar werden Arbeitstechniken und Prinzipien des Industrial Design vermittelt, die es den Studierenden ermöglichen sollen, Softwareprojekte aus der Perspektive des Industrial Designs zu betrachten. Durch die Übertragung dieser Prinzipien auf ein Softwareprojekt kann erfahren werden, welche Relevanz dies für die Projektentwicklung hat. Vorbesprechung am 21. Oktober in D210, 12:00 Uhr

ECTS

4

Leistungsnachweis

Präsentation + Projektabgabe

Literatur

  • Titel: Universal Principles of Design Autor: William Lidwell, Kristina Holden, Bill Butler Verlag: Rockport Publisher, Gloucester, Massachusettes Jahr: 2003
  • Titel: Kompendium Industrie-Design, Grundlagen der Gestaltung Autor: Heinz Habermann Verlag: Springer Jahr: 2003
  • Periodika: form, The Making of Design Verlag: Birkhäuser AG, Basel Ungefähr alle zwei Monate deutsch/english

Seminar zum Bachelor-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Bachelor-Projekt und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Seminars zum Bachelor-Projekt erlernen.

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Bachelor-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Bachelor-Projekts. Das Seminar zum Bachelor-Projekt soll parallel zum 1. Teil des Bachelor-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Bachelor-Projekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten.

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 21.10. im Raum D210 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Leistungsnachweis

Seminararbeit

Seminar zum Master-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Master-Projekt. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben.Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Masterarbeit bereits im Rahmen des Seminars erlernen.

Voraussetzungen:

keine

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Master-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Master-Projekts. Das Seminar zum Master- Projekt soll parallel zum 1. Teil des Master-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Masterprojekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten.

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 21.10. im Raum D210 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Leistungsnachweis

Seminararbeit

Sommersemester 2009

Bachelor-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Bieg, Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit).

Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion und im Verlauf des 5. und 6. Semesters eine Auswahl aus den Modulen Visual Requirement Engineering für das Interaction Design, Visuelle Suchsysteme, Usability Engineering Design & Evaluation, Interaktionsdesign für hochauflösende Displays und dem Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion vorzunehmen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben.

Inhalt:

Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst theoretisch erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars). Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase umfassen dann zumeist Phasen der Implementationen und Evaluationen.

ECTS

10

Blockvorlesung Projektmanagement

Dozent

Dr. Manfred Koch

Beschreibung

Diese Blockvorlesung gibt einen interessanten Einblick in das Projektmanagement basierend auf Beispielen aus Wirtschaft und Praxis.

Leistungsnachweis

Aufgrund des Praxis-Charakters der Veranstaltung Teilnahme für max. 20 Personen. Anmeldung über Liste im Sekretariat D 205 ab sofort jeweils Mo. - Do. von 9.00 - 10.30 Uhr

Literatur

  • Richard S. Schifman, Günther Heinrich: Multimedia-Projektmanagement. X.media.interaktiv, 285 Seiten (2000) Springer Verlag; ISBN: 354067120X; gute Checkliste für Multimedia-Projekte
  • Burkhard Klose: Projektabwicklung. Arbeitshilfen. Projektanalyse. Fallbeispiele. Checklisten. 208 Seiten (1999) Ueberreuter Wirt., F.; ISBN: 3706405202; Muster-PM-Handbuch
  • Gerold Patzak, Günter Rattay, Karl Volonte: Projekt Management, Sondereinband (1998) Linde Verlag Wien GmbH; ISBN: 3851227573
  • Bruno Jenny: Projektmanagement in der Wirtschaftsinformatik, 576 Seiten (2000) vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich; ISBN: 3728127663
  • Schwab-Matkovits: Projektmanagement, Manz-Verlag Schulbuch 1999, Wien, ISBN 3-7068-0770-X; enthält im .pdf-Format das gesamte Lehrerhandbuch; Fallbeispiel "Botendienst" Angabe sowie Lösungs-(zwischen)stände und Fallbeispiel "Trois Jardiniers" Angabe sowie Lösungs-(zwischen)stände
  • Peter Heintel, Ewald E. Krainz: Projektmanagement. Eine Antwort auf die Hierarchiekrise?, Gebundene Ausgabe (2000) Th. Gabler, Wiesb.; ISBN: 3409432019; Projektmanagement - organisatorische und sozialpsychologische Aspekte

Kolloquiumsveranstaltung der MCI

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Bieg, Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig, Schwarz

Beschreibung

In dieser Kolloquiumsveranstaltung werden Teilnehmer am Bachelor- und Master-Projekt sowie die Doktoranden der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion in regelmäßigen Abständen ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentieren.Teilnehmer sind somit die Teilnehmer der folgenden Veranstaltungen

  • Seminar zum Bachelor-Projekt/Bachelor-Projekt der MCI
  • Seminar zum Master-Projekt/Master-Projekt der MCI
  • Mitarbeiter und Doktoranden der Arbeitsgruppe MCI

Die Veranstaltung findet wöchentlich Montags von 10-12 im Raum D210 statt. Genauere Informationen werden am Vorbesprechungstermin am 22.04. von 12:00-14:00 in D247 bekanntgegeben.

Master-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Bieg, Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren.

Voraussetzungen:

Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden.

Inhalt:

Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch- Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion.

Die Vorbesprechung findet am 22.04. in D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

10

Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Gerken

Beschreibung

Es wird ein umfassender Überblick über die Ziele und Forschungsfragen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion gegeben. Die Studierenden erhalten ein Grundverständnis, wie man interaktive Produkte unter besonderer Berücksichtigung der Benutzer- und Aufgabenerfodernisse entwickeln kann. Ziel dieses Entwurfsprozesses ist das Design von gebrauchstauglichen Produkten, deren Benutzung auch Spass bereiten soll. Dazu werden grundlegende Gestaltungsprinzipien, Methoden und Werkzeuge vorgestellt und in praktischen Übungen vertieft. Als Grundlagenveranstaltung kann hier nur ein Überblick über das umfassende und stark interdisziplinär orienterte Feld Mensch-Computer Interaktion (fachliche Bezüge zu Informatik, Design, Psychologie, Arbeitswissenschaft, Pädagogik, etc.) geboten werden. Interessierte Studierende haben aber die Möglichkeit im Rahmen von vertiefenden Kursen (z.B. Usability Engineering 1 und 2, Visuelle Suchsysteme) hier vorgestellt Lehrinhalte zu vertiefen. 

ECTS

9

Leistungsnachweis

Vorleistung: Mehr als 50% der Punkte aus den Übungen (genaue Modalitäten zum Beginn des Kurses)

Prüfung: Klausur von 120min Dauer.

Die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur. Die Note ergibt sich aus der Klausurnote.

1. Klausurtermin: 23.07.09, 10:00-12:00 (C252/C230)

2. Klausurtermin: 24.09.09, 10:00-12:00 (A701)

Literatur

The following books are recommended as background literature, where Interaction Design will be the primary book for this course, supplemented by an extensive web site: www.id-book.com

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design (2nd edition), John Wiley & Sons, 2007
  • Donald A. Norman: The Design of Everyday Things, Currency Doubleday, 1990
  • Shneiderman B.: Designing the User Interface, Addison Wesley, 3nd Edition, 1998

Seminar: Neue Herausforderungen und Trends in der Mensch-Computer Interaktion (Bachelor)

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Geyer, Bieg, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Das Interaktionsdesign für neuartige Formen der Interaktion steht vor großen Herausforderungen. Die zunehmende Anzahl von unterschiedlichen Geräten und der Trend hin zu natürlichen Interaktionskonzepten bringt eine nie da gewesene Vielfalt an Möglichkeiten der Interaktion mit sich. Diese neue Komplexität erfordert eine bessere Integration von kreativen Designtechniken in den Entwicklungsprozess. Eine elementare Ausdrucksform in traditionellen Designdisziplinen ist das Sketching. Es ermöglicht verschiedene Konzepte in einer schnellen und einfachen Form zu visualisieren. Das Seminar wird die Teilnehmer in die kreative Variante des Sketchings für das Interaktionsdesign einführen. Dabei werden verschiedene Sketching-Techniken erlernt, vorgestellt und anhand von Beispielen angewendet. Die Teilnehmer werden schließlich verschiedene Techniken detailliert recherchieren, reflektieren und dokumentieren.

ECTS

4

Leistungsnachweis

Eine 45-minütige Abschlusspräsentation, in welcher das gewählte Thema umfassend präsentiert wird sowie eine 20 seitige Hausarbeit.

Literatur

Sketching User Experiences: Getting the Design Right and the Right DesignBill Buxton, Morgan Kaufmann, 2007

Seminar: Neue Herausforderungen und Trends in der Mensch-Computer Interaktion (Master)

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Geyer, Bieg, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Das Interaktionsdesign für neuartige Formen der Interaktion steht vor großen Herausforderungen. Die zunehmende Anzahl von unterschiedlichen Geräten und der Trend hin zu natürlichen Interaktionskonzepten bringt eine nie da gewesene Vielfalt an Möglichkeiten der Interaktion mit sich. Diese neue Komplexität erfordert eine bessere Integration von kreativen Designtechniken in den Entwicklungsprozess. Eine elementare Ausdrucksform in traditionellen Designdisziplinen ist das Sketching. Es ermöglicht verschiedene Konzepte in einer schnellen und einfachen Form zu visualisieren. Das Seminar wird die Teilnehmer in die kreative Variante des Sketchings für das Interaktionsdesign einführen. Dabei werden verschiedene Sketching-Techniken erlernt, vorgestellt und anhand von Beispielen angewendet. Die Teilnehmer werden schließlich verschiedene Techniken detailliert recherchieren, reflektieren und dokumentieren.

ECTS

4

Leistungsnachweis

Eine 45-minütige Präsentation des bearbeiteten Themas, die regelmäßige aktive Teilnahme an den Vorträgen und deren Diskussion sowie eine 10 seitige Hausarbeit.

Literatur

Sketching User Experiences: Getting the Design Right and the Right Design Bill Buxton, Morgan Kaufmann, 2007

Seminar: Planung und Betreuung Informatik Summer Camp für Schüler

Dozent

Harald Reiterer

Beschreibung

Inhalt des Seminars ist die Planung und Durchführung des Informatik Summer Camps und die persönliche Betreuung der Schüler während des Camps im Juli. Ziel des Informatik Summer Camps ist es bei den Schülern Interesse für die Informatik zu wecken bzw. zu verstärken und sie für ein Hochschulstudium der Informatik zu begeistern. Dazu wird im Seminar über die eigentliche Organisation hinaus eine praktische Aufgabe anschaulich aufbereitet, welche die Schüler im Summer Camp im Rahmen eines kleinen Wettbewerbs durchführen sollen. Für die Seminar-Teilnehmer steht neben der Betreuung der Schüler während des Camps auch die Entwicklung der Anwendung bzw. ein "Testlauf" des Wettbewerbs im Vordergrund. Die grundsätzliche Aufgabenstellung wird von den Veranstaltern vorgegeben. Für die Seminarteilnehmer gelten die gleichen Voraussetzungen wie auch für die Schüler: Grundsätzliches Verständnis und Interesse für die Informatik sowie natürlich auch den Spaß daran, durch die eigene Begeisterung die Schüler damit anzustecken. Die inhaltliche Voraussetzungen an Vorkenntnisse sind gering, die Schüler bringen hier ja auch i.d.R. noch nicht sehr viel mit. Die Aufgabe wird in der Programmiersprache C# bearbeitet. Wer Kenntnisse in C, C++ oder Java hat, kann diese unmittelbar übertragen. Weitere Details zu der konkreten Aufgabenstellung werden des späteren Wettbewerbscharakters des Summer Camps hier noch nicht bekannt gegeben.

ECTS

4

Seminar zum Bachelor-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Bieg, Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Bachelor-Projekt und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Seminars zum Bachelor-Projekt erlernen.

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Bachelor-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Bachelor-Projekts. Das Seminar zum Bachelor-Projekt soll parallel zum 1. Teil des Bachelor-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Bachelor-Projekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten.

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 22.04. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Leistungsnachweis

Seminararbeit

Seminar zum Master-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Bieg, Geyer, Gerken, Jenabi, Jetter, König, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Master-Projekt. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben.Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Masterarbeit bereits im Rahmen des Seminars erlernen.

Voraussetzungen:

keine

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Master-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Master-Projekts. Das Seminar zum Master- Projekt soll parallel zum 1. Teil des Master-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Masterprojekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten.

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 22.04. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Leistungsnachweis

Seminararbeit

Usability Engineering: Evaluation

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Gerken

Beschreibung

Evaluation ist ein integraler Bestandteil des Usability Engineering. Es dient dazu, möglichst frühzeitig Benutzungsprobleme von in der Entwicklung befindlichen, interaktiven Produkten festzustellen und konkrete Ideen für Verbesserungen zu liefern. Mittlerweile ist ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Verfahren und Methoden verfügbar (z.B. heuristische Evaluationen, Benutzertests, Fragebögen, etc.), die sich in Aspekten wie Zeitpunkt der Anwendung im Entwicklungsprozess, Einsatz von Experten oder Beteiligung von potentiellen Endnutzern teils deutlich unterscheiden und somit auch Antworten auf unterschiedliche Fragestellungen liefern. Im theoretischen Teil der Veranstaltung werden die Studenten mehrere dieser Verfahren näher beleuchten und präsentieren. Anschließend wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest von den Studenten selbst in kleinen Gruppen durchgeführt werden. Die Studenten erhalten dabei die Gelegenheit, ein Usability Labor zu nutzen und ihre eigenen Erfahrungen hinsichtlich der Evaluation interaktiver Produkte zu sammeln. Im Rahmen des Kurses werden hierzu auch die Grundlagen des Designs von Experimenten vermittelt (z.B. wie wird eine Hypothese formuliert, was sind unabhängige und abhängige Variablen, was ist ein „within-subjects design“, wie können die erhobenen Daten statistisch ausgewertet werden, etc.).

Umfang:

  • Vorlesung: 2 SWS
  • Übung: 2 SWS

Voraussetzungen:

  • Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Lernziele:

Das Lernziel dieses Kurses besteht darin, die notwendigen Methoden und Vorgehensweisen zur Durchführung der folgenden Aktivitäten beim Entwurf von interaktiven Produkten (Prozessmodell des Interaction Design, siehe Modul Vorlesung Mensch- Computer Interaktion) im Detail zu vermitteln:

Evaluation interaktiver Produkte hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit Ableitung von Änderungserfordernissen zur Beseitigung festgestellter Fehler und Mängel. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, besteht der praktische Teil aus der konkreten Durchführung einer Evaluationsstudie.

Stoffplan:

Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Klassen von Evaluationsverfahren des Usability Engineering. Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Verfahren kurz vorgestellt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verfahren werden beleuchtet. Der thematische Schwerpunkt liegt hierbei auf der Methodik von Langzeitevaluationsstudien. Nach der Präsentation der Evaluationsverfahren wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest gemeinsam geplant und anschließend in kleinen Gruppen durchgeführt. Die Studenten haben dabei Gelegenheit, selbst in die Rolle eines Evaluators zu schlüpfen und die im Theorieteil erworbenen Kenntnisse direkt anzuwenden. Die Ergebnisse dieses Benutzertests werden von den Studenten wiederum im Rahmen einer Präsentation vorgestellt sowie schriftlich in einem Evaluationsreport festgehalten (Hausarbeit).

ECTS

6

Leistungsnachweis

Ausarbeitung einer schriftlichen Hausarbeit sowie 45 minütige Präsentation der Ergebnisse der praktischen Arbeit (Durchführung eines Usability Tests) Prüfungstermine (in Form einer Abschlusspräsentation):

1. Termin: 22.09.09

Anwesenheit diesem Termin ist für alle Kursteilnehmer verpflichtend! Abgabe der Hausarbeit bis Ende des SS 2009.

Literatur

Main Textbooks: 

  • Dumas J., Redish J., A Practical Guide to Usability Testing, Intellect, 1999
  • Nielsen J., Mack R., Usability Inspection Methods, John Wiley & Sons, 1994
  • Preece J., et al., Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002, Chapter 13

Visuelle Suchsysteme

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Hans-Christian Jetter, Jens Gerken

Beschreibung

Inhalt:

Themengebiet: Angewandte Informatik / InformationswissenschaftHeutige Informationsräume - egal ob digitale Bibliotheken, das lokale Dateisystem, Warenkataloge im Web, Wikipedia oder Businessdaten eines Konzerns - wachsen scheinbar unaufhörlich in ihrer Größe und Komplexität. Während immer schnellere Such- und Indexierverfahren den Zugriff durch herkömmliche Suchanfragen beschleunigen, werden die Benutzungsschnittstellen zur Suche, zur Trefferdarstellung und zum Browsing oft vernachlässigt. Oftmals herrschen hier noch Ansätze vor, wie sie bereits vor Jahrzehnten zum Einsatz kamen, ohne dass deren Gestaltung kritisch hinterfragt wird.

Im Kurs "Visuelle Suchsysteme" wird gezeigt, wie durch den Einsatz von interaktiven Visualisierungen der Rechercheprozess für den Benutzer wesentlich effektiver, effizienter und auch unterhaltsamer gestaltet werden kann. Die Studenten lernen, wie man Benutzer eines Informationssystems mit geeigneten Visualisierungen bei der Formulierung seines Informationsbedürfnisses (Formulierung der Suchanfrage) und durch eine durchdachte Präsentation der Suchergebnisse unterstützen kann. Mit innovativen Benutzungsoberflächen, wie z.B. animierten Zoomable User Interfaces (ZUI), oder neuen Ein- und Ausgabegeräten, wie z.B. der Powerwall, verschwimmen dabei oft die traditionellen Grenzen zwischen Suchanfrage, Trefferliste und Navigation.

Am Beginn des Kurses wird im Theorieteil eine Einführung in die Disziplin der interaktiven Informationvisualisierung anhand von Theorie und von ausgewählten Beispielen gegeben (siehe auch die Module Information Visualization I und II). Dann wird detailliert auf das Spezialgebiet der "visuellen Suchsysteme" eingegangen. Illustriert werden diese anhand einer Reihe von visuellen Suchsystemen und Konzepten aus der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion (z.B. aus den Projekten MedioVis 2.0, permaedia, inteHRDis, ...), die dann in der Veranstaltung auch von ihren jeweiligen Entwicklern demonstriert und diskutiert werden. Dabei wird auch auf den Erfolg oder Mißerfolg in Benutzertests während der Usability Evaluation eingegangen.

Im Praxisteil wenden dann die Teilnehmer ihr theoretisches Wissen an, um Lösungen im Kontext von visuellen Suchsystemen zu konzipieren eigenständig zu implementieren. Dabei kommt vor allem C# und .NET 3.5 zum Einsatz.

Lernziele:

Das grundsätzliche Lernziel besteht darin, die Möglichkeiten des Einsatz von Visualisierungen zur Unterstützung von Recherchen in digitalen Datenräumen (z.B. im Web, in digitalen Bibliotheken, in online-Datenbanken) kennen zu lernen.

Des weiteren soll den Teilnehmern vermittelt werden, dass ein effektiver und effizienter Rechercheprozess nur zu erreichen ist, wenn die Visualisierungen in geeignete Interaktionskonzepte eingebettet sind, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit auszeichnen.

Im einzelnen können die Lernziele wie folgt formuliert werden:

  • Die Teilnehmer erlernen die Möglichkeiten und Grenzen von Visualisierungen zur Exploration digitaler Informationsräume.
  • Die Teilnehmer lernen verschiedene Interaktionskonzepte (z.B. Zoomable User Interfaces) und deren Anwendung auf unterschiedlichen Endgeräten (z.B. PDA, Desktop, PowerWall) kennen.
  • Die Teilnehmer erreichen ein tieferes Verständnis über theoretische bzw. konzeptionelle Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Visualisierung und deren Einbettung in geeignete Interaktionstechniken.
  • Die Teilnehmer sind in der Lage, eigenständig eine spezielle Visualisierung in Kombination mit einem geeigneten Interaktionskonzept zu implementieren, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit (Usability) auszeichnet.

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Jeder Kursteilnehmer implementiert eine neue Visualisierung oder Interaktionstechnik für eines der obengenannten Systeme und dokumentiert seine Implementation in einer 10-15 seitigen technischen Dokumentation (Hausarbeit).

Die Ergebnisse werden zusätzlich vom jeweiligen Teilnehmer in einem abschließenden Kolloquium vor den anderen Kursteilnehmern in einem ca. 30-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion präsentiert. Die Endnote setzt sich aus der Qualität und Originalität des Visualisierungs- und Interaktionskonzepts, dessen Implementation, dessen Dokumentation und aus der Qualität der Präsentation zusammen.

Erster Termin: 22.04.2009, 10:15, C252 

Termin für die finale Präsentation:

1. Termin: 22.07.2009

2. Termin: 16.09.2009

Literatur

Grundlagen der Disziplin "Information Visualization" vermitteln folgende Bücher bzw. Artikel:

  • Card, Stuart K.: Information Visualization. In: Jacko Julie A.; Sears Andrew (Eds.): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, NJ (Lawrence Erlbaum) 2003, pp.544-582.
  • Bederson B. B., Shneiderman B. (Hrsg.): The Craft of Information Visualization. Readings and Reflections.San Francisco, CA, Morgan Kaufmann, 2003
  • Card, Stuart K.; Mackinlay, Jock D.; Shneiderman, Ben (Hrsg.): Readings in Information Visualization. Using Vision to Think. San Francisco, CA (Morgan Kaufmann Publishers, Inc.) 1999
  • Robert Spence; Information Visualization, Addison-Wesley, 2001

Die folgenden Quellen dienen als Einstieg in die Thematik der visuellen Suchsysteme (Auswahl):

  • Reiterer, H.: Visuelle Exploration digitaler Datenbestände. In: Maximilian Eibl; Harald Reiterer; Peter F. Stephan; Frank Thissen (Eds.): Knowledge Media Design. Theorie, Methodik, Praxis., Oldenbourg, München, 2005 Pflichtlektüre!
  • Marti Hearst; User Interfaces and Visualization, in: Ricardo Baeza-Yates, Berthir Ribeiro-Neto; Modern Information Retrieval, acm Press, 1999
  • Maximilian Eibl; Visualisierung im Document Retrival; Forschungsbericht IZ Bonn, 2000
  • Thomas Mann; Visualization of Search Results from the World Wide Web, Dissertation Uni Konstanz, 2001, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/751/
  • Gabriela Mußler; Retrieving Business Information from the WWW, Dissertation Uni Konstanz, 2002, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/844/

Wintersemester 2008/2009

Bachelor-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit). 

Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion und im Verlauf des 5. und 6. Semesters eine Auswahl aus den Modulen Visual Requirement Engineering für das Interaction Design, Visuelle Suchsysteme, Usability Engineering Design & Evaluation, Interaktionsdesign für hochauflösende Displays und dem Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion vorzunehmen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben. 

Inhalt:

Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst theoretisch erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars). Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase umfassen dann zumeist Phasen der Implementationen und Evaluationen. 

ECTS

10

Interaktionsdesign für hochauflösende Displays

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

W. König, H.-J. Bieg, J. Gerken, M. Heilig, M. Jenabi, D. Klinkhammer, S. Föhrenbach, R. Rädle, T. Schmidt

Beschreibung

Infolge der fortschreitenden Displaytechnik in Bezug auf Bildschirmgröße, Pixeldichte und Gesamtauflösung ergeben sich nicht nur neue Möglichkeiten zur Informationsdarstellung und -exploration, sondern hieraus resultieren gleichermaßen auch neue Problem- und Fragestellungen hinsichtlich des User-Interface Designs. Beispielsweise kann ein Anwender vor einem großen, hochauflösenden Display aufgrund des limitierten menschlichen Sehvermögens die dargestellten Details nur aus unmittelbarer Nähe pixelgenau wahrnehmen – für einen Überblick über den gesamten Bildschirminhalt ist aber eine größere Distanz zum Bildschirm von Nöten. Die gewonnene bzw. erzwungene Mobilität des Anwenders erfordert dementsprechend nicht nur die Verwendung von sehr flexiblen Eingabegeräten und die Konzeption von neuartigen Interaktionstechniken, sondern auch bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche muss der Tatsache Rechnung getragen werden, dass jeweils nur ein Bruchteil des Bildschirms vom Anwender scharf, der Großteil aber peripher oder gar nicht wahrgenommen wird.

Im Rahmen der Vorlesung werden die Eigenschaften von hochauflösenden Displays und deren Anwendungsdomänen erarbeitet und das typische Benutzerverhalten vor diesen analysiert und diskutiert. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden die Studenten Problemstellungen identifizieren und entsprechende Lösungen sowohl theoretisch als auch praktisch in Form von Prototypen erarbeiten. Hierbei steht das gesamte Themenspektrum der Interaktion mit hochauflösenden Displays vom physischen Eingabegerät über geeignete Interaktionstechniken bis hin zu generellen Interaktions- und Visualisierungskonzepten zur Verfügung. Ebenso können auch die entwickelten Prototypen oder bereits bestehende Lösungen evaluiert und Studien zum spezifischen Benutzerverhalten vor hochauflösenden Displays durchgeführt werden.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis findet in Form einer 30-minütigen Endpräsentation, einer schriftlichen Hausarbeit und der praktischen Projektarbeit statt.

Literatur

  • F. Guimbretiere, M. Stone, T. Winograd, Fluid Interaction with High-resolution Wall-size Displays, UIST 2001. Video, Talk 2002
  • W.A. König, H.-J. Bieg, T. Schmidt, H. Reiterer, Position-independent interaction for large high-resolution displays. IHCI 2007.
  • D. Vogel, R. Balakrishnan, Distant freehand pointing and clicking on very large, high resolution displays. UIST 2005.
  • A. Bezerianos, R. Balakrishnan, View and Space Management on Large Displays, IEEE Computer Graphics and Applications 2005.
  • G. Robertson, M. Czerwinski, P. Baudisch, B. Meyers, D. Robbins, G. Smith, D. Tan, The Large-Display User Experience, IEEE Computer Graphics and Applications 2005.

Master-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren. 

Voraussetzungen:

Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden. 

Inhalt:

Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientiern sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion. 

Die Vorbesprechung findet am 22.10. in D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

10

Seminar: Theorien und Modelle der Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Jens Gerken

Beschreibung

Vorbesprechung am Mittwoch, 22.10., 12:00, D247!

Reguläre Termine Donnerstags, 10-13 Uhr! Genauer Terminplan im BSCW. Die Mensch-Computer Interaktion ist von Grund auf ein multi-disziplinäres Feld, welches sich aus ganz unterschiedlichen Bereichen nährt, beispielsweise der Informatik, den Sozialwissenschaften, der Psychologie, etc... Dies hat sicherlich zu völlig neuen Konzepten geführt und der MCI sehr gut getan - allerdings führte dies auch zu einem sehr divergenten Verständnis der zugrundeliegenden Theorien und Modelle. Während diesem Seminar werden sich die Teilnehmer ein tieferes Verständis verschiedenster Theorien, Modelle und Frameworks erarbeiten, um im Ganzen dann eine vollständigere und einheitlichere Sichtweise zu erlangen.

ECTS

4

Leistungsnachweis

Eine 45-minütige Abschlusspräsentation, in welcher das gewählte Thema umfassend präsentiert wird sowie eine 20 seitige Hausarbeit. Die weiteren Termine für die Präsentationen werden noch bekannt gegeben.

Literatur

  • John M. Carroll, HCI Models, Theories, and Frameworks: Toward a Multidisciplinary Science (Interactive Technologies), Morgan Kaufmann, 2003
  • Paul Dourish, Where the Action Is - The Foundations of Embodied Interaction, MIT Press, 2004

Seminar zum Bachelor-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele: 

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Bachelor-Projekt und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Seminars zum Bachelor-Projekt erlernen. 

Voraussetzungen:

keine

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Bachelor-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Bachelor-Projekts. Das Seminar zum Bachelor-Projekt soll parallel zum 1. Teil des Bachelor-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Bachelor-Projekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. 

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 22.10. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Seminar zum Master-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Master-Projekt. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Masterarbeit bereits im Rahmen des Seminars erlernen. 

Voraussetzungen:

keine 

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Master-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Master-Projekts. Das Seminar zum Master-Projekt soll parallel zum 1. Teil des Master-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Masterprojekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. 

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 22.10. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Usability Engineering: Design

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Hans-Christian Jetter, Jens Gerken

Beschreibung

Inhalt des Kurses ist die Vermittlung einer systematischen Vorgehensweise bei der Entwicklung gebrauchstauglicher und benutzer-zentrierter interaktiver Produkte (z.B. Anwendungssoftware, Webseiten, Information Appliances etc.). Dabei steht die Vermittlung, der Vergleich und die praktische Anwendung verschiedener in der Literatur vorhandener Vorgehensmodelle für das benutzerzentrierte Design im Zentrum des Kurses.Einen Schwerpunkt stellt dabei die Ausarbeitung von innovativen Produktkonzepten und User Interface Designs während des praktischen Anteils des Kurses dar. Dabei stehen Benutzungsschnittstellen für Dienstleistungen im "Web 2.0" im Vordergrund, z.B. Online-Communities, Social Software oder kollaborative Plattformen für Desktops und mobile Geräte.

Lernziele:

  • Erfassen von Bedürfnissen und Ableiten von Anforderungen aus dem Nutzungskontext
  • Entwickeln von Designalternativen (konzeptionelles und physikalisches Design)
  • Entwicklung von interaktiven Designstudien (Mockups)

Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt eine intensive praktische Umsetzung der Inhalte im Rahmen der Entwicklung von Designstudien für interaktive Produkte.

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Stoffplan:

Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Vorgehensmodellen des Usability Engineering (siehe Literatur).Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Vorgehensmodelle in einem theoretischen Teil durch die Studenten erarbeitet und eigenständig präsentiert. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Vorgehensmodelle werden dabei im direkten Vergleich deutlich und individuelle Vor- und Nachteile werden herausgearbeitet. (Theoretischer Teil der Abschlußleistung).

Der Schwerpunkt liegt dabei auf folgenden Inhalten:

  • Methoden zur Erfassung der Bedürfnisse und Anforderungen des Nutzungskontextes (z.B. Benutzerrollen, Aufgabenanalysen)
  • Methoden zur Erstellung von Designstudien (z.B. Konzeptionelles und physikalisches Interaction Design, Prototyping)
  • Entwicklungswerkzeuge für das Rapid Prototyping (z.B. Flash, HTML-Mockups)Im praktischen Anteil des Kurses werden dann in den einzelnen Arbeitsgruppen diese Modelle auch praktisch angewendet, um Ideen und Konzepte zu entwickeln und in ansprechenden Designstudien den anderen Kursteilnehmern zur Diskussion und zur abschließenden Bewertung vorzustellen.

Die Erstellung und Präsentation dieser Designstudien als Prototypen entspricht dabei dem praktischen Teil der Abschlußleistung.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Theoretischer Anteil (30%):

Theoretische Präsentation jeweils eines Vorgehensmodells pro Arbeitsgruppe (45 Minuten) sowie anschließende Diskussion und Fragen (15 Minuten).

Praktischer Anteil (70%):

Durchführung eines benutzerzentrierten Designprozesses in der Arbeitsgruppe unter Befolgung des zugeordneten Vorgehensmodells. Wöchentliche Präsentation aller Arbeitsschritte und Zwischenergebnisse. Abschließende Präsentation der entstandenen Produkte anhand von anschaulichen, ansprechenden und interaktiven Prototypen des Produkts (45 Minuten + 15 Minuten Diskussion).

Präsentationstermine (Theorie): Mitte der VL-Zeit

Präsentationstermine (Praxis): Ende der VL-Zeit

Anwesenheit an diesen Terminen ist für alle Kursteilnehmer verpflichtend!

Als schriftliche Ausarbeitung wird eine detaillierte Dokumentation des Projektablaufs anhand der verschiedenen Zwischenpräsentationen, Artefakte, Modelle, Styleguides etc. im BSCW erwartet. Der Projektablauf und Designentscheidungen müssen an der Dokumentation nachvollzogen werden können.

Literatur

Als Einstieg in das Thema wird empfohlen (sofern die Inhalte des Kurses Mensch-Computer Interaktion nicht bekannt sein sollten):

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002

Die Inhalte des Kurses basieren auf folgenden Lehrbüchern, die gängige Vorgehensmodelle des Usability Engineering beschreiben:

  • Constantine L., Lockwood L., Software for use, Addison-Wesley, 1999
  • Mayhew D., The Usability Engineering Lifecycle, Morgan Kaufmann, 1998
  • Rosson M., Carroll J., Usablity Engineering - Scenario-based Development of Human-Computer Interaction, Morgan Kaufmann, 2002
  • Beyer H., Holtzblatt K., Contextual Design, Morgan Kaufmann, 1998

Visuelles Requirement Engineering für das Interaction Design

Dozent

Harald Reiterer

Assistenten

Thomas Memmel, Mathias Heilig, Tobias Schwarz, Jens Gerken

Beschreibung

From our work group’s experience with industrial practice, we see that UI design departments become more important in interactive software systems specification. The risk of bad UI usability is considerable, and it is an economic risk. But integrating usability engineering (UE) during early stages of requirements engineering (RE) often causes conflicts among stakeholders and faces shrinking IT budgets and pressure of time. 

Several ingredients can therefore contribute to software development failure: the increasing importance of the UI, the separation of professions, particularly software engineering (SE) and UE, and consequently a lack of methods, tools and process models that integrate all stakeholders. Consequently, new approaches to RE and specification practice are necessary. 

By employing prototypes as vehicles for UI specification, we are able to bridge communication and competency gaps. Furthermore, this makes the overall design process more efficient and effective, resulting in lower development costs, but improved quality. 

Topics covered in this lecture:

  • Challenges, and required changes to UI development in industrial practice
  • How to bridge the disciplines
  • Towards a common denominator for UI-related modeling and design
  • The ingredients of UI specifications

In the practical part of the lecture, you will use different tools to build your own UI specification. Therefore, the practical part is embedded in a project context that is usually based upon a cooperation with industrial partners. In winter term 2007/2008, students worked on the specification of rear seat entertainment systems. The topic of the project was introduced by Lorenz Bohrer from Volskwagen research on advanced UIs. 

ECTS

6

Leistungsnachweis

The lecture will be held in Englisch 

You will take part in the following activities:

  • Several presentations during project runtime (cooperative team work)
  • Final presentation of project result (cooperative team work)
  • Term paper (cooperative team work)

The final grade results from:

  • the individual and team performance during the project
  • the individual and team performance during the final presentation
  • the quality of the term paper (team performance)

Literatur

  • Constantine, L. L. (1998): Abstract Prototyping. Software Development, 6 (10), October. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds, The Unified Process Elaboration Phase. San Francisco: CMP Books, 2000
  • Constantine, L. L., Windl, H., Noble, J., and Lockwood, L. A. D. (2000b): From Abstraction to Realization: Abstract Prototypes Based on Canonical Components. Working Paper, The Convergence Colloquy, July 2000.
  • Constantine, L. L. (2000c): Rapid Abstract Prototyping. Software Development, 6, (11), November 1998. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds., The Unified Process Elaboration Phase: Best Practices in Implementing the UP. CMP, Lawrence, KS, 2000
  • Constantine, L. L. (2003): Canonical Abstract Prototypes for Abstract Visual and Interaction Design. In: Interactive Systems: Design, Specification, and Verification. 10th International Workshop, DSV-IV 2003. Vol. 2844, Lecture Notes in Computer Science, edited by J. Jorge, N. Jardim Nunes and J. Falcao e Cunha. Springer Verlag, 2003.
  • Lowgren, J.; Stolterman, E.: Thoughtful Interaction Design: A Design Perspective on Information Technology. MIT Press, 2004
  • Rudd, J., Stern, K., Isensee, S. (1996): Low Vs. High-Fidelity Prototyping Debate. Interactions. January 1996. 76-85.
  • Memmel, T.; Reiterer, H. (2008): User Interface Entwicklung mit interaktiven Spezifikationen. To appear in: Procee-dings of the Mensch & Computer 2008: Viel mehr Interaktion, 8. Konferenz für interaktive und kooperative Me-dien, Oldenbourg Verlag, Sep 2008
  • Memmel, T.; Vanderdonckt, J.; Reiterer, H. (2008): Multi-fidelity User Interface Specifications. To appear in: Proceed-ings of the 15th International Workshop on the Design, Verification and Specification of Interactive Systems (DSV-IS 2008), Kingston, Canada, 43-57
  • Memmel, T.; Geyer, F.; Rinn, J.; Reiterer, H. (2008): A Zoom-Based Specification Tool for Corporate User Interface Development. To be published in: Proceedings of the IADIS International Conference on Interfaces and Human Computer Interaction (IHCI 2008, Amsterdam, The Netherlands), Jul 2008
  • Memmel, T.; Geyer, F.; Rinn, J.; Reiterer, H. (2008): Tool-Support for Interdisciplinary and Collaborative User Inter-face Specification. To be published in: Proceedings of the IADIS International Conference on Interfaces and Hu-man Computer Interaction (IHCI 2008, Amsterdam, The Netherlands), Jul 2008
  • Memmel, T.; Reiterer, H. (2008): Inspector: Interactive UI Specification Tool. To appear in: Proceedings of the 7th In-ternational Conference On Computer Aided Design of User Interfaces (CADUI) 2008, Albacete, Spain, 161-174
  • Memmel, Thomas; Reiterer, Harald (2008): Inspector: Method and tool for visual UI specification. In Proceedings of the 3rd IASTED International Conference on Human Computer Interaction (IASTED-HCI, Innsbruck, Austria), Acta Press, Canada, 170-179.
  • Memmel, Thomas; Reiterer, Harald; Ziegler, Heiko; Oed, Richard (2008): User Interface Specification In Complex Web-Based Information Spaces. In Proceedings of the 3rd IASTED International Conference on Human Computer Interaction (IASTED-HCI, Innsbruck, Austria), Acta Press, Canada, 180-185.
  • Memmel, Thomas; Reiterer, Harald; Ziegler, Heiko; Oed, Richard (2007): Visual Specification As Enhancement Of Client Authority In Designing Interactive Systems. Proceedings of 5th Workshop of the German Chapter of the Usability Professionals Association e.V. (Weimer, Germany), In: Kerstin Roese, Henning Brau: Usability Profes-sionals 2007, Frauenhofer IRB Verlag, Stuttgart, 99-104
  • Memmel, Thomas; Gundelsweiler, Fredrik; Reiterer, Harald (2007): Agile Human-Centered Software Engineering. Proceedings oft the 21st BCS HCI Group conference (HCI 2007, University of Lancaster, UK), In: Linden J. Ball, M. Angela Sasse, Corina Sas, Thomas C. Ormerod, Alan Dix, Peter Bagnall and Tom Mc Ewan: "HCI...but not as we know it", British Computer Society, 167-175
  • Memmel, Thomas; Heilig, Mathias; Schwarz, Tobias; Reiterer, Harald (2007): Visuelle Spezifikation interaktiver Soft-waresysteme. Proceedings of the 7th Mensch & Computer conference (MCI 2007, Weimar, Germany), In: Tom Gross, Mensch & Computer 2007, Oldenborug Verlag, Weimer, Germany, 307-310
  • Memmel, Thomas; Heilig, Mathias, Reiterer, Harald (2007): Model-based visual software specification. Proceedings of the IADIS International Conference on Interfaces and Human Computer Interaction (IHCI 2007, Lisbon, Portugal)
  • Memmel, Thomas; Gundelsweiler, Fredrik; Reiterer, Harald (2007): CRUISER: a Cross-Discipline User Interface & Software Engineering Lifecycle. Proceedings of the 12th International Conference on Human-Computer Interac-tion (HCII 2007, Beijing, China), In: Julie Jacko: Human-Computer Interaction - Interaction Design and Usability (Part I), Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg 2007, 174–183
  • Memmel, Thomas; Reiterer, Harald; Holzinger, A. (2007): Agile Methods and Visual Specification in Software Devel-opment: a chance to ensure Universal Access. Proceedings of the 12th International Conference on Human-Computer Interaction (HCII 2007, Beijing, China), In: C. Stephanidis: Universal Access in Human-Computer Interaction - Coping with Diversity (Part I), Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg 2007, 453–462
  • Memmel, Thomas; Reiterer, Harald (2007): Visuelle Spezifikation interaktiver Systeme mit Modell- und XML-basierten Prototyping-Werkzeugen und Werkzeugketten. Proceedings of the 1st conference on Software Engineer-ing Essentials (SEE 2007, Munich, Germany). In: Jan Friedrich, Andreas Rausch, and Marc Sihling , IfI Technical Report Series IfI-07-07, 78-92
  • Gundelsweiler, Fredrik; Memmel, Thomas; Reiterer, Harald (2007): ZUI Konzepte für Navigation und Suche in komp-lexen Informationsräumen. In: Prof. Dr.-Ing. Juergen Ziegler, Oldenbourg Wissenschaftsverlag , i-com, Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien, 6 (1), 38-48
  • Memmel, Thomas; Bock, C.; Reiterer, Harald (2007): Model-driven prototyping for corporate software specification. Proceedings of the EHCI-HCSE-DSVIS'07, to be published by Springer
  • Memmel, Thomas; Gundelsweiler, Fredrik; Reiterer, Harald (2007): Prototyping Corporate User Interfaces - Towards A Visual Specification Of Interactive Systems. Proceedings of the 2nd IASTED International Conference on Human Computer Interaction (IASTED-HCI '07, Chamonix, France), Acta Press, Canada, 177-182
  • Gundelsweiler, Fredrik; Memmel, Thomas; Reiterer Harald (2004): Agile Usability Engineering. Proceedings of the 4th Mensch & Computer conference (MCI 2007, Paderborn, Germany), In: Keil-Slawik, R.; Selke, H.; Szwillus, G.: Mensch & Computer 2004: Allgegenwärtige Interaktion, Oldenbourg Verlag, München, 33-42

Sommersemester 2008

Bachelor-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit). 

Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion und im Verlauf des 5. und 6. Semesters eine Auswahl aus den Modulen Visual Requirement Engineering für das Interaction Design, Visuelle Suchsysteme, Usability Engineering Design & Evaluation, Interaktionsdesign für hochauflösende Displays und dem Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion vorzunehmen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben. 

Inhalt:

Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst theoretisch erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars). Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase umfassen dann zumeist Phasen der Implementationen und Evaluationen. 

Die Vorbesprechung findet am 16.04. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

10

Interaktive Webanwendungen für komplexe Datenräume

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Fredrik Gundelsweiler

Beschreibung

Das Lernziel besteht darin, die Konzeption und Umsetzung verschiedener Navigationsmuster für Webanwendungen im Zusammenspiel mit großen Datenmengen zu erlernen. Weiterer Bestandteil des Kurses ist die Strukturierung des komplexen Informationsraums, um die verschiedenen Navigationsarten und Visualisierungen optimal zu unterstützen. Zentral dabei ist die Fragestellung welche Arten von Navigation und Informationsstrukturierung sich zur Unterstützung der Benutzer des Systems am besten eignen. Dabei müssen sowohl die technischen als auch die organisatorisch bedingten Einschränkungen beachtet werden. Insbesondere unterliegen Webanwendungen bestimmten Anforderungen und Rahmenbedingungen bzgl. Laufzeitumgebung, Datenübertragung, grafischen Möglichkeiten und Programmierumgebungen. Die Teilnehmer sollen verstehen welche Aufgaben und Abläufe für das effiziente und effektive Arbeiten mit einem Websystem für komplexe Datenräume notwendig sind. Die Teilnehmer haben ein tieferes Verständnis über theoretische bzw. konzeptionelle Fragestellung im Zusammenhang mit dem Einsatz von Navigation und Interaktion in komplexen Informationsräumen. Die Teilnehmer sind in der Lage eigenständig ein Konzept (Navigation, Strukturierung eines Datenraums) zu entwickeln und dieses zu implementieren.

ECTS

6

Kolloquiumsveranstaltung der Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

In dieser Kolloquiumsveranstaltung werden Teilnehmer am Bachelor- und Master-Projekt sowie die Doktoranden der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion in regelmäßigen Abständen ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentieren. 

Teilnehmer sind somit die Teilnehmer der folgenden Veranstaltungen: 

  • Seminar zum Bachelor-Projekt/Bachelor-Projekt der MCI
  • Seminar zum Master-Projekt/Master-Projekt der MCI
  • Mitarbeiter und Doktoranden der Arbeitsgruppe MCI 

Die Veranstaltung findet wöchentlich Montags von 10-12 im Raum D210 statt. Genauere Informationen werden am Vorbesprechungstermin am 16.04. von 12:00-14:00 in D247 bekanntgegeben.

ECTS

0

Master-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren. 

Voraussetzungen:

Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden. 

Inhalt:

Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientiern sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion. 

Die Vorbesprechung findet am 16.04. in D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

10

Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Thomas Memmel, Jens Gerken, Andreas Engl, Soeren Schubert

Beschreibung

Es wird ein umfassender Überblick über die Ziele und Forschungsfragen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion gegeben. Die Studierenden erhalten ein Grundverständnis, wie man interaktive Produkte unter besonderer Berücksichtigung der Benutzer- und Aufgabenerfodernisse entwickeln kann. Ziel dieses Entwurfsprozesses ist das Design von gebrauchstauglichen Produkten, deren Benutzung auch Spass bereiten soll. Dazu werden grundlegende Gestaltungsprinzipien, Methoden und Werkzeuge vorgestellt und in praktischen Übungen vertieft. Als Grundlagenveranstaltung kann hier nur ein Überblick über das umfassende und stark interdisziplinär orientierte Feld Mensch-Computer Interaktion (fachliche Bezüge zu Informatik, Design, Psychologie, Arbeitswissenschaft, Pädagogik, etc.) geboten werden. Interessierte Studierende haben aber die Möglichkeit im Rahmen von vertiefenden Kursen (z.B. Usability Engineering 1 und 2, Visuelle Suchsysteme) hier vorgestellt Lehrinhalte zu vertiefen. 

ECTS

9

Leistungsnachweis

Vorleistung: Mehr als 50% der Punkte aus den Übungen (genaue Modalitäten zum Beginn des Kurses) Prüfung: Klausur von 120min Dauer.

Die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur.

Die Note ergibt sich aus der Klausurnote.

Empfohlen werden folgende Lehrbücher, wobei das Buch Interaction Design als primäres Textbuch für diesen Kurs dient. Zu diesem Textbuch gibt es auch eine umfangreiche Web Site: www.id-book.com

Literatur

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design (2nd edition), John Wiley & Sons, 2007
  • Donald A. Norman:The Design of Everyday Things, Currency Doubleday, 1990
  • Shneiderman B.:Designing the User Interface, Addison Wesley, 3nd Edition, 1998
  • Dahm M. :Grundlagen der Mensch-Computer Interaktion, Pearson, 2006

Seminar: Neue Herausforderungen und Trends in der Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Werner A. König, Hans-Christian Jetter, Jens Gerken, Hans-Joachim Bieg, Fredrik Gundelsweiler, Mathias Heilig

Beschreibung

In der Mensch-Computer Interaktion herrscht Aufbruchstimmung! Manche sprechen auch von dem Beginn der "third wave of HCI", welche die Mensch-Computer Interaktion in völlig neue Bereiche unseres täglichen Lebens integriert – weg vom reinen Optimieren des Arbeitsplatzes. In diesem Seminar erhalten die Studenten Gelegenheit, anhand ausgewählter Themenstellungen sich selbst einen Einblick in die Zukunft der MCI zu verschaffen. Hierzu wird jeweils eine Auswahl an Basisliteratur zur Verfügung gestellt, welche aufbereitet und im Kontext der Themenstellung um weitere Quellen erweitert werden soll. Abschließend werden die Ergebnisse präsentiert und in einer Hausarbeit zusammengefasst. Die Themenstellungen umfassen hierbei ganz unterschiedliche Bereiche, beispielsweise wie der Desktop der Zukunft aussehen könnte, wie sich feststellen lässt, ob ein interaktives Produkt nicht nur benutzerfreundlich ist, sondern auch Spaß macht oder wie neue Eingabegeräte in das tägliche Leben integriert werden können. 

Lernziele:

Das grundsätzliche Lernziel besteht darin, sich ein aktuelles Forschungsgebiet der MCI wissenschaftlich zu erarbeiten, aufzubereiten und verständlich zu präsentieren (sowohl mündlich als auch schriftlich). Neben der Einarbeitung in die Basisliteratur ist hier aber auch die wissenschaftliche Recherche ein weiterer Schwerpunkt, um das Themengebiet möglichst umfassend zu beleuchten.

ECTS

4

Leistungsnachweis

Eine 45-minütige Präsentation des bearbeiteten Themas, die regelmäßige aktive Teilnahme an den Vorträgen und deren Diskussion sowie eine 10 seitige Hausarbeit.

Literatur

  • Beyond the Desktop Metaphor - Designing Integrated Digital Work EnvironmentsEdited by Victor Kaptelinin and Mary Czerwinski, MIT Press, 2007.
  • Being Human: Human-Computer Interaction in the Year 2020Edited by Richard Harper, Tom Rodden, Yvonne Rogersand Abigail Sellen, Microsoft Research, 2008. http://research.microsoft.com/hci2020/default.html

Seminar zum Bachelor-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Bachelor-Projekt und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Seminars zum Bachelor-Projekt erlernen. 

Voraussetzungen:

keine 

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Bachelor-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Bachelor-Projekts. Das Seminar zum Bachelor-Projekt soll parallel zum 1. Teil des BAchelor-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Bachelor-Projekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. 

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten.

Die Vorbesprechung findet am 16.04. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Seminar zum Master-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler, Heilig

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Master-Projekt. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Masterarbeit bereits im Rahmen des Seminars erlernen. 

Voraussetzungen:

keine 

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Master-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Master-Projekts. Das Seminar zum Master-Projekt soll parallel zum 1. Teil des Master-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Masterprojekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. 

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 16.04. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Usability Engineering: Evaluation

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Jens Gerken

Beschreibung

Evaluation ist ein integraler Bestandteil des Usability Engineering. Es dient dazu, möglichst frühzeitig Benutzungsprobleme von in der Entwicklung befindlichen, interaktiven Produkten festzustellen und konkrete Ideen für Verbesserungen zu liefern. Mittlerweile ist ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Verfahren und Methoden verfügbar (z.B. heuristische Evaluationen, Benutzertests, Fragebögen, etc.), die sich in Aspekten wie Zeitpunkt der Anwendung im Entwicklungsprozess, Einsatz von Experten oder Beteiligung von potentiellen Endnutzern teils deutlich unterscheiden und somit auch Antworten auf unterschiedliche Fragestellungen liefern. Im theoretischen Teil der Veranstaltung werden die Studenten mehrere dieser Verfahren näher beleuchten und präsentieren. Anschließend wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest von den Studenten selbst in kleinen Gruppen durchgeführt werden. Die Studenten erhalten dabei die Gelegenheit, ein Usability Labor zu nutzen und ihre eigenen Erfahrungen hinsichtlich der Evaluation interaktiver Produkte zu sammeln. Im Rahmen des Kurses werden hierzu auch die Grundlagen des Designs von Experimenten vermittelt (z.B. wie wird eine Hypothese formuliert, was sind unabhängige und abhängige Variablen, was ist ein „within-subjects design“, wie können die erhobenen Daten statistisch ausgewertet werden, etc.). 

Umfang

  • Vorlesung: 2 SWS
  • Übung: 2 SWS

Voraussetzungen

  • Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Lernziele

  • Das Lernziel dieses Kurses besteht darin, die notwendigen Methoden und Vorgehensweisen zur Durchführung der folgenden Aktivitäten beim Entwurf von interaktiven Produkten (Prozessmodell des Interaction Design, siehe Modul Vorlesung Mensch-Computer Interaktion) im Detail zu vermitteln:
  • Evaluation interaktiver Produkte hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit
  • Ableitung von Änderungserfordernissen zur Beseitigung festgestellter Fehler und Mängel.
  • Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, besteht der praktische Teil aus der konkreten Durchführung einer Evaluationsstudie.

Stoffplan

  • Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Klassen von Evaluationsverfahren des Usability Engineering. Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Verfahren kurz vorgestellt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verfahren werden beleuchtet. Der thematische Schwerpunkt liegt hierbei auf der Methodik von Langzeitevaluationsstudien.
  • Nach der Präsentation der Evaluationsverfahren wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest gemeinsam geplant und anschließend in kleinen Gruppen durchgeführt. Die Studenten haben dabei Gelegenheit, selbst in die Rolle eines Evaluators zu schlüpfen und die im Theorieteil erworbenen Kenntnisse direkt anzuwenden. Die Ergebnisse dieses Benutzertests werden von den Studenten wiederum im Rahmen einer Präsentation vorgestellt sowie schriftlich in einem Evaluationsreport festgehalten (Hausarbeit).

ECTS

6

Visuelles Requirement Engineering für das Interaction Design

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gerken

Beschreibung

Lernziele:

Lernziel ist die Vermittlung eines Verständnises über den Stellenwert interaktiver Simulationen in frühen Phasen des Software und Usability Engineering und deren Eignung als visuelle Spezifikation für den weiteren Entwicklungsprozess. Dazu werden Methoden und der Einsatz von Werkzeugen erlernt, mit deren Hilfe, auch unter schwierigen Projektbedingungen, hohe Qualitätsstandards im Sinn der Gebrauchstauglichkeit (Usability) erreicht werden können.Die Teilnehmer kennen verschiedene agile Usability Engineering Methoden und können diese in Software-Entwicklungs- und -Vergabeprozesse integrieren. Die Teilnehmer können unterschiedliche Formen und Einsatzmöglichkeiten des Prototyping im User Interface Design Lifecycle benennen. Die Teilnehmer können Werkzeuge zum Rapid Prototyping von Benutzeroberflächen selbständig nutzen und damit eine visuelle Spezifikation erstellen. Die Teilnehmer können die Bedeutung einer visuellen Spezifiaktion für den gesamten Software Entwicklungsprozess beurteilen und in diesen entsprechend einordnen.

Voraussetzungen:

Inhalte des Moduls Mensch-Computer Interaktion

Inhalt:

In der heutigen Zeit unterliegt das User Interface Design (UID), wie die Softwareentwicklung, generell der Anforderung einer immer kürzeren Time-to-Market. Benutzeroberflächen müssen in immer kürzerer Zeit gestaltet werden, wobei aber die Gebrauchstauglichkeit immer noch in identisch hohem Maße gewährleistet sein muss. Die fortschreitende Verkürzung von Entwicklungs- und Herstellzeiten bei gleichem Qualitätsanspruch ist eine große Herausforderung an den Designprozess, sowie an den verantwortlichen Designer und die von ihm verwendeten Methoden und Werkzeuge. Der User Interface Designer muss zudem oftmals die Ansprüche einer wachsenden Anzahl von Stakeholdern berücksichtigen und trotz aller zeitlichen Einschränkungen einen kollaborativen Entwicklungsprozess gewährleisten. Vor allem bei Projekten, in denen der Auftraggeber einen großen Einfluss auf das Design einer Anwendung nehmen möchte, z.B. wenn das Corporate Design eine wichtige Rolle spielt, müssen die Iterationszyklen schnell visuell vorzeigbare und leicht anpassbare Designentwürfe hervorbringen. Mit Stakeholdern unterschiedlicher Unternehmens- und Zuständigkeitsbereiche wäre die Diskussion an abstrakten Modellen und statischen Abbildungen schwierig. Prototypen, die kein interaktives Verhalten erlebbar darstellen können, führen zwischen Auftraggebern und Designern zu Missverständnissen, die sich ein "agiles" Projekt nicht leisten kann. Standardmethoden des Software Engineering (SE) sind ebenso wie solche des Usability Engineering (UE) nicht angemessen, einen Designer in einem agilen Entwicklungsprozess zu unterstützen. Die Qualität der Produkte sinkt, es resultiert eine mangelhafte Usability-Qualität der Systeme und Spezifikationsprozesse für interaktive, hochgradig dynamische Anwendungen werden aufwändiger. Ein Ziel modernen UIDs muss darin bestehen, dem Designer in einem agilen Produktzyklus Werkzeuge und Methoden zur Verfügung zu stellen, die bei Bedarf auch schnell visuelle Ergebnisse liefern können. Gleichzeitig müssen die Ergebnisse anhand der Werkzeuge schnell und leicht veränderbar sein, um Zeitverschiebungen zwischen Konzeption und Umsetzung gering zu halten oder vollständig zu eliminieren. Zusätzlich sollten die dynamischen Prototypen auch als visuelle Spezifikation für externe Dienstleister (Outsourcing, Offshoring) dienen, die sich bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche und des Interaktionsverhaltens unmittelbar an diesen orientieren sollen. Es gilt passende agile UE-Methoden in bestehende SW-Entwicklungs- und SW-Vergabeprozesse zu integrieren und damit auch unter den verschärften Bedingungen den Reifegrad von Engineering-Organisationen zu sichern und zu steigern.Nach einer allgemeinen Einführung vertieft der Kurs die Verwendung von Prototypen als visuelle Hilfsmittel der kollaborativen Anforderungsanalyse. Es werden verschiedene Kriterien diskutiert, anhand deren Prototypingverfahren beurteilt werden können. Durch die kollaterale Auseinandersetzung mit der Thematik der agilen Softwareentwicklung werden sehr aufwändige und einfache Verfahren vor dem Hintergrund eines modernen Requirements Engineering gegenübergestellt. In praktischen Aufgabenstellungen werden aktuelle Prototyping Werkzeuge verwendet und evaluiert.

Leistungsnachweis

Hausarbeit (theoretischer sowie praktischer Teil) und Kolloquium. 
Die Note ergibt sich aus der Hausarbeit und deren Präsentation.

Literatur

  • Constantine, L. L. (1998): Abstract Prototyping. Software Development, 6 (10), October. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds, The Unified Process Elaboration Phase. San Francisco: CMP Books, 2000.
  • Constantine, L. L., Windl, H., Noble, J., and Lockwood, L. A. D. (2000b): From Abstraction to Realization: Abstract Prototypes Based on Canonical Components. Working Paper, The Convergence Colloquy, July 2000.
  • Constantine, L. L. (2000c): Rapid Abstract Prototyping. Software Development, 6, (11), November 1998. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds., The Unified Process Elaboration Phase: Best Practices in Implementing the UP. CMP, Lawrence, KS, 2000.
  • Constantine, L. L. (2003): Canonical Abstract Prototypes for Abstract Visual and Interaction Design. In: Interactive Systems: Design, Specification, and Verification. 10th International Workshop, DSV-IV 2003. Vol. 2844, Lecture Notes in Computer Science, edited by J. Jorge, N. Jardim Nunes and J. Falcao e Cunha. Springer Verlag, 2003.
  • Gundelsweiler, F., Memmel, T., Reiterer, H (2004): Agile Usability Engineering. R. Keil-Slawik, H. Selke, G. Szwillus (Hrsg.): Mensch & Computer 2004: Allgegenwärtige Interaktion, München: Oldenbourg Verlag, p. 33-42, Mensch & Computer 2004, Sep 2004
  • Lowgren, J.; Stolterman, E.: Thoughtful Interaction Design: A Design Perspective on Information Technology. MIT Press, 2004
  • Rudd, J., Stern, K., Isensee, S. (1996): Low Vs. High-Fidelity Prototyping Debate. Interactions. January 1996. 76-85.

Visuelle Suchsysteme

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Hans-Christian Jetter, Jens Gerken

Beschreibung

Inhalt:

Heutige Informationsräume - egal ob digitale Bibliotheken, das lokale Dateisystem, Warenkataloge im Web, Wikipedia oder Businessdaten eines Konzerns - wachsen scheinbar unaufhörlich in ihrer Größe und Komplexität. Während immer schnellere Such- und Indexierverfahren den Zugriff durch herkömmliche Suchanfragen beschleunigen, werden die Benutzungsschnittstellen zur Suche, zur Trefferdarstellung und zum Browsing oft vernachlässigt. Oftmals herrschen hier noch Ansätze vor, wie sie bereits vor Jahrzehnten zum Einsatz kamen, ohne dass deren Gestaltung kritisch hinterfragt wird.

Im Kurs "Visuelle Suchsysteme" wird gezeigt, wie durch den Einsatz von interaktiven Visualisierungen der Rechercheprozess für den Benutzer wesentlich effektiver, effizienter und auch unterhaltsamer gestaltet werden kann. Die Studenten lernen, wie man Benutzer eines Informationssystems mit geeigneten Visualisierungen bei der Formulierung seines Informationsbedürfnisses (Formulierung der Suchanfrage) und durch eine durchdachte Präsentation der Suchergebnisse unterstützen kann. Mit innovativen Benutzungsoberflächen, wie z.B. animierten Zoomable User Interfaces (ZUI), oder neuen Ein- und Ausgabegeräten, wie z.B. der Powerwall, verschwimmen dabei oft die traditionellen Grenzen zwischen Suchanfrage, Trefferliste und Navigation.

Am Beginn des Kurses wird im Theorieteil eine Einführung in die Disziplin der interaktiven Informationvisualisierung anhand von Theorie und von ausgewählten Beispielen gegeben (siehe auch die Module Information Visualization I und II). Dann wird detailliert auf das Spezialgebiet der "visuellen Suchsysteme" eingegangen. Illustriert werden diese anhand einer Reihe von visuellen Suchsystemen und Konzepten aus der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion (z.B. aus den Projekten MedioVis, ZUIScat, ZOIL, BEST), die dann in der Veranstaltung auch von ihren jeweiligen Entwicklern demonstriert und diskutiert werden. Dabei wird auch auf den Erfolg oder Mißerfolg in Benutzertests während der Usability Evaluation eingegangen.

Im Praxisteil erhalten dann die Teilnehmer die Gelegenheit, ausgewählte theoretische oder praktische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von visuellen Suchsystemen eigenständig zu bearbeiten. Wer sich für eine theoretische Fragestellung entscheidet, stellt seine Ergebnisse in einer 20 - 30 seitigen Hausarbeit fundiert und nach umfangreicher Literaturrecherche und theoretischer Diskussion dar. Wer sich für eine praktische Fragestellung entscheidet, implementiert eine neue Visualisierung oder Interaktionstechnik für eines der obengenannten Systeme und dokumentiert seine Implementation in einem 10-15 seitigen Dokument (Hausarbeit). Die Ergebnisse werden zusätzlich vom jeweiligen Teilnehmer in einem abschließenden Kolloquium vor den anderen Kursteilnehmern in einem ca. 30-minütigen Vortrag präsentiert.

Lernziele:

Das grundsätzliche Lernziel besteht darin, die Möglichkeiten des Einsatz von Visualisierungen zur Unterstützung von Recherchen in digitalen Datenräumen (z.B. im Web, in digitalen Bibliotheken, in online-Datenbanken) kennen zu lernen.

Des weiteren soll den Teilnehmern vermittelt werden, dass ein effektiver und effizienter Rechercheprozess nur zu erreichen ist, wenn die Visualisierungen in geeignete Interaktionskonzepte eingebettet sind, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit auszeichnen.

Im einzelnen können die Lernziele wie folgt formuliert werden:

  • Die Teilnehmer erlernen die Möglichkeiten und Grenzen von Visualisierungen zur Exploration digitaler Informationsräume.
  • Die Teilnehmer lernen verschiedene Interaktionskonzepte (z.B. Zoomable User Interfaces) und deren Anwendung auf unterschiedlichen Endgeräten (z.B. PDA, Desktop, PowerWall) kennen.
  • Die Teilnehmer erreichen ein tieferes Verständnis über theoretische bzw. konzeptionelle Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Visualisierung und deren Einbettung in geeignete Interaktionstechniken.
  • Die Teilnehmer sind in der Lage, eigenständig eine spezielle Visualisierung in Kombination mit einem geeigneten Interaktionskonzept zu implementieren, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit (Usability) auszeichnet.

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

ECTS

6

Leistungsnachweis

  • Wer sich für eine theoretische Fragestellung entscheidet, stellt seine Ergebnisse in einer 20 - 30 seitigen Hausarbeit fundiert und nach umfangreicher Literaturrecherche und theoretischer Diskussion dar.
  • Wer sich für eine praktische Fragestellung entscheidet, implementiert eine neue Visualisierung oder Interaktionstechnik für eines der obengenannten Systeme und dokumentiert seine Implementation in einem 10-15 seitigen Dokument (Hausarbeit).

Die Ergebnisse werden zusätzlich vom jeweiligen Teilnehmer in einem abschließenden Kolloquium vor den anderen Kursteilnehmern in einem ca. 30-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion präsentiert.

Literatur

Grundlagen der Disziplin "Information Visualization" vermitteln folgende Bücher bzw. Artikel:

  • Card, Stuart K.: Information Visualization. In: Jacko Julie A.; Sears Andrew (Eds.): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, NJ (Lawrence Erlbaum) 2003, pp.544-582.
  • Bederson B. B., Shneiderman B. (Hrsg.): The Craft of Information Visualization. Readings and Reflections.San Francisco, CA, Morgan Kaufmann, 2003
  • Card, Stuart K.; Mackinlay, Jock D.; Shneiderman, Ben (Hrsg.): Readings in Information Visualization. Using Vision to Think. San Francisco, CA (Morgan Kaufmann Publishers, Inc.) 1999
  • Robert Spence; Information Visualization, Addison-Wesley, 2001

Die folgenden Quellen dienen als Einstieg in die Thematik der visuellen Suchsysteme (Auswahl):

  • Reiterer, H.: Visuelle Exploration digitaler Datenbestände. In: Maximilian Eibl; Harald Reiterer; Peter F. Stephan; Frank Thissen (Eds.): Knowledge Media Design. Theorie, Methodik, Praxis., Oldenbourg, München, 2005 Pflichtlektüre!
  • Marti Hearst; User Interfaces and Visualization, in: Ricardo Baeza-Yates, Berthir Ribeiro-Neto; Modern Information Retrieval, acm Press, 1999
  • Maximilian Eibl; Visualisierung im Document Retrival; Forschungsbericht IZ Bonn, 2000
  • Thomas Mann; Visualization of Search Results from the World Wide Web, Dissertation Uni Konstanz, 2001, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/751/
  • Gabriela Mußler; Retrieving Business Information from the WWW, Dissertation Uni Konstanz, 2002, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/844/

Wintersemester 2007/2008

Bachelor-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Lernziele:

Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit). 

Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion und entweder das Modul Visual Requirement Engineering for Interaction Design oder das Modul Visuelle Suchsysteme zu besuchen. Im darauf folgenden 6. Semester ist eine Auswahl aus den Modulen Usability Engineering 1 und 2 und dem Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion vorzunehmen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben. 

Inhalt:

Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst in der Projektgruppe erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars), Implementationen und Evaluationen. Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase entstehen dann aus klar gegeneinander abgegrenzten Teilbereichen der Gruppenarbeit. 

Die Vorbesprechung findet am 24.10. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

10

Einführung in das Kommunikationsdesign für Information Engineers

Dozent

Prof. Kaiser (FH Konstanz)

Assistenten

Jens Gerken (AG MCI)

Beschreibung

Anhand einer begleitenden praktischen Projektarbeit werden folgende Inhalte anschaulich gemacht, erarbeitet und erprobt:

  1. Die Disziplin 'Kommunikationsdesign' - Aufgaben, Möglichkeiten und Arbeitsfelder
  2. Einblicke in Geschichte und Gegenwart des Kommunikationsdesign
  3. Die Mittel des Kommunikationsdesign I - ein Überblick: von 'Form und Farbe' über das 'In-Formieren' und die Möglichkeiten der Komposition zu Bild-Text-Korrelationen bis hin zum Konzept
  4. Die Mittel des Kommunikationsdesign II: Einführung in die Bildarten und -aufgaben sowie in unterschiedliche Darstellungsformen
  5. Die Mittel des Kommunikationsdesign III: Einführung in die Typografie als Schnittstelle zwischen Inhalt und Form; mehrdimensionale Typografie
  6. Die Mittel des Kommunikationsdesign IV: Konzeption und Idee
  7. Der Entwurfsprozess im Kommunikationsdesign; Einflussgrößen und Qualitätskriterien im Kommunikationsdesign
  8. Diskussion 'Kommunikationsdesign und Information Engineering' - Verbindendes und Trennendes, interdisziplinäre Arbeitsfelder, Synergieeffekte, Visionen

ECTS

3

Leistungsnachweis

Kurs im Wahlpflichtbereich Information Engineering (Themengebiete Angewandte Informatik, Informationswissenschaft)

Wird im Kurs bekannt gegeben

Literatur

Wird im Kurs bekannt gegeben

Interaktionsdesign für hochauflösende Displays

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Werner A. König, Hans-Joachim Bieg, Jens Gerken

Beschreibung

Infolge der fortschreitenden Displaytechnik in Bezug auf Bildschirmgröße, Pixeldichte und Gesamtauflösung ergeben sich nicht nur neue Möglichkeiten zur Informationsdarstellung und -exploration, sondern hieraus resultieren gleichermaßen auch neue Problem- und Fragestellungen hinsichtlich des User-Interface Designs. Beispielsweise kann ein Anwender vor einem großen, hochauflösenden Display aufgrund des limitierten menschlichen Sehvermögens die dargestellten Details nur aus unmittelbarer Nähe pixelgenau wahrnehmen – für einen Überblick über den gesamten Bildschirminhalt ist aber eine größere Distanz zum Bildschirm von Nöten. Die gewonnene bzw. erzwungene Mobilität des Anwenders erfordert dementsprechend nicht nur die Verwendung von sehr flexiblen Eingabegeräten und die Konzeption von neuartigen Interaktionstechniken, sondern auch bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche muss der Tatsache Rechnung getragen werden, dass jeweils nur ein Bruchteil des Bildschirms vom Anwender scharf, der Großteil aber peripher oder gar nicht wahrgenommen wird.

Im Rahmen der Vorlesung werden die Eigenschaften von hochauflösenden Displays und deren Anwendungsdomänen erarbeitet und das typische Benutzerverhalten vor diesen analysiert und diskutiert. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen werden die Studenten Problemstellungen identifizieren und entsprechende Lösungen sowohl theoretisch als auch praktisch in Form von Prototypen erarbeiten. Hierbei steht das gesamte Themenspektrum der Interaktion mit hochauflösenden Displays vom physischen Eingabegerät über geeignete Interaktionstechniken bis hin zu generellen Interaktions- und Visualisierungskonzepten zur Verfügung. Ebenso können auch die entwickelten Prototypen oder bereits bestehende Lösungen evaluiert und Studien zum spezifischen Benutzerverhalten vor hochauflösenden Displays durchgeführt werden.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis findet in Form einer 30-minütigen Endpräsentation, einer schriftlichen Hausarbeit und der praktischen Projektarbeit statt.

Literatur

  • F. Guimbretiere, M. Stone, T. Winograd, Fluid Interaction with High-resolution Wall-size Displays, UIST 2001. 
  • W.A. König, H.-J. Bieg, T. Schmidt, H. Reiterer, Position-independent interaction for large high-resolution displays. IHCI 2007.
  • D. Vogel, R. Balakrishnan, Distant freehand pointing and clicking on very large, high resolution displays. UIST 2005.
  • A. Bezerianos, R. Balakrishnan, View and Space Management on Large Displays, IEEE Computer Graphics and Applications 2005.
  • G. Robertson, M. Czerwinski, P. Baudisch, B. Meyers, D. Robbins, G. Smith, D. Tan, The Large-Display User Experience, IEEE Computer Graphics and Applications 2005.

Kolloquiumsveranstaltung der Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

In dieser Kolloquiumsveranstaltung werden Teilnehmer am Bachelor- und Master-Projekt sowie die Doktoranden der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion in regelmäßigen Abständen ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentieren. 

Teilnehmer sind somit die Teilnehmer der folgenden Veranstaltungen: 

  • Seminar zum Bachelor-Projekt/Bachelor-Projekt der MCI
  • Seminar zum Master-Projekt/Master-Projekt der MCI
  • Mitarbeiter und Doktoranden der Arbeitsgruppe MCI 


Die Veranstaltung findet wöchentlich Montags von 10-12 im Raum D210 statt. Genauere Informationen werden am Vorbesprechungstermin am 24.10. von 12:00-14:00 in D247 (Raum wird noch bestätigt) bekanntgegeben.

Master-Projekt zur Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Lernziele:

Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren. 

Voraussetzungen:

Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar ausgewählte Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden. 

Inhalt:

Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion. 
Die Vorbesprechung findet am 24.10. in D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

10

Seminar: Gestaltung intelligenter und adaptiver Benutzerschnittstellen

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, Heilig

Beschreibung

Vorbesprechungstermin am 24.10.2007 in D247 von 12:00-14:00

Obwohl zur Verbesserung der Mensch-Computer Interaktion schon seit mehreren Jahrzehnten "intelligente" und adaptive Benutzerschnittstellen erforscht und propagiert werden, hatten bisherige Versuche (z. B. adaptive "Intelligent Menus" in Windows 2000 und XP) meist keinen Erfolg oder verärgerten die Benutzer mehr als ihnen zu nutzen. Im Gegensatz dazu gibt es jedoch auch sehr erfolgreiche Ansätze, z.B. die Personalisierung von Webseiten wie bei Amazon ("Andere Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, interessierten sich auch für folgendes Produkt…"). 

Folglich gilt es, bisherige Konzepte zu sammeln und zu analysieren, um die Erfolgskriterien für adaptive Systeme zu identifizieren und um diese während der Gestaltung von Benutzerschnittstellen gezielt berücksichtigen zu können. 

Neben Desktop-Systemen sollen dabei aber auch noch weitere Plattformen im Rahmen des Seminars betrachtet werden. So wird durch die wachsende Bedeutung von mobilen Geräten auch die dynamische Adaption der Benutzerführung an die jeweilige Situation und Umgebung ("context-awareness") zu einer wichtigen Herausforderung, die über den Erfolg oder Misserfolg eines Produktes mitentscheiden kann. Ebenso eröffnet die Interaktion mit großen Displays wie der Powerwall völlig neue Möglichkeiten für adaptive Benutzerschnittstellen, beispielsweise indem Faktoren wie die Art des Eingabegeräts oder die Distanz zum Display berücksichtigt werden. 

Das Seminar wird zunächst in die Thematik intelligenter und adaptiver Benutzerschnittstellen einführen und diese insbesondere unter dem Blickwinkel der Mensch-Computer Interaktion vorstellen. Anschließend sind die Seminarteilnehmer dazu aufgefordert, sich selbst weitergehend in die Fachliteratur zu vertiefen und auf dieser Basis Visionen und konkrete Konzepte für neuartige adaptive Dialoggestaltungen und Interaktionstechniken zu entwerfen. Dabei werden sich die Teilnehmer in Kleingruppen jeweils auf bestimmte Themengebiete konzentrieren können, die zu Beginn des Seminars vorgestellt werden. Das Seminar wird als regelmäßiger Workshop mit theoretischem und praktischem Teil abgehalten. 

Voraussetzungen: Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

ECTS

4

Leistungsnachweis

Kolloquiumsvortrag von ca. 45 min am Ende des Semesters und schriftliche Ausarbeitung von ca. 10-15 Seiten (Deutsch / Englisch, IEEE Format). Die Note ergibt sich aus der Bewertung des Vortrags und der Ausarbeitung. Bei der Vergabe der Themen wird hinsichtlich Umfang und Inhalt der jeweilige Studiumsabschnitt (B.Sc/M.Sc.) berücksichtigt.

Literatur

  • Das intelligente Interface – Neue Ansätze für die Entwicklung interaktiver Benutzerschnittstellen, Jef Raskin, Addison-Wesley (2001)
  • Beyond the Desktop Metaphor – Designing Integrated Digital Work Environments, Victor Kaptelinin, Mary Czerwinski, MIT Press (2007)

Seminar zum Bachelor-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Bachelor-Projekt und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Seminars zum Bachelor-Projekt erlernen. 

Voraussetzungen: 

keine 

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Bachelor-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Bachelor-Projekts. Das Seminar zum Bachelor-Projekt soll parallel zum 1. Teil des BAchelor-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Bachelor-Projekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. Das Seminar wird unter Verwendung des Groupware-Systems BSCW abgewickelt (d.h. die Seminararbeiten werden im BSCW gespeichert, die persönliche Betreuung wird durch Groupware-Technologien ergänzt, eine elektronische Kommunikation zwischen allen Kursteilnehmern soll initiiert werden). 

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 24.10. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Seminar zum Master-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken, Jetter, König, Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Master-Projekt. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Masterarbeit bereits im Rahmen des Seminars erlernen. 

Voraussetzungen: 

keine 

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Master-Projekts Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Master-Projekts. Das Seminar zum Master-Projekt soll parallel zum 1. Teil des Master-Projekts durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Masterprojekt, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. Das Seminar wird unter Verwendung des Groupware-Systems BSCW abgewickelt (d.h. die Seminararbeiten werden im BSCW gespeichert, die persönliche Betreuung wird durch Groupware-Technologien ergänzt, eine elektronische Kommunikation zwischen allen Kursteilnehmern soll initiiert werden). 

Bemerkung:

Die Veranstaltung findet nicht wöchentlich statt, sondern die Betreuung erfolgt individuell durch die Dozenten der Veranstaltung in Kleingruppe in den Büros der jeweiligen Betreuer. Am Ende des Seminars werden dann die Vorträge in dafür gesondert reservierten Räumen abgehalten. Die Vorbesprechung findet am 24.10. im Raum D247 von 12-14 Uhr statt!

ECTS

4

Usability Engineering: Design

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Hans-Christian Jetter, Jens Gerken

Beschreibung

Inhalt des Kurses ist die Vermittlung einer systematischen Vorgehensweise bei der Entwicklung gebrauchstauglicher und benutzer-zentrierter interaktiver Produkte (z.B. Anwendungssoftware, Webseiten, Information Appliances etc.). Dabei steht die Vermittlung, der Vergleich und die praktische Anwendung verschiedener in der Literatur vorhandener Vorgehensmodelle für das benutzerzentrierte Design im Zentrum des Kurses.Einen Schwerpunkt stellt dabei die Ausarbeitung von innovativen Produktkonzepten und User Interface Designs während des praktischen Anteils des Kurses dar. Dabei stehen Benutzungsschnittstellen für Dienstleistungen im "Web 2.0" im Vordergrund, z.B. Online-Communities, Social Software oder kollaborative Plattformen für Desktops und mobile Geräte.

Lernziele:

  • Erfassen von Bedürfnissen und Ableiten von Anforderungen aus dem Nutzungskontext
  • Entwickeln von Designalternativen (konzeptionelles und physikalisches Design)
  • Entwicklung von interaktiven Designstudien (Mockups)

Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt eine intensive praktische Umsetzung der Inhalte im Rahmen der Entwicklung von Designstudien für interaktive Produkte.

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Stoffplan:

Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Vorgehensmodellen des Usability Engineering (siehe Literatur).Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Vorgehensmodelle in einem theoretischen Teil durch die Studenten erarbeitet und eigenständig präsentiert. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Vorgehensmodelle werden dabei im direkten Vergleich deutlich und individuelle Vor- und Nachteile werden herausgearbeitet. (Theoretischer Teil der Abschlußleistung).

Der Schwerpunkt liegt dabei auf folgenden Inhalten:

  • Methoden zur Erfassung der Bedürfnisse und Anforderungen des Nutzungskontextes (z.B. Benutzerrollen, Aufgabenanalysen)
  • Methoden zur Erstellung von Designstudien (z.B. Konzeptionelles und physikalisches Interaction Design, Prototyping)
  • Entwicklungswerkzeuge für das Rapid Prototyping (z.B. Flash, HTML-Mockups)

Im praktischen Anteil des Kurses werden dann in den einzelnen Arbeitsgruppen diese Modelle auch praktisch angewendet, um Ideen und Konzepte zu entwickeln und in ansprechenden Designstudien den anderen Kursteilnehmern zur Diskussion und zur abschließenden Bewertung vorzustellen.

Die Erstellung und Präsentation dieser Designstudien als Prototypen entspricht dabei dem praktischen Teil der Abschlußleistung.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Theoretischer Anteil (30%):

Theoretische Präsentation jeweils eines Vorgehensmodells pro Arbeitsgruppe (45 Minuten) sowie anschließende Diskussion und Fragen (15 Minuten).

Praktischer Anteil (70%):

Durchführung eines benutzerzentrierten Designprozesses in der Arbeitsgruppe unter Befolgung des zugeordneten Vorgehensmodells. Wöchentliche Präsentation aller Arbeitsschritte und Zwischenergebnisse. Abschließende Präsentation der entstandenen Produkte anhand von anschaulichen, ansprechenden und interaktiven Prototypen des Produkts (45 Minuten + 15 Minuten Diskussion).

Präsentationstermine (Theorie): Mitte der VL-Zeit

Präsentationstermine (Praxis): Ende der VL-Zeit

Anwesenheit an diesen Terminen ist für alle Kursteilnehmer verpflichtend!

Als schriftliche Ausarbeitung wird eine detaillierte Dokumentation des Projektablaufs anhand der verschiedenen Zwischenpräsentationen, Artefakte, Modelle, Styleguides etc. im BSCW erwartet. Der Projektablauf und Designentscheidungen müssen an der Dokumentation nachvollzogen werden können.

Literatur

Als Einstieg in das Thema wird empfohlen (sofern die Inhalte des Kurses Mensch-Computer Interaktion nicht bekannt sein sollten):

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002

Die Inhalte des Kurses basieren auf folgenden Lehrbüchern, die gängige Vorgehensmodelle des Usability Engineering beschreiben:

  • Constantine L., Lockwood L., Software for use, Addison-Wesley, 1999
  • Mayhew D., The Usability Engineering Lifecycle, Morgan Kaufmann, 1998
  • Rosson M., Carroll J., Usablity Engineering - Scenario-based Development of Human-Computer Interaction, Morgan Kaufmann, 2002
  • Beyer H., Holtzblatt K., Contextual Design, Morgan Kaufmann, 1998

Visuelles Requirement Engineering für das Interaction Design

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Koenig

Beschreibung

Lernziele:

Lernziel ist die Vermittlung eines Verständnises über den Stellenwert interaktiver Simulationen in frühen Phasen des Software und Usability Engineering und deren Eignung als visuelle Spezifikation für den weiteren Entwicklungsprozess. Dazu werden Methoden und der Einsatz von Werkzeugen erlernt, mit deren Hilfe, auch unter schwierigen Projektbedingungen, hohe Qualitätsstandards im Sinn der Gebrauchstauglichkeit (Usability) erreicht werden können.Die Teilnehmer kennen verschiedene agile Usability Engineering Methoden und können diese in Software-Entwicklungs- und -Vergabeprozesse integrieren. Die Teilnehmer können unterschiedliche Formen und Einsatzmöglichkeiten des Prototyping im User Interface Design Lifecycle benennen. Die Teilnehmer können Werkzeuge zum Rapid Prototyping von Benutzeroberflächen selbständig nutzen und damit eine visuelle Spezifikation erstellen. Die Teilnehmer können die Bedeutung einer visuellen Spezifiaktion für den gesamten Software Entwicklungsprozess beurteilen und in diesen entsprechend einordnen.

Voraussetzungen:

Inhalte des Moduls Mensch-Computer Interaktion

Inhalt:

In der heutigen Zeit unterliegt das User Interface Design (UID), wie die Softwareentwicklung, generell der Anforderung einer immer kürzeren Time-to-Market. Benutzeroberflächen müssen in immer kürzerer Zeit gestaltet werden, wobei aber die Gebrauchstauglichkeit immer noch in identisch hohem Maße gewährleistet sein muss. Die fortschreitende Verkürzung von Entwicklungs- und Herstellzeiten bei gleichem Qualitätsanspruch ist eine große Herausforderung an den Designprozess, sowie an den verantwortlichen Designer und die von ihm verwendeten Methoden und Werkzeuge. Der User Interface Designer muss zudem oftmals die Ansprüche einer wachsenden Anzahl von Stakeholdern berücksichtigen und trotz aller zeitlichen Einschränkungen einen kollaborativen Entwicklungsprozess gewährleisten. Vor allem bei Projekten, in denen der Auftraggeber einen großen Einfluss auf das Design einer Anwendung nehmen möchte, z.B. wenn das Corporate Design eine wichtige Rolle spielt, müssen die Iterationszyklen schnell visuell vorzeigbare und leicht anpassbare Designentwürfe hervorbringen. Mit Stakeholdern unterschiedlicher Unternehmens- und Zuständigkeitsbereiche wäre die Diskussion an abstrakten Modellen und statischen Abbildungen schwierig. Prototypen, die kein interaktives Verhalten erlebbar darstellen können, führen zwischen Auftraggebern und Designern zu Missverständnissen, die sich ein "agiles" Projekt nicht leisten kann. Standardmethoden des Software Engineering (SE) sind ebenso wie solche des Usability Engineering (UE) nicht angemessen, einen Designer in einem agilen Entwicklungsprozess zu unterstützen. Die Qualität der Produkte sinkt, es resultiert eine mangelhafte Usability-Qualität der Systeme und Spezifikationsprozesse für interaktive, hochgradig dynamische Anwendungen werden aufwändiger. Ein Ziel modernen UIDs muss darin bestehen, dem Designer in einem agilen Produktzyklus Werkzeuge und Methoden zur Verfügung zu stellen, die bei Bedarf auch schnell visuelle Ergebnisse liefern können. Gleichzeitig müssen die Ergebnisse anhand der Werkzeuge schnell und leicht veränderbar sein, um Zeitverschiebungen zwischen Konzeption und Umsetzung gering zu halten oder vollständig zu eliminieren. Zusätzlich sollten die dynamischen Prototypen auch als visuelle Spezifikation für externe Dienstleister (Outsourcing, Offshoring) dienen, die sich bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche und des Interaktionsverhaltens unmittelbar an diesen orientieren sollen. Es gilt passende agile UE-Methoden in bestehende SW-Entwicklungs- und SW-Vergabeprozesse zu integrieren und damit auch unter den verschärften Bedingungen den Reifegrad von Engineering-Organisationen zu sichern und zu steigern.Nach einer allgemeinen Einführung vertieft der Kurs die Verwendung von Prototypen als visuelle Hilfsmittel der kollaborativen Anforderungsanalyse. Es werden verschiedene Kriterien diskutiert, anhand deren Prototypingverfahren beurteilt werden können. Durch die kollaterale Auseinandersetzung mit der Thematik der agilen Softwareentwicklung werden sehr aufwändige und einfache Verfahren vor dem Hintergrund eines modernen Requirements Engineering gegenübergestellt. In praktischen Aufgabenstellungen werden aktuelle Prototyping Werkzeuge verwendet und evaluiert.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Hausarbeit (theoretischer sowie praktischer Teil) und Kolloquium. 

Die Note ergibt sich aus der Hausarbeit und deren Präsentation.

Literatur

  • Constantine, L. L. (1998): Abstract Prototyping. Software Development, 6 (10), October. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds, The Unified Process Elaboration Phase. San Francisco: CMP Books, 2000.
  • Constantine, L. L., Windl, H., Noble, J., and Lockwood, L. A. D. (2000b): From Abstraction to Realization: Abstract Prototypes Based on Canonical Components. Working Paper, The Convergence Colloquy, July 2000.
  • Constantine, L. L. (2000c): Rapid Abstract Prototyping. Software Development, 6, (11), November 1998. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds., The Unified Process Elaboration Phase: Best Practices in Implementing the UP. CMP, Lawrence, KS, 2000.
  • Constantine, L. L. (2003): Canonical Abstract Prototypes for Abstract Visual and Interaction Design. In: Interactive Systems: Design, Specification, and Verification. 10th International Workshop, DSV-IV 2003. Vol. 2844, Lecture Notes in Computer Science, edited by J. Jorge, N. Jardim Nunes and J. Falcao e Cunha. Springer Verlag, 2003.
  • Gundelsweiler, F., Memmel, T., Reiterer, H (2004): Agile Usability Engineering. R. Keil-Slawik, H. Selke, G. Szwillus (Hrsg.): Mensch & Computer 2004: Allgegenwärtige Interaktion, München: Oldenbourg Verlag, p. 33-42, Mensch & Computer 2004, Sep 2004
  • Lowgren, J.; Stolterman, E.: Thoughtful Interaction Design: A Design Perspective on Information Technology. MIT Press, 2004
  • Rudd, J., Stern, K., Isensee, S. (1996): Low Vs. High-Fidelity Prototyping Debate. Interactions. January 1996. 76-85.

Visuelle Suchsysteme

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Hans-Christian Jetter, Jens Gerken

Beschreibung

Inhalt:

Heutige Informationsräume - egal ob digitale Bibliotheken, das lokale Dateisystem, Warenkataloge im Web, Wikipedia oder Businessdaten eines Konzerns - wachsen scheinbar unaufhörlich in ihrer Größe und Komplexität. Während immer schnellere Such- und Indexierverfahren den Zugriff durch herkömmliche Suchanfragen beschleunigen, werden die Benutzungsschnittstellen zur Suche, zur Trefferdarstellung und zum Browsing oft vernachlässigt. Oftmals herrschen hier noch Ansätze vor, wie sie bereits vor Jahrzehnten zum Einsatz kamen, ohne dass deren Gestaltung kritisch hinterfragt wird.

Im Kurs "Visuelle Suchsysteme" wird gezeigt, wie durch den Einsatz von interaktiven Visualisierungen der Rechercheprozess für den Benutzer wesentlich effektiver, effizienter und auch unterhaltsamer gestaltet werden kann. Die Studenten lernen, wie man Benutzer eines Informationssystems mit geeigneten Visualisierungen bei der Formulierung seines Informationsbedürfnisses (Formulierung der Suchanfrage) und durch eine durchdachte Präsentation der Suchergebnisse unterstützen kann. Mit innovativen Benutzungsoberflächen, wie z.B. animierten Zoomable User Interfaces (ZUI), oder neuen Ein- und Ausgabegeräten, wie z.B. der Powerwall, verschwimmen dabei oft die traditionellen Grenzen zwischen Suchanfrage, Trefferliste und Navigation.

Am Beginn des Kurses wird im Theorieteil eine Einführung in die Disziplin der interaktiven Informationvisualisierung anhand von Theorie und von ausgewählten Beispielen gegeben (siehe auch die Module Information Visualization I und II). Dann wird detailliert auf das Spezialgebiet der "visuellen Suchsysteme" eingegangen. Illustriert werden diese anhand einer Reihe von visuellen Suchsystemen und Konzepten aus der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion (z.B. aus den Projekten MedioVis, ZUIScat, ZOIL, BEST), die dann in der Veranstaltung auch von ihren jeweiligen Entwicklern demonstriert und diskutiert werden. Dabei wird auch auf den Erfolg oder Mißerfolg in Benutzertests während der Usability Evaluation eingegangen.

Im Praxisteil erhalten dann die Teilnehmer die Gelegenheit, ausgewählte theoretische oder praktische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von visuellen Suchsystemen eigenständig zu bearbeiten. Wer sich für eine theoretische Fragestellung entscheidet, stellt seine Ergebnisse in einer 20 - 30 seitigen Hausarbeit fundiert und nach umfangreicher Literaturrecherche und theoretischer Diskussion dar. Wer sich für eine praktische Fragestellung entscheidet, implementiert eine neue Visualisierung oder Interaktionstechnik für eines der obengenannten Systeme und dokumentiert seine Implementation in einem 10-15 seitigen Dokument (Hausarbeit). Die Ergebnisse werden zusätzlich vom jeweiligen Teilnehmer in einem abschließenden Kolloquium vor den anderen Kursteilnehmern in einem ca. 30-minütigen Vortrag präsentiert.

Lernziele:

Das grundsätzliche Lernziel besteht darin, die Möglichkeiten des Einsatz von Visualisierungen zur Unterstützung von Recherchen in digitalen Datenräumen (z.B. im Web, in digitalen Bibliotheken, in online-Datenbanken) kennen zu lernen.

Des weiteren soll den Teilnehmern vermittelt werden, dass ein effektiver und effizienter Rechercheprozess nur zu erreichen ist, wenn die Visualisierungen in geeignete Interaktionskonzepte eingebettet sind, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit auszeichnen.

Im einzelnen können die Lernziele wie folgt formuliert werden:

  • Die Teilnehmer erlernen die Möglichkeiten und Grenzen von Visualisierungen zur Exploration digitaler Informationsräume.
  • Die Teilnehmer lernen verschiedene Interaktionskonzepte (z.B. Zoomable User Interfaces) und deren Anwendung auf unterschiedlichen Endgeräten (z.B. PDA, Desktop, PowerWall) kennen.
  • Die Teilnehmer erreichen ein tieferes Verständnis über theoretische bzw. konzeptionelle Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Visualisierung und deren Einbettung in geeignete Interaktionstechniken.
  • Die Teilnehmer sind in der Lage, eigenständig eine spezielle Visualisierung in Kombination mit einem geeigneten Interaktionskonzept zu implementieren, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit (Usability) auszeichnet.

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

ECTS

6

Leistungsnachweis

  • Wer sich für eine theoretische Fragestellung entscheidet, stellt seine Ergebnisse in einer 20 - 30 seitigen Hausarbeit fundiert und nach umfangreicher Literaturrecherche und theoretischer Diskussion dar.
  • Wer sich für eine praktische Fragestellung entscheidet, implementiert eine neue Visualisierung oder Interaktionstechnik für eines der obengenannten Systeme und dokumentiert seine Implementation in einem 10-15 seitigen Dokument (Hausarbeit).

Die Ergebnisse werden zusätzlich vom jeweiligen Teilnehmer in einem abschließenden Kolloquium vor den anderen Kursteilnehmern in einem ca. 30-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion präsentiert.

Literatur

Grundlagen der Disziplin "Information Visualization" vermitteln folgende Bücher bzw. Artikel:

  • Card, Stuart K.: Information Visualization. In: Jacko Julie A.; Sears Andrew (Eds.): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, NJ (Lawrence Erlbaum) 2003, pp.544-582.
  • Bederson B. B., Shneiderman B. (Hrsg.): The Craft of Information Visualization. Readings and Reflections.San Francisco, CA, Morgan Kaufmann, 2003
  • Card, Stuart K.; Mackinlay, Jock D.; Shneiderman, Ben (Hrsg.): Readings in Information Visualization. Using Vision to Think. San Francisco, CA (Morgan Kaufmann Publishers, Inc.) 1999
  • Robert Spence; Information Visualization, Addison-Wesley, 2001

Die folgenden Quellen dienen als Einstieg in die Thematik der visuellen Suchsysteme (Auswahl):

  • Reiterer, H.: Visuelle Exploration digitaler Datenbestände. In: Maximilian Eibl; Harald Reiterer; Peter F. Stephan; Frank Thissen (Eds.): Knowledge Media Design. Theorie, Methodik, Praxis., Oldenbourg, München, 2005
    Pflichtlektüre!
  • Marti Hearst; User Interfaces and Visualization, in: Ricardo Baeza-Yates, Berthir Ribeiro-Neto; Modern Information Retrieval, acm Press, 1999
  • Maximilian Eibl; Visualisierung im Document Retrival; Forschungsbericht IZ Bonn, 2000
  • Thomas Mann; Visualization of Search Results from the World Wide Web, Dissertation Uni Konstanz, 2001, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/751/
  • Gabriela Mußler; Retrieving Business Information from the WWW, Dissertation Uni Konstanz, 2002, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/844/

Sommersemester 2007

Bachelor-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Büring, Gerken, Gundelsweiler, Jetter, König, Memmel

Interaktive Webanwendungen für komplexe Datenräume

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Fredrik Gundelsweiler

Beschreibung

Das Lernziel besteht darin, die Konzeption und Umsetzung verschiedener Navigationsmuster für Webanwendungen im Zusammenspiel mit großen Datenmengen zu erlernen. Weiterer Bestandteil des Kurses ist die Strukturierung des komplexen Informationsraums, um die verschiedenen Navigationsarten und Visualisierungen optimal zu unterstützen. Zentral dabei ist die Fragestellung welche Arten von Navigation und Informationsstrukturierung sich zur Unterstützung der Benutzer des Systems am besten eignen. Dabei müssen sowohl die technischen als auch die organisatorisch bedingten Einschränkungen beachtet werden. Insbesondere unterliegen Webanwendungen bestimmten Anforderungen und Rahmenbedingungen bzgl. Laufzeitumgebung, Datenübertragung, grafischen Möglichkeiten und Programmierumgebungen. Die Teilnehmer sollen verstehen welche Aufgaben und Abläufe für das effiziente und effektive Arbeiten mit einem Websystem für komplexe Datenräume notwendig sind. Die Teilnehmer haben ein tieferes Verständnis über theoretische bzw. konzeptionelle Fragestellung im Zusammenhang mit dem Einsatz von Navigation und Interaktion in komplexen Informationsräumen. Die Teilnehmer sind in der Lage eigenständig ein Konzept (Navigation, Strukturierung eines Datenraums) zu entwickeln und dieses zu implementieren.

ECTS

6

Master-Projekt Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Büring, Gundelsweiler, Jetter, König, Memmel

Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Thomas Memmel

Beschreibung

Es wird ein umfassender Überblick über die Ziele und Forschungsfragen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion gegeben. Die Studierenden erhalten ein Grundverständnis, wie man interaktive Produkte unter besonderer Berücksichtigung der Benutzer- und Aufgabenerfodernisse entwickeln kann. Ziel dieses Entwurfsprozesses ist das Design von gebrauchstauglichen Produkten, deren Benutzung auch Spass bereiten soll. Dazu werden grundlegende Gestaltungsprinzipien, Methoden und Werkzeuge vorgestellt und in praktischen Übungen vertieft. Als Grundlagenveranstaltung kann hier nur ein Überblick über das umfassende und stark interdisziplinär orienterte Feld Mensch-Computer Interaktion (fachliche Bezüge zu Informatik, Design, Psychologie, Arbeitswissenschaft, Pädagogik, etc.) geboten werden. Interessierte Studierende haben aber die Möglichkeit im Rahmen von vertiefenden Kursen (z.B. Usability Engineering 1 und 2, Visuelle Suchsysteme) hier vorgestellt Lehrinhalte zu vertiefen. 

ECTS

9

Leistungsnachweis

  • Vorleistung: Mehr als 50% der Punkte aus den Übungen (genaue Modalitäten zum Beginn des Kurses)
  • Prüfung: Klausur von 120min Dauer.
  • Die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur.

Die Note ergibt sich aus der Klausurnote.

Empfohlen werden folgende Lehrbücher, wobei das Buch Interaction Design als primäres Textbuch für diesen Kurs dient. Zu diesem Textbuch gibt es auch eine umfangreiche Web Site: www.id-book.com

Literatur

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002
  • Donald A. Norman:The Design of Everyday Things, Currency Doubleday, 1990
  • Shneiderman B.:Designing the User Interface, Addison Wesley, 3nd Edition, 1998
  • Dahm M. :Grundlagen der Mensch-Computer Interaktion, Pearson, 2006

Seminar: Interaktions- und Visualisierungstechniken für virtuelle Museen

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Jens Gerken

Beschreibung

Museen dienen, ähnlich wie auch Bibliotheken, der Archivierung und der Möglichkeit des öffentlichen Zugriffs auf Kulturgüter im weitesten Sinn. Immer öfter entstehen hierbei parallel zu den physischen Gebäuden auch virtuelle Museen – vielfach jedoch in Form einer einfachen Webseite mit Bildern der Ausstellungsobjekte. In diesem Seminar sollen von den Studenten Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie ein Interaktionsdesign für ein virtuelles Museum aussehen könnte. Als Anwendungsfall dient hierbei ein rein virtuelles Museum für Bildtelegraphie, welches derzeit im Rahmen eines Kooperationsprojekts der AG MCI mit Prof. Kümmel und weiteren Partnern entworfen und entwickelt wird. Neben der Frage nach Interaktions- und Visualisierungskonzepten, welche die Einbettung von narrativen Strukturen ermöglichen soll auch beleuchtet werden, auf welche Art und Weise der Besucher aktiv mit einbezogen werden kann und wie ihm die Komplexität der technischen Apparate vermittelt werden kann. Neben der Einführungsveranstaltung sind weitere Zwischenpräsentationstermine vorgesehen sowie eine Abschlusspräsentation des entworfenen Konzepts.

ECTS

4

Leistungsnachweis

Kolloquiumsvortrag von ca. 45 min am Ende des Semesters und schriftliche Ausarbeitung von ca. 10 Seiten (Deutsch / Englisch). Die Note ergibt sich aus der Bewertung des Vortrags und der Ausarbeitung.

Seminar: Neue Eingabegeräte für die Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

König

Beschreibung

Obwohl die traditionellen Eingabegeräte wie Maus und Tastatur schon in der "Steinzeit" der Informatik entworfen wurden und sich in den letzten 40 Jahren sowohl die Mensch-Computer Schnittstelle als auch deren Anwendungsdomänen sehr stark veränderten, stellen diese immer noch die Standardeingabegeräte für verschiedenste Bereiche dar. Folglich stellt sich die Frage, ob diese "alten" Eingabegeräte wirklich noch unseren heutigen und auch zukünftigen Anforderungen entsprechen?

Diese Frage wird im Seminar speziell auch im Hinblick auf Anwendungsdomänen betrachtet, welche per se sehr flexible und mobile Interaktionsmechanismen benötigen, wie z.B. Präsentationsszenarien, kollaboratives Arbeiten und die generelle Interaktion mit großen, hochauflösenden Displays. Herkömmliche Eingabegeräte sind hierfür nur bedingt oder zumeist gar nicht geeignet. Daher sind die Seminarteilnehmer aufgefordert, Visionen für neuartige Eingabegeräte und Interaktionstechniken zu entwerfen und diese im Verlauf des Seminars auch umzusetzen. Hierbei kann auf verschiedenste existierende Lösungen wie optische Trackingsysteme für Körper-, Hand- oder Laser-Tracking aufgebaut werden. Ebenso besteht die Möglichkeit alternative Eingabegeräte auch von Grund auf neu zu entwerfen und tatsächlich zusammen zu bauen. Daher wird eine praktische Einführung in Mikrocontroller-Technik und allgemeine Sensorik ebenfalls Teil des Seminarprogramms sein. Das Seminar wird als regelmäßiger Workshop mit theoretischem und praktischem Teil abgehalten.

ECTS

4

Leistungsnachweis

Kolloquiumsvortrag von ca. 45 min am Ende des Semesters und schriftliche Ausarbeitung von ca. 10 Seiten (Deutsch / Englisch). Die Note ergibt sich aus der Bewertung des Vortrags und der Ausarbeitung. Bei der Vergabe der Themen wird hinsichtlich Umfang und Inhalt der jeweilige Studiumsabschnitt (B.Sc/M.Sc.) berücksichtigt.

Literatur

  • Dan O'Sullivan, Tom Igoe: Physical Computing: Sensing and Controlling the Physical World with Computers.
  • Baudisch, P., Sinclair, M, and Wilson, A: Soap: a mouse-like pointing device that works in mid-air. UIST 2006 (Technote), Montreux, Switzerland, Oct 15-18, 2006.
  • Vogel, D. and Balakrishnan, R.: Distant freehand pointing and clicking on very large, high resolution displays. UIST 2005.
  • Han, J. Y., Low-cost multi-touch sensing through frustrated total internal reflection. UIST 2005.
  • X. Chen and J. Davis. LumiPoint: Multi-User LaserBased Interaction on Large Tiled Displays. Technical report, Stanford University, 2001.

Seminar zum Master-Projekt Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Jetter, Gerken, König

ECTS

3

Seminar zum Projektpraktikum Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Jetter, Gerken, König

Beschreibung

Aktuelles:

Mehr über die aktuellen Projekte und Themen findet Ihr in der Studentenecke.

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Projektpraktikum und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Projektseminars erlernen.

Voraussetzungen:

keine

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Projektpraktikum Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Projektpraktikums. Das Projektseminar soll parallel zum 1. Teil des Projektpraktikums durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Projektpraktikum, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. Das Seminar wird unter Verwendung des Groupware-Systems BSCW abgewickelt (d.h. die Seminararbeiten werden im BSCW gespeichert, die persönliche Betreuung wird durch Groupware-Technologien ergänzt, eine elektronische Kommunikation zwischen allen Kursteilnehmern soll initiiert werden).

ECTS

3

Usability Engineering I - Gestaltung Interaktiver Produkte

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Hans-Christian Jetter

Beschreibung

Inhalt:

Inhalt des Kurses ist die Vermittlung einer systematischen Vorgehensweise bei der Entwicklung gebrauchstauglicher und benutzer-zentrierter interaktiver Produkte (z.B. Anwendungssoftware, Webseiten, Information Appliances etc.).

Dabei steht die Vermittlung, der Vergleich und die Anwendung verschiedener in der Literatur vorhandener Vorgehensmodelle für das benutzerzentrierte Design im Zentrum des Kurses.

Einen besonderen Schwerpunkt stellt in diesem Semester die Ausarbeitung von innovativen Konzepten und Benutzungsschnittstellen im praktischen Anteil des Kurses dar. Gemeinsam mit dem Südkurier Medienhaus (www.suedkurier-medienhaus.de) als Industriepartner werden neue Ideen für Dienstleistungen des "Web 2.0", Online-Communities, Social Software oder kollaborative Plattformen für Desktops und mobile Geräte systematisch entwickelt und gemeinsam diskutiert.

Lernziele:

  • Erfassen von Bedürfnissen und Ableiten von Anforderungen aus dem Nutzungskontext
  • Entwickeln von Designalternativen (konzeptionelles und physikalisches Design)
  • Entwicklung von interaktiven Designstudien (Mockups)

Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt eine intensive praktische Umsetzung der Inhalte im Rahmen der Entwicklung von Designstudien für interaktive Produkte.

Umfang:

  • Vorlesung: 2 SWS
  • Übung: 2 SWS

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Stoffplan:

Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Vorgehensmodellen des Usability Engineering (siehe Literatur).Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Vorgehensmodelle in einem theoretischen Teil erarbeitet. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Vorgehensmodelle werden von den Studenten in Gruppenarbeit beleuchtet, präsentiert und schriftlich ausgearbeitet (Theoretischer Teil der Abschlußleistung).

Der Schwerpunkt liegt dabei auf folgenden Inhalten:

  • Methoden zur Erfassung der Bedürfnisse und Anforderungen des Nutzungskontextes (z.B. Benutzerrollen, Aufgabenanalysen)
  • Methoden zur Erstellung von Designstudien (z.B. Konzeptionelles und physikalisches Interaction Design, Prototyping)
  • Entwicklungswerkzeuge für das Rapid Prototyping (z.B. Flash, HTML-Mockups)

Neben der Präsentation der Vorgehensmodelle werden in den einzelnen Arbeitsgruppen diese Modelle auch praktisch angewendet, um Ideen und Konzepte zu entwickeln und in ansprechenden Designstudien den anderen Kursteilnehmern und dem Südkurier Medienhaus vorzustellen.Die Erstellung und Präsentation dieser Designstudien als Prototypen entspricht dabei dem praktischen Teil der Abschlußleistung.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis erfolgt in Form einer schriftlichen Hausarbeit, in der die Erkenntnisse aus dem theoretischen und die Anwendung der Methoden aus dem praktischen Teil dargestellt werden, sowie aus Zwischen- und Abschlusspräsentation im Kolloquium.

Die Note ergibt sich aus dieser Hausarbeit und den im Kurs geleisteten Präsentationen.

Ausarbeitung einer schriftlichen Hausarbeit sowie zwei jeweils 45 minütige Präsentationen der Ergebnisses der theoretischen und praktischen Anteile.

Präsentation (Theorie): 06./13. Juni 2007

Präsentation (Praxis): 11./18. Juli 2007

Anwesenheit an diesen Terminen ist für alle Kursteilnehmer verpflichtend!
Abgabe der Hausarbeit bis Ende des SS 2007.

Literatur

Als Einstieg in das Thema wird empfohlen (sofern die Inhalte des Kurses Mensch-Computer Interaktion nicht bekannt sein sollten):

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002

Die Inhalte des Kurses basieren auf folgenden Lehrbüchern, die gängige Vorgehensmodelle des Usability Engineering beschreiben:

  • Constantine L., Lockwood L., Software for use, Addison-Wesley, 1999
  • Mayhew D., The Usability Engineering Lifecycle, Morgan Kaufmann, 1998
  • Rosson M., Carroll J., Usablity Engineering - Scenario-based Development of Human-Computer Interaction, Morgan Kaufmann, 2002
  • Beyer H., Holtzblatt K., Contextual Design, Morgan Kaufmann, 1998

Usability Engineering II - User Interface Evaluation

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Jens Gerken

Beschreibung

Evaluation ist ein integraler Bestandteil des Usability Engineering. Es dient dazu, möglichst frühzeitig Benutzungsprobleme von in der Entwicklung befindlichen, interaktiven Produkten festzustellen und konkrete Ideen für Verbesserungen zu liefern. Mittlerweile ist ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Verfahren und Methoden verfügbar (z.B. heuristische Evaluationen, Benutzertests, Fragebögen, etc.), die sich in Aspekten wie Zeitpunkt der Anwendung im Entwicklungsprozess, Einsatz von Experten oder Beteiligung von potentiellen Endnutzern teils deutlich unterscheiden und somit auch Antworten auf unterschiedliche Fragestellungen liefern. Im theoretischen Teil der Veranstaltung werden die Studenten mehrere dieser Verfahren näher beleuchten und präsentieren. Anschließend wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest von den Studenten selbst in kleinen Gruppen durchgeführt werden. Die Studenten erhalten dabei die Gelegenheit, ein Usability Labor zu nutzen und ihre eigenen Erfahrungen hinsichtlich der Evaluation interaktiver Produkte zu sammeln. Im Rahmen des Kurses werden hierzu auch die Grundlagen des Designs von Experimenten vermittelt (z.B. wie wird eine Hypothese formuliert, was sind unabhängige und abhängige Variablen, was ist ein „within-subjects design“, wie können die erhobenen Daten statistisch ausgewertet werden, etc.). 

Einen besonderen Schwerpunkt stellt in diesem Semester die Kooperation im praktischen Teil der Veranstaltung mit dem Südkurier Medienhaus (www.suedkurier-medienhaus.de) als Industriepartner dar. Neben dem klassischen Südkurier Webauftritt werden dort auch Community-Portale für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Im Rahmen des praktischen Teils der Veranstaltung werden diese von den Studenten auf ihre Stärken und Schwächen mit Hilfe eines Usability-Tests untersucht werden.

Umfang

  • Vorlesung: 2 SWS
  • Übung: 2 SWS

Voraussetzungen

  • Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Lernziele

  • Das Lernziel dieses Kurses besteht darin, die notwendigen Methoden und Vorgehensweisen zur Durchführung der folgenden Aktivitäten beim Entwurf von interaktiven Produkten (Prozessmodell des Interaction Design, siehe Modul Vorlesung Mensch-Computer Interaktion) im Detail zu vermitteln:
  • Evaluation interaktiver Produkte hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit
  • Ableitung von Änderungserfordernissen zur Beseitigung festgestellter Fehler und Mängel.

Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, besteht der praktische Teil aus der konkreten Durchführung einer Evaluationsstudie.

Stoffplan

  • Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Klassen von Evaluationsverfahren des Usability Engineering. Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Verfahren in Gruppen erarbeitet, vorgestellt und einander gegenübergestellt (Präsentation + theoretischer Teil der Hausarbeit). Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verfahren werden beleuchtet. Der thematische Schwerpunkt liegt dabei auf folgenden Verfahren:
  • Benutzertests (user testing)
  • Fragebögen/Interviews (asking users)
  • Inspektionsverfahren (asking experts)
  • Walkthroughs
  • Nach der Präsentation der Evaluationsverfahren wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest gemeinsam geplant und anschließend in kleinen Gruppen durchgeführt. Die Studenten haben dabei Gelegenheit, selbst in die Rolle eines Evaluators zu schlüpfen und die im Theorieteil erworbenen Kenntnisse direkt anzuwenden. Die Ergebnisse dieses Benutzertests werden von den Studenten wiederum im Rahmen einer Präsentation vorgestellt sowie schriftlich im zweiten Teil der Hausarbeit festgehalten (praktischer Teil der Hausarbeit).

ECTS

6

Literatur

Main Textbooks:

  • Dumas J., Redish J., A Practical Guide to Usability Testing, Intellect, 1999
  • Nielsen J., Mack R., Usability Inspection Methods, John Wiley & Sons, 1994
  • Preece J., et al., Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002, Chapter 13

Wintersemester 2006/2007

Bachelor-Projekt und Bachelor-Arbeit in der Mensch-Computer-Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Büring, Gerken, Gundelsweiler, Jetter, König, Memmel

Beschreibung

Aktuelles:

Mehr über die aktuellen Projekte und Themen findet Ihr in der Studentenecke.

Lernziele:

Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit).

Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion und entweder das Modul Visual Requirement Engineering for Interaction Design oder das Modul Visuelle Suchsysteme zu besuchen. Im darauf folgenden 6. Semester ist eine Auswahl aus den Modulen Usability Engineering 1 und 2 und dem Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion vorzunehmen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben.

Inhalt:

Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst in der Projektgruppe erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars), Implementationen und Evaluationen. Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase entstehen dann aus klar gegeneinander abgegrenzten Teilbereichen der Gruppenarbeit.Adressaten Bachelor (5.-6. Semester)

ECTS

22

Leistungsnachweis

Projektarbeit (z. B. Recherche, Kurzpräsentationen in Kolloqien, Implementationen, Dokumentationen); im ersten Teil in kleinen Gruppen, im zweiten individuell. Ausserdem Anfertigen und Präsentieren der Abschlussarbeit. 

Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung der Abschlussarbeit und ihrer Präsentation.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und (meist englischsprachige) Fachliteratur im jeweiligen Projektzusammenhang.

Master-Projekt zur Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Büring, Gundelsweiler, Jetter, König, Memmel

Beschreibung

Aktuelles:

Mehr über die aktuellen Projekte und Themen findet Ihr in der Studentenecke.

Lernziele:

Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren.

Voraussetzungen:

Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar ausgewählte Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden.

Inhalt:

Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion.

ECTS

10

Leistungsnachweis

Planung, Durchführung, Dokumentation und Präsentation einer individuellen Projektaufgabe. Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung aller vier Teilleistungen. Die Gewichtung wird vor Beginn bekannt gegeben.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und themenspezifische Fachliteratur, meist in englischer Sprache. Eine eigene sorgfältige Literaturrecherche am Beginn des Praktikums ist unabdingbar.

Seminar Business Intelligence

Dozent

Scholl, Reiterer, Mansmann, Vinnik

Beschreibung

Business Intelligence (BI) encompasses a wide range of applications and technologies for gathering, providing access to, and analysing data for the purpose of helping users make better decisions.The body of knowledge for this area includes both business and technical topics, such as concepts of performance management, definition and delivery of business metrics, data visualization, and deployment and use of technology solutions such as OLAP, dashboards, scorecards, analytic applications, and data mining. The aim of this seminar is two-fold: to get acquainted with the basic concepts and approaches for BI and Business Analytics, to draw upon existing BI solutions and experiences, with analysis of best practices and common failures.

ECTS

4

Seminar Interaktionsdesign in Computer- und Videospielen

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Sebastian Rexhausen, Hans-Christian Jetter

Beschreibung

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten am Beispiel des Themas Interaktionsdesign in Computer- und Videospielen aus der Fachdisziplin Mensch-Computer-Interaktion. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben.

Voraussetzungen:

Inhalte des Moduls Mensch-Computer Interaktion sind wünschenswert

Inhalt:

Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragestellungen der Mensch-Computer Interaktion im Umfeld von Computerspielen. Motiviert durch die weltweite Verbreitung und den großen kommerziellen Erfolg heutiger Spiel- und Unterhaltungssoftware wird das Seminar behandeln, ob sich Gestaltungsmerkmale, Eingabegeräte oder Konzepte erfolgreicher Computerspiele auch auf die im Umfeld der Mensch-Computer Interaktion (Human-Computer Interaction, HCI) existierenden gestalterischen Disziplinen des Usability Engineerings, des Interaction Designs oder des User Interface Designs übertragen lassen. Gibt es eine Zukunft für spiel-orientiertes Design in der HCI? Was können "ernsthafte" Anwendungen von Computerspielen lernen? Wie können die Techniken zur Motivierung in Computerspielen auch in Anwendungen zum Einsatz kommen? Gibt es Qualitätskriterien bei der Benutzung von interaktiver Software (auch jenseits der Usability), die von Computerspielen profitieren könnten?

Ferner werden ab dem 31.10.2006 jeden Dienstag von 12:15-14:00 Sitzungen stattfinden, in denen den Seminarteilnehmern das Thema Computer- und Videospiele näher gebracht werden soll.

Die Termine und vorläufigen Themen der Sitzungen lauten:

  • 31.10.2006 Geschichte Hardware (Sebastian Rexhausen)
  • 07.11.2006 "Die perfekte Steuerung" (Sebastian Rexhausen)
  • 14.11.2006 Nintendo DS (Sebastian Rexhausen)
  • 21.11.2006 Emulatoren (Sebastian Rexhausen)
  • 28.11.2006 ??? (???)
  • 05.12.2006 ??? (Fredrik Gundelsweiler)
  • 12.12.2006 Vorsicht Bildschirm (Harald Reiterer/Thomas Memmel)
  • 19.12.2006 ??? (Hans-Christian Jetter)

Jeder Teilnehmer wird in einer 20-30 seitigen Seminararbeit eigenständig ein Thema aus dem Themenangebot bearbeiten und in einem 45 minütigen Vortrag seine Ergebnisse vor den anderen Teilnehmern präsentieren (Anwesenheit für alle Teilnehmer verpflichtend). Dazu ist eine intensive Recherche von Fachliteratur aus der Mensch-Computer Interaktion, von verfügbarer Ein-/Ausgabehardware für Spiele, von einzelnen Spieletiteln und deren Geschichte, sowie von Methoden bei deren Entwicklung für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar Grundvoraussetzung. (vorläufiges) Themenangebot (wir sind für eigene Vorschläge offen):

  • Hilfe- & Tutorial-Systeme
  • Funology
  • User Interface Paradigmen von RTS-Spielen
  • Eingabegeräte (Geschichte, Gegenwart, Zukunft)
  • Usability-Testing in der Spieleindustrie
  • Motivationsstrategien
  • Spielen Lernen
  • Kooperatives Spielen - Kooperatives Arbeite
  • ...

ECTS

4

Leistungsnachweis

Wird im Kurs bekannt gegeben.

Literatur

Basisliteratur (weitere wird im Kurs bekanntgegeben):

  • [Hassenzahl 2003:1] Hassenzahl, M.: Attraktive Software Was Gestalter von Computerspielen lernen können, In: Joachim Machate, Michael Burmester (Hrsg.), User Interface Tuning. Benutzungsschnittstellen menschlich gestalten, Frankfurt D (Software & Support Verlag) 2003.
  • [Hassenzahl 2003:2] Hassenzahl, M.: Spielend arbeiten? Computerspiele und 'ernsthafte' Software, In: Johannes Kücklich (Hrsg.): playability.de Ausgabe 1, München D 2003
  • [Jetter 2006] Jetter, H.-C.: Computerspiele - Spielzeug als Vorbild für hochwertige Anwendungen?, Seminararbeit, Universität Konstanz 2006 (Stand 12.06.2006)

Seminar zum Bachelor-Projekt Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Büring, Gerken, Gundelsweiler, Jetter, König, Memmel

Beschreibung

Aktuelles:

Mehr über die aktuellen Projekte und Themen findet Ihr in der Studentenecke.

Lernziele:

Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Projektpraktikum und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Projektseminars erlernen.

Voraussetzungen:

keine

Inhalt:

Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Projektpraktikum Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Projektpraktikums. Das Projektseminar soll parallel zum 1. Teil des Projektpraktikums durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Projektpraktikum, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. Das Seminar wird unter Verwendung des Groupware-Systems BSCW abgewickelt (d.h. die Seminararbeiten werden im BSCW gespeichert, die persönliche Betreuung wird durch Groupware-Technologien ergänzt, eine elektronische Kommunikation zwischen allen Kursteilnehmern soll initiiert werden).

ECTS

4

Leistungsnachweis

Mündlicher Vortrag von ca. 60 Minuten und schriftliche Ausarbeitung von ca. 15-25 Seiten (wahlweise auf deutsch oder englisch) zum jeweiligen Thema; Präsenz und aktive Teilnahme an den Kolloqiumsterminen. Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung des Vortrags und der Ausarbeitung. Die Gewichte werden vor Beginn bekanntgegeben.

Literatur

Die Themenbeschreibungen enthalten in der Regel Referenzen auf grundlegende Fachartikel. Eine eigenständige, umfassende Literaturrecherche ist für den Erfolg des Seminars unabdingbar.

Visuelles Requirement Engineering für das Interaction Design

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel

Beschreibung

Lernziele:

Lernziel ist die Vermittlung eines Verständnises über den Stellenwert interaktiver Simulationen in frühen Phasen des Software und Usability Engineering und deren Eignung als visuelle Spezifikation für den weiteren Entwicklungsprozess. Dazu werden Methoden und der Einsatz von Werkzeugen erlernt, mit deren Hilfe, auch unter schwierigen Projektbedingungen, hohe Qualitätsstandards im Sinn der Gebrauchstauglichkeit (Usability) erreicht werden können.

Die Teilnehmer kennen verschiedene agile Usability Engineering Methoden und können diese in Software-Entwicklungs- und -Vergabeprozesse integrieren. Die Teilnehmer können unterschiedliche Formen und Einsatzmöglichkeiten des Prototyping im User Interface Design Lifecycle benennen. Die Teilnehmer können Werkzeuge zum Rapid Prototyping von Benutzeroberflächen selbständig nutzen und damit eine visuelle Spezifikation erstellen. Die Teilnehmer können die Bedeutung einer visuellen Spezifiaktion für den gesamten Software Entwicklungsprozess beurteilen und in diesen entsprechend einordnen.

Voraussetzungen:

Inhalte des Moduls Mensch-Computer Interaktion

Inhalt:

In der heutigen Zeit unterliegt das User Interface Design (UID), wie die Softwareentwicklung, generell der Anforderung einer immer kürzeren Time-to-Market. Benutzeroberflächen müssen in immer kürzerer Zeit gestaltet werden, wobei aber die Gebrauchstauglichkeit immer noch in identisch hohem Maße gewährleistet sein muss. Die fortschreitende Verkürzung von Entwicklungs- und Herstellzeiten bei gleichem Qualitätsanspruch ist eine große Herausforderung an den Designprozess, sowie an den verantwortlichen Designer und die von ihm verwendeten Methoden und Werkzeuge. Der User Interface Designer muss zudem oftmals die Ansprüche einer wachsenden Anzahl von Stakeholdern berücksichtigen und trotz aller zeitlichen Einschränkungen einen kollaborativen Entwicklungsprozess gewährleisten. Vor allem bei Projekten, in denen der Auftraggeber einen großen Einfluss auf das Design einer Anwendung nehmen möchte, z.B. wenn das Corporate Design eine wichtige Rolle spielt, müssen die Iterationszyklen schnell visuell vorzeigbare und leicht anpassbare Designentwürfe hervorbringen. Mit Stakeholdern unterschiedlicher Unternehmens- und Zuständigkeitsbereiche wäre die Diskussion an abstrakten Modellen und statischen Abbildungen schwierig. Prototypen, die kein interaktives Verhalten erlebbar darstellen können, führen zwischen Auftraggebern und Designern zu Missverständnissen, die sich ein "agiles" Projekt nicht leisten kann. Standardmethoden des Software Engineering (SE) sind ebenso wie solche des Usability Engineering (UE) nicht angemessen, einen Designer in einem agilen Entwicklungsprozess zu unterstützen. Die Qualität der Produkte sinkt, es resultiert eine mangelhafte Usability-Qualität der Systeme und Spezifikationsprozesse für interaktive, hochgradig dynamische Anwendungen werden aufwändiger. Ein Ziel modernen UIDs muss darin bestehen, dem Designer in einem agilen Produktzyklus Werkzeuge und Methoden zur Verfügung zu stellen, die bei Bedarf auch schnell visuelle Ergebnisse liefern können. Gleichzeitig müssen die Ergebnisse anhand der Werkzeuge schnell und leicht veränderbar sein, um Zeitverschiebungen zwischen Konzeption und Umsetzung gering zu halten oder vollständig zu eliminieren. Zusätzlich sollten die dynamischen Prototypen auch als visuelle Spezifikation für externe Dienstleister (Outsourcing, Offshoring) dienen, die sich bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche und des Interaktionsverhaltens unmittelbar an diesen orientieren sollen. Es gilt passende agile UE-Methoden in bestehende SW-Entwicklungs- und SW-Vergabeprozesse zu integrieren und damit auch unter den verschärften Bedingungen den Reifegrad von Engineering-Organisationen zu sichern und zu steigern.Nach einer allgemeinen Einführung vertieft der Kurs die Verwendung von Prototypen als visuelle Hilfsmittel der kollaborativen Anforderungsanalyse. Es werden verschiedene Kriterien diskutiert, anhand deren Prototypingverfahren beurteilt werden können. Durch die kollaterale Auseinandersetzung mit der Thematik der agilen Softwareentwicklung werden sehr aufwändige und einfache Verfahren vor dem Hintergrund eines modernen Requirements Engineering gegenübergestellt. In praktischen Aufgabenstellungen werden aktuelle Prototyping Werkzeuge verwendet und evaluiert.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Hausarbeit (theoretischer sowie praktischer Teil) und Kolloquium. 
Die Note ergibt sich aus der Hausarbeit und deren Präsentation.

Literatur

  • Constantine, L. L. (1998): Abstract Prototyping. Software Development, 6 (10), October. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds, The Unified Process Elaboration Phase. San Francisco: CMP Books, 2000.
  • Constantine, L. L., Windl, H., Noble, J., and Lockwood, L. A. D. (2000b): From Abstraction to Realization: Abstract Prototypes Based on Canonical Components. Working Paper, The Convergence Colloquy, July 2000.
  • Constantine, L. L. (2000c): Rapid Abstract Prototyping. Software Development, 6, (11), November 1998. Reprinted in S. Ambler and L. Constantine, eds., The Unified Process Elaboration Phase: Best Practices in Implementing the UP. CMP, Lawrence, KS, 2000.
  • Constantine, L. L. (2003): Canonical Abstract Prototypes for Abstract Visual and Interaction Design. In: Interactive Systems: Design, Specification, and Verification. 10th International Workshop, DSV-IV 2003. Vol. 2844, Lecture Notes in Computer Science, edited by J. Jorge, N. Jardim Nunes and J. Falcao e Cunha. Springer Verlag, 2003.
  • Gundelsweiler, F., Memmel, T., Reiterer, H (2004): Agile Usability Engineering. R. Keil-Slawik, H. Selke, G. Szwillus (Hrsg.): Mensch & Computer 2004: Allgegenwärtige Interaktion, München: Oldenbourg Verlag, p. 33-42, Mensch & Computer 2004, Sep 2004
  • Lowgren, J.; Stolterman, E.: Thoughtful Interaction Design: A Design Perspective on Information Technology. MIT Press, 2004
  • Rudd, J., Stern, K., Isensee, S. (1996): Low Vs. High-Fidelity Prototyping Debate. Interactions. January 1996. 76-85.

Visuelle Suchsysteme

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Jetter, Koenig, Buering, Gerken

Beschreibung

Lernziele:

Das grundsätzliche Lernziel besteht einmal darin, die Möglichkeiten des Einsatz von Visualisierungen zur Unterstützung von Recherchen in digitalen Datenräumen (z.B. im Web, in digitalen Bibliotheken, in online-Datenbanken) kennen zu lernen. Des weiteren soll den Teilnehmern vermittelt werden, dass ein effektiver und effizienter Rechercheprozess nur zu erreichen ist, wenn die Visualisierungen in geeignete Interaktionskonzepte eigenbettet sind, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit auszeichnen.Die Teilnehmer kennen die Möglichkeiten und Grenzen von Visualisierungen zur Exploration digitaler Informationsräume. Die Teilnehmer kennen verschiedene Interaktionskonzept (z.B. Zoomable User Interfaces) und deren Anwendung auf unterschiedlichen Endgeräten (z.B. PDA, Desktop, PowerWall). Die Teilnehmer haben ein tieferes Verständnis über theoretische bzw. konzeptionelle Fragestellung im Zusammenhang mit dem Einsatz von Visualisierung und deren Einbettung in geeignete Interaktionstechniken. Die Teilnehmer sind in der Lage eigenständig eine spezielle Visualisierung, in Kombination mit einem geeigneten Interkationskonzept, zu implementieren, die sich durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit (Usability) auszeichnet.

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Inhalt:

Heutige Informationsräume ­- egal ob digitale Bibliotheken, das lokale Dateisystem, Warenkataloge im Web, Wikipedia oder Businessdaten eines Konzerns - wachsen scheinbar unaufhörlich in ihrer Größe und Komplexität. Während immer schnellere Such- und Indexierverfahren den Zugriff durch herkömmliche Suchanfragen beschleunigen, werden die Schnittstellen zur Suche, zur Trefferdarstellung und zum Browsing oft vernachlässigt. Oftmals herrschen hier noch Ansätze vor, wie sie bereits vor Jahrzehnten zum Einsatz kamen, ohne dass deren Gestaltung kritisch hinterfragt wird. Im Kurs "Visuelle Suchsysteme" wird gezeigt, wie durch den Einsatz von interaktiven Visualisierungen der Rechercheprozess für den Benutzer wesentlich effektiver, effizienter und auch unterhaltsamer gestaltet werden kann. Die Studenten lernen, wie man Benutzer eines Informationssystems mit geeigneten Visualisierungen bei der Formulierung seines Informationsbedürfnisses (Formulierung der Suchanfrage) und durch eine durchdachte Präsentation der Suchergebnisse unterstützen kann. Mit innovativen Benutzungsoberflächen, wie z.B. animierten Zoomable User Interfaces (ZUI), oder neuen Ein- und Ausgabegeräten, wie z.B. der Powerwall, verschwimmen dabei oft die traditonellen Grenzen zwischen Suchanfrage, Trefferliste und Navigation. Am Beginn des Kurses wird im Theorieteil eine Einführung in die Disziplin der interaktiven Information Visualisierung anhand von Theorie und von ausgewählten Beispielen gegeben (siehe auch die Module Information Visualization I und II). Dann wird detailliert auf das Spezialgebiet der "visuellen Suchsysteme" eingegangen. Illustriert werden diese anhand einer Reihe von visuellen Suchsystemen und Konzepten aus der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion (z.B. aus den Projekten MedioVis, ZUIScat, ZOIL, BEST), die dann in der Veranstaltung auch von ihren jeweiligen Entwicklern demonstriert und diskutiert werden. Dabei wird auch auf den Erfolg oder Mißerfolg in Benutzertests während der Usability Evaluation eingegangen.Im Praxisteil erhalten dann die Teilnehmer die Gelegenheit, ausgewählte theoretische oder praktische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von visuellen Suchsystemen eigenständig zu bearbeiten. Wer sich für eine theoretische Fragestellung entscheidet, stellt seine Ergebnisse in einer 20 - 30 seitigen Hausarbeit fundiert und nach entsprechender Literaturrecherche dar. Wer sich für eine praktische Fragestellung entscheidet, implementiert eine neue Visualisierung oder Interaktionstechnik für eines der obengenannten Systeme und dokumentiert seine Implementation in einem mehrseitigen Dokument (Hausarbeit). Die Ergebnisse werden zusätzlich vom jeweiligen Teilnehmer in einem abschließenden Kolloquium vor den anderen Kursteilnehmern in einem ca. 30-minütigen Votrag präsentiert.

Terminplan:

Termine:

  • 25. Okt. Einführung wieso visuelle Suchsystem HR + Themenstellung des Praxisteils ALLE
  • 26. Okt Einführung Visualisierung, Vorgehensmodell Visualisierung HR
  • 2. Nov. ZUIs und ZOIL WK (HR USA)• 8. Nov. ZUIs und ZOIL WK (HR in Stuttgart)
  • 9. Nov Präsentation der Thesenpapiere zu den Themenstellungen durch Teilnehmer ALLE
  • 15. Nov Mobile InfoVis Theoretische Grundlagen TB
  • 16. Nov. ZuiScat in allen Designvarianten TB
  • 22. Nov. ZUIs Designstudien für Websites (DC, Dell) FG
  • 23. Nov. ZUIs Designstudien für Websites (DC, Dell) FG
  • 29. Nov. MedioVis, HyperGrid und Attributraummodellierung CJ (HR in Heidelberg)
  • 30. Nov. MedioVis, HyperGrid und Attributraummodellierung CJ
  • 6. Dez. Evaluationsstudien zu InfoVis allgemein sowie eigene Studien, DROID JG
  • 7. Dez. Einfluss von räumlicher Vorstellung sowie weiterer kognitiver Faktoren JG
  • 13. Dez Interaktionsdesign erklärt anhand ausgewählter Anwendungen HR
  • 14. Dez. Zusammenfassung HR
  • 20. Dez. Präsentation des Zwischenstandes der Themenstellungen ALLE
  • 21. Dez Präsentation des Zwischenstandes der Themenstellungen ALLE
  • Im Januar und Februar ist Vorlesungszeit Sprechstundenzeit beim jeweiligen Betreuer des Themas, wobei aber Terminvereinbarung erforderlich ist
  • 7. Feb Abschlussdemos/Vorträge ALLE
  • 8. Feb. Abschlussdemos/ Vorträge ALLE
  • 14. Feb Abschlussdemos/Vorträge ALLE
  • 15. Feb Abschlussdemos/ Vorträge ALLE

ECTS

6

Leistungsnachweis

Hausarbeit und Kolloquium. 
Die Note ergibt sich aus der Hausarbeit und deren Präsentation.

Literatur

Grundlagen der Disziplin Information Visualization vermitteln folgende Bücher bzw. Artikel:

  • Card, Stuart K.: Information Visualization. In: Jacko Julie A.; Sears Andrew (Eds.): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, NJ (Lawrence Erlbaum) 2003, pp.544-582.
  • Bederson B. B., Shneiderman B. (Hrsg.): The Craft of Information Visualization. Readings and Reflections.San Francisco, CA, Morgan Kaufmann, 2003
  • Card, Stuart K.; Mackinlay, Jock D.; Shneiderman, Ben (Hrsg.): Readings in Information Visualization. Using Vision to Think. San Francisco, CA (Morgan Kaufmann Publishers, Inc.) 1999
  • Robert Spence; Information Visualization, Addison-Wesley, 2001

Die folgenden Quellen dienen als Einstieg in die Thematik der Visuellen Suchsysteme (Auswahl):

  • Marti Hearst; User Interfaces and Visualization, in: Ricardo Baeza-Yates, Berthir Ribeiro-Neto; Modern Information Retrieval, acm Press, 1999
  • Maximilian Eibl; Visualisierung im Document Retrival; Forschungsbericht IZ Bonn, 2000
  • Thomas Mann; Visualization of Search Results from the World Wide Web, Dissertation Uni Konstanz, 2001, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/751/
  • Gabriela Mußler; Retrieving Business Information from the WWW, Dissertation Uni Konstanz, 2002, siehe: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/844/

Sommersemester 2006

Einführung in HTML

Dozent

Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Blockkurs HTML für Studenten des FB Literatur, Kunst und Medienwissenschaften.

Leistungsnachweis

Gemeinsames Erlernen von HTML im Rechnerraum. Leistungsnachweis: Eigene Webseite erstellen

Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Es wird ein umfassender Überblick über die Ziele und Forschungsfragen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion gegeben. Die Studierenden erhalten ein Grundverständnis, wie man interaktive Produkte unter besonderer Berücksichtigung der Benutzer- und Aufgabenerfodernisse entwickeln kann. Ziel dieses Entwurfsprozesses ist das Design von gebrauchstauglichen Produkten, deren Benutzung auch Spass bereiten soll. Dazu werden grundlegende Gestaltungsprinzipien, Methoden und Werkzeuge vorgestellt und in praktischen Übungen vertieft. Als Grundlagenveranstaltung kann hier nur ein Überblick über das umfassende und stark interdisziplinär orienterte Feld Mensch-Computer Interaktion (fachliche Bezüge zu Informatik, Design, Psychologie, Arbeitswissenschaft, Pädagogik, etc.) geboten werden. Interessierte Studierende haben aber die Möglichkeit im Rahmen von vertiefenden Kursen (z.B. Usability Engineering 1 und 2, Visuelle Suchsysteme) hier vorgestellt Lehrinhalte zu vertiefen. 

ECTS

9

Leistungsnachweis

Vorleistung: Mehr als 50% der Punkte aus den Übungen (genaue Modalitäten zum Beginn des Kurses)

Prüfung: Klausur von 120min Dauer.

Die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur.

Die Note ergibt sich aus der Klausurnote.

Empfohlen werden folgende Lehrbücher, wobei das Buch Interaction Design als primäres Textbuch für diesen Kurs dient. Zu diesem Textbuch gibt es auch eine umfangreiche Web Site: www.id-book.com

Literatur

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002
  • Donald A. Norman:The Design of Everyday Things, Currency Doubleday, 1990
  • Shneiderman B.:Designing the User Interface, Addison Wesley, 3nd Edition, 1998
  • Dahm M. :Grundlagen der Mensch-Computer Interaktion, Pearson, 2006

Praktikum (BSc) zur Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Jetter, Gerken, Büring

Beschreibung

Vorbesprechung für Seminar und Praktikum Mensch-Computer Interaktion am 26.04.2006, 12.00, D247.

Im Rahmen dieses Projektpraktikums besteht die Möglichkeit im Projektteam in den Forschungsprojekten MedioVis oder BEST mitzuarbeiten.

  • Themengebiet Angewandte Informatik
  • Themengebiet Informationswissenschaft
  • Sprachen: Deutsch und Englisch

  • Umfang: 1 Semester
  • Praktikum: 4 SWS
  • 6 Credit Points (ECTS)

Voraussetzungen:

  • Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar ausgewählte Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden.

Lernziele:

  • Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren.

Stoffplan:

  • Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Prüfung

  • Planung, Durchführung, Dokumentation und Präsentation einer individuellen Projektaufgabe.

Note

  • Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung aller vier Teilleistungen. Die Gewichtung wird vor Beginn bekannt gegeben.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und themenspezifische Fachliteratur, meist in englischer Sprache. Eine eigene sorgfältige Literaturrecherche am Beginn des Praktikums ist unabdingbar.

Praktikum (MSc) zur Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Jetter, Gerken, Büring

Beschreibung

Vorbesprechung für Seminar und Praktikum Mensch-Computer Interaktion am 26.04.2006, 12.00, D247.

Im Rahmen dieses Projektpraktikums besteht die Möglichkeit im Projektteam in den Forschungsprojekten MedioVis oder BEST mitzuarbeiten.

  • Themengebiet Angewandte Informatik
  • Themengebiet Informationswissenschaft
  • Sprachen: Deutsch und Englisch

  • Umfang: 1 Semester
  • Praktikum: 4 SWS
  • 6 Credit Points (ECTS)

Voraussetzungen:

  • Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar ausgewählte Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden.

Lernziele:

  • Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren.

Stoffplan:

  • Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Prüfung

  • Planung, Durchführung, Dokumentation und Präsentation einer individuellen Projektaufgabe.

Note

  • Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung aller vier Teilleistungen. Die Gewichtung wird vor Beginn bekannt gegeben.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und themenspezifische Fachliteratur, meist in englischer Sprache. Eine eigene sorgfältige Literaturrecherche am Beginn des Praktikums ist unabdingbar.

Seminar Interaktionstechniken für große Displays (PowerWall)

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Werner A. König

Beschreibung

Große, hochauflösende Displays bieten nicht nur für verschiedenste Anwendungsdomänen neue Möglichkeiten der Informationsdarstellung und -exploration, sondern stellen den Benutzer gleichermaßen auch vor neue Herausforderungen. Der Benutzer kann bei Bildschirmdiagonalen von mehreren Metern und enormer Informationsdichte nur noch eine Teilmenge der dargestellten Daten gleichzeitig wahrnehmen. Die Übertragung von konventionellen Interaktionsmechanismen (z.B. WIMP) auf große Displays und die Verwendung von klassischen Eingabegeräten, wie Maus und Tastatur, scheint aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit keine geeignete Lösung zu sein. Mauszeiger sind entweder zu klein um von jedem Betrachtungspunkt bzw. jeder Mausposition aus erkannt zu werden oder lassen bei hoher Datendichte nur eine ungenügende Präzision zu. Die großen Distanzen, welche virtuell bei direkt-manipulativen Oberflächen auf großformatigen Displays zurückgelegt werden müssen, erzwingen effiziente, aber dennoch exakte Steuerungsmöglichkeiten des Zeigegerätes. Aber auch reell muss es dem Benutzer möglich sein, die Bildwand räumlich frei explorieren zu können.

Im Rahmen des Seminars sollen verschiedenste Eingabegeräte (Tracking-Systeme, PDA, Revolution-Controller…) auf deren Eignung hinsichtlich des benutzerzentrierten Einsatzes für große Displays diskutiert werden. Die Betrachtung sollte deren Möglichkeiten und Schwächen in Bezug auf Interaktionsmechanismen im Allgemeinen und Zoomable User Interfaces im Speziellen mit beinhalten.

Des Weiteren sollen neue oder adaptierte Interaktionsmechanismen für hochauflösende Displays aus der aktuellen Forschung vorgestellt werden, welche der hohen Auflösung, den neuen Ausmaßen und der limitierten menschlichen Wahrnehmung Rechnung tragen. Hierbei wird auf deren kritische Diskussion, Anpassungs- bzw. Verbesserungsvorschläge und eigene Konzeptideen Wert gelegt.

Preliminary Seminar Topics

Topic Field: Input Devices

  • Overview - Input Devices for HRDs
  • Laser Pointer Interaction
  • PDA & Powerwall

Topic Field: Interaction techniques

  • Interaction with HRDs - Possibilities, Challenges, Difficulties. Are ZUIs suitable?
  • Handle the wall - interaction concepts for wall-sized HRDs
  • Interaction Techniques beyond point & click and fixed menus
  • ZoomWall - Unifying physical and virtual navigation

Topic Field: Application Domain

  • Collaborating around large interactive displays
  • Interactive Ambient HRDs

ECTS

3

Leistungsnachweis

Kolloquiumsvortrag von ca. 45 min am Ende des Semesters und schriftliche Ausarbeitung von ca. 10 Seiten (Deutsch / Englisch) im UIST-Format. Die Note ergibt sich aus der Bewertung des Vortrags und der Ausarbeitung. Bei der Vergabe der Themen wird hinsichtlich Umfang und Inhalt der jeweilige Studiumsabschnitt (B.Sc/M.Sc.) berücksichtigt.

Literatur

Usability Engineering I - Design interaktiver Produkte

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Jetter, Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Inhalt:

Inhalt des Kurses ist die Vermittlung einer systematischen Vorgehensweise bei der Entwicklung gebrauchstauglicher und benutzer-zentrierter interaktiver Produkte.
Dabei steht die Vermittlung, der Vergleich und die Anwendung verschiedener in der Literatur vorhandener Vorgehensmodelle im Zentrum des Kurses.


Lernziele:

  • Erfassen von Bedürfnissen und Ableiten von Anforderungen aus dem Nutzungskontext
  • Entwickeln von Designalternativen (konzeptionelles und physikalisches Design)
  • Entwicklung von interaktiven Designstudien (Mockups)

Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, erfolgt eine intensive praktische Umsetzung der Inhalte im Rahmen der Entwicklung von Designstudien für interaktive Produkte.

Umfang: 

  • Vorlesung: 2 SWS
  • Übung: 2 SWS

Voraussetzungen:

Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Stoffplan:

Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Vorgehensmodellen des Usability Engineering (siehe Literatur).

Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Vorgehensmodelle in einem theoretischen Teil erarbeitet. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Vorgehensmodelle werden von den Studenten in Gruppenarbeit beleuchtet, präsentiert und schriftlich ausgearbeitet (Theoretischer Teil der Abschlußleistung).

Der Schwerpunkt liegt dabei auf folgenden Inhalten:

  • Methoden zur Erfassung der Bedürfnisse und Anforderungen des Nutzungskontextes (z.B. Benutzerrollen, Aufgabenanalysen)
  • Methoden zur Erstellung von Designstudien (z.B. Konzeptionelles und physikalisches Interaction Design, Prototyping)
  • Entwicklungswerkzeuge für das Rapid Prototyping (z.B. Flash, HTML-Mockups)

Nach der Präsentation der Vorgehensmodelle werden konkrete Aufgabenstellungen für zu erbringende Designstudien vorgestellt. Diese müssen dann im Rahmen des praktischen Teil des Kurses erstellt (Praktischer Teil der Abschlußleistung) und präsentiert werden.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis erfolgt in Form einer schriftlichen Hausarbeit, in der die Erkenntnisse aus dem theoretischen und die Anwendung der Methoden aus dem praktischen Teil dargestellt werden, sowie aus Zwischen- und Abschlusspräsentation im Kolloquium. Die Note ergibt sich aus der Hausarbeit und deren Präsentation.

Literatur

Als Einstieg in das Thema wird empfohlen (sofern die Inhalte des Kurses Mensch-Computer Interaktion nicht bekannt sein sollten):

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002

Die Inhalte des Kurses basieren auf folgenden Lehrbüchern, die gängige Vorgehensmodelle des Usability Engineering beschreiben:

  • Constantine L., Lockwood L., Software for use, Addison-Wesley, 1999
  • Mayhew D., The Usability Engineering Lifecycle, Morgan Kaufmann, 1998
  • Rosson M., Carroll J., Usablity Engineering - Scenario-based Development of Human-Computer Interaction, Morgan Kaufmann, 2002
  • Beyer H., Holtzblatt K., Contextual Design, Morgan Kaufmann, 1998

Usability Engineering II - Evaluation visueller Suchsysteme

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Gerken

Beschreibung

Evaluation ist ein integraler Bestandteil des Usability Engineering. Es dient dazu, möglichst frühzeitig Benutzungsprobleme von in der Entwicklung befindlichen, interaktiven Produkten festzustellen und konkrete Ideen für Verbesserungen zu liefern. Mittlerweile ist ein breites Spektrum an unterschiedlichsten Verfahren und Methoden verfügbar (z.B. heuristische Evaluationen, Benutzertests, Fragebögen, etc.), die sich in Aspekten wie Zeitpunkt der Anwendung im Entwicklungsprozess, Einsatz von Experten oder Beteiligung von potentiellen Endnutzern teils deutlich unterscheiden und somit auch Antworten auf unterschiedliche Fragestellungen liefern. Im theoretischen Teil der Veranstaltung werden die Studenten mehrere dieser Verfahren näher beleuchten und präsentieren. Anschließend wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest von den Studenten selbst in kleinen Gruppen durchgeführt werden. Die Studenten erhalten dabei die Gelegenheit, ein Usability Labor zu nutzen und ihre eigenen Erfahrungen hinsichtlich der Evaluation interaktiver Produkte zu sammeln. Im Rahmen des Kurses werden hierzu auch die Grundlagen des Designs von Experimenten vermittelt (z.B. wie wird eine Hypothese formuliert, was sind unabhängige und abhängige Variablen, was ist ein „within-subjects design“, wie können die erhobenen Daten statistisch ausgewertet werden, etc.).

Umfang

  • Vorlesung: 2 SWS
  • Übung: 2 SWS

Voraussetzungen

  • Die Inhalte des Kurses "Mensch-Computer Interaktion" sollten bekannt sein.

Lernziele

  • Das Lernziel dieses Kurses besteht darin, die notwendigen Methoden und Vorgehensweisen zur Durchführung der folgenden Aktivitäten beim Entwurf von interaktiven Produkten (Prozessmodell des Interaction Design, siehe Modul Vorlesung Mensch-Computer Interaktion) im Detail zu vermitteln:
  • Evaluation interaktiver Produkte hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit
  • Ableitung von Änderungserfordernissen zur Beseitigung festgestellter Fehler und Mängel.
  • Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema, besteht der praktische Teil aus der konkreten Durchführung einer Evaluationsstudie.

Stoffplan

  • Die Inhalte des Kurses basieren auf vier gängigen Klassen von Evaluationsverfahren des Usability Engineering. Am Beginn des Kurses werden die Inhalte dieser vier Verfahren in Gruppen erarbeitet, vorgestellt und einander gegenübergestellt (Präsentation + theoretischer Teil der Hausarbeit). Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verfahren werden beleuchtet. Der thematische Schwerpunkt liegt dabei auf folgenden Verfahren:
  • Benutzertests (user testing)
  • Fragebögen/Interviews (asking users)
  • Inspektionsverfahren (asking experts)
  • Walkthroughs
  • Nach der Präsentation der Evaluationsverfahren wird im praktischen Teil ein umfangreicher Benutzertest gemeinsam geplant und anschließend in kleinen Gruppen durchgeführt. Die Studenten haben dabei Gelegenheit, selbst in die Rolle eines Evaluators zu schlüpfen und die im Theorieteil erworbenen Kenntnisse direkt anzuwenden. Die Ergebnisse dieses Benutzertests werden von den Studenten wiederum im Rahmen einer Präsentation vorgestellt sowie schriftlich im zweiten Teil der Hausarbeit festgehalten (praktischer Teil der Hausarbeit).

ECTS

6

Leistungsnachweis

Leistungen

  • Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit (theoretischer sowie praktischer Teil) und Kolloquium
  • Die Note ergibt sich aus der Hausarbeit und deren Präsentation.

Literatur

Als Einstieg in das Thema wird empfohlen (sofern die Inhalt des Kurses Mensch-Computer Interaktion nicht bekannt sein sollten):

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002

Die Inhalte des Kurses basieren auf folgenden Lehrbüchern, die gängige Evaluationsverfahren des Usability Engineering beschreiben:

Benutzertests (user testing):

  • Dumas J., Redish J., A Practical Guide to Usability Testing, Intellect, 1999
  • Nielsen J., Usability Engineering, AP Professional, 1994, Chapter 6

Fragebögen/Interviews (asking users):

  • Attrakdiff: AttrakDiff: Ein Fragebogen zur Messung wahrgenommener hedonischer und pragmatischer Qualität. Hassenzahl, M., Burmester, M., & Koller, F. (2003). (www.attrakdiff.de)
  • ErgoNorm-Benutzerfragebogen: Ein Verfahren zur Konformitätsprüfung von Software auf der Grundlage von DIN EN ISO 9241 in: Dzida W. et al., Gebrauchstauglichkeit von Software, Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2001 
  • SUMI (Software Usability Measurement Inventory)
  • WAMMI Website Analysis and MeasureMent Inventory (Web Usability Questionnaire)
  • QUIS (Questionnaire for User Interface Satisfaction) and Shneiderman B., Designing the User Interface, Reading, 1998 (3rd Edition), Chapter 4
  • Group Interviews (Focus Groups) Nielsen J., Usability Engineering, AP Professional, 1994, Chapter 7

Inspektionsverfahren (asking experts):

  • Nielsen J., Mack R., Usability Inspection Methods, John Wiley and Sons, 1994, Chapter 2
  • Nielsen J., Usability Engineering, AP Professional, 1994, Chapter 5
  • ErgoNorm: Ein Verfahren zur Konformitätsprüfung von Software auf der Grundlage von DIN EN ISO 9241 (Dzida W. et al., Gebrauchstauglichkeit von Software, Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2001)

Walkthroughs:

  • Nielsen J., Mack R., Usability Inspection Methods, John Wiley and Sons, 1994, Chapter 3 and 5

Evaluation von Visuellen Suchsystemen:

  • Plaisant C., The challenge of information visualization evaluation, Proceedings of the working conference on Advanced visual interfaces, pp. 109-116, ACM Press, 2004

Wintersemester 2005/2006

Einführung in das Kommunikationsdesign für Information Engineers

Dozent

Prof. Kaiser (FH Konstanz) & Prof. Dr. Harald Reiterer (AG HCI)

Assistenten

Hans-Christian Jetter

Beschreibung

Anhand einer begleitenden praktischen Projektarbeit (Webpräsenz des Fachbereichs Informatik & Informationswissenschaft der Universität / Identifikationselement und Corporate Design) werden folgende Inhalte anschaulich gemacht, erarbeitet und erprobt:

  1. Die Disziplin 'Kommunikationsdesign' - Aufgaben, Möglichkeiten und Arbeitsfelder
  2. Einblicke in Geschichte und Gegenwart des Kommunikationsdesign
  3. Die Mittel des Kommunikationsdesign I - ein Überblick: von 'Form und Farbe' über das 'In-Formieren' und die Möglichkeiten der Komposition zu Bild-Text-Korrelationen bis hin zum Konzept
  4. Die Mittel des Kommunikationsdesign II: Einführung in die Bildarten und -aufgaben sowie in unterschiedliche Darstellungsformen
  5. Die Mittel des Kommunikationsdesign III: Einführung in die Typografie als Schnittstelle zwischen Inhalt und Form; mehrdimensionale Typografie
  6. Die Mittel des Kommunikationsdesign IV: Konzeption und Idee
  7. Der Entwurfsprozess im Kommunikationsdesign; Einflussgrößen und Qualitätskriterien im Kommunikationsdesign
  8. Diskussion 'Kommunikationsdesign und Information Engineering' - Verbindendes und Trennendes, interdisziplinäre Arbeitsfelder, Synergieeffekte, Visionen

ECTS

3

Leistungsnachweis

Kurs im Wahlpflichtbereich Information Engineering (Themengebiete Angewandte Informatik, Informationswissenschaft)
Wird im Kurs bekannt gegeben

Literatur

Wird im Kurs bekannt gegeben

Neue Bildmedien. Ästhetik, Organisation, Technik

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer et al.

Assistenten

Jetter

Beschreibung

Gemeinsame Veranstaltung der Informatik und Kunst-, Medienwissenschaft

Es handelt sich um eine fachfremde Veranstaltung, die BA und MA Studenten Information Engineering besuchen können.

Es dozieren unterschiedliche Lehrende aus den beteiligten Fachbereichen.

Die AG HCI (Prof. Reiterer) wird im Rahmen der LV am 16.11.2005 einen Beitrag zum Thema MedioVis einbringen.

Die oft als „Medienrevolution" beschriebene Ablösung analoger durch digitale Technologien führt zu einem tiefgreifenden Wandel der Produktion, Rezeption und Zirkulation kultureller Zeichen aller Art. Besonders intensiv wird dieser Wandel am Beispiel der optischen Medien, der sog. ‚neuen Bildmedien', diskutiert. Diese Veranstaltung gibt Studierenden der Informatik sowie der Kunst- und Medienwissenschaft (Kunst/Medien und Literatur-Kunst-Medien) einen Überblick über den gegenwärtigen technischen, organisatorischen und ästhetischen Entwicklungsstand neuer Bildmedien. Seminarplan und Material im elektronischen Kursverwaltungssystem MOODLE moodle.lkm.uni-konstanz.de Scheinmöglichkeiten für Studierende beider Fachbereiche

Modul Nr.: 82992H4600, 82992H4700, 82992H5100, 82992H5200, 82992H5600, 82992H5700Modul Nr.: 82992H4600, 82992H4700, 82992H5100, 82992H5200, 82992H5600, 82992H5700

ECTS

3

Leistungsnachweis

Thesenpapier, Referat/Hausarbeit

Literatur

Wird im Kurs bekanntgegeben

Praktikum (BSc) zur Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Jetter, Büring, Gerken, König

Beschreibung

Vorbesprechung für Seminar und Praktikum Mensch-Computer Interaktion am 18.10.2005, 12.00, D247.

Im Rahmen dieses Projektpraktikums besteht die Möglichkeit im Projektteam in den Forschungsprojekten MedioVis oder BEST mitzuarbeiten.

  • Themengebiet Angewandte Informatik
  • Themengebiet Informationswissenschaft
  • Sprachen: Deutsch und Englisch


Umfang:

  • 2 Semester
  • Praktikum: 4 SWS
  • 135 Eigenverantwortliche Stunden
  • 12 Credit Points (ECTS)

Voraussetzungen:

  • Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester die Vorlesungen Usability Engineering 1 und 2 sowie das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion zu besuchen (siehe entsprechende Module). Im darauf folgenden 6. Semester ist die entweder das Modul Visuelle Suchsysteme oder das Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben.

Lernziele:

  • Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit)

Stoffplan:

  • Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst in der Projektgruppe erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars), Implementationen und Evaluationen. Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase entstehen dann aus klar gegeneinander abgegrenzten Teilbereichen der Gruppenarbeit.

Neu: Kooperatives Bachelor-/Master-Praktikum mit Arbeitsgruppe Datenbanken & Informationssysteme (Prof. Dr. Scholl)

Im Umfeld der Forschungsprojekte MedioVis der AG MCI und Pathfinder der AG DBIS werden die Möglichkeiten zum Einsatz von relationalen und XML-basierten Datenbanken als Media Warehouse für multimediale Such- und Browsingsysteme thematisiert. Dabei ist schon heute mit MedioVis ein visuelles Suchsystem vorhanden, das im Informationszentrum der Bibliothek Konstanz für die Arbeit mit dem Bestand der Mediothek eingesetzt wird. Die AG DBIS und die AG MCI möchten nun durch die Kooperation MedioVis zu einem intuitiven Browsersystem ausbauen, das die effiziente Suche, Exploration und Arbeit in komplexen digitalen Bibliotheken für alle Benutzer ermöglicht.

Dabei muss die Effizienz des Systems auf zwei Ebenen sichergestellt werden: erstens durch eine benutzergerechte Gestaltung des User Interfaces und seiner Visualisierungen, zweitens durch eine intelligente Anbindung und Verwaltung der Daten im Media Warehouse.

Neben klassischen Themen der Datenbanktechnik - z.B. effiziente Datenmodellierung und Anfrageoptimierung - sind daher auch Fragen nach der geeigneten Präsentation, Zuordnung und Aufbereitung von Daten relevant. Interessierte sollten daher mit den Grundlagen der Datenbanktechnik und der Mensch-Computer Interaktion vertraut sein.Typische Fragen, die innerhalb der Praktika thematisiert werden, sind beispielsweise:

  • Welche Visualisierungen und Interaktionstechniken erleichtern dem Benutzer das Navigieren im Datenraum? Wie lassen sich große Datenmengen durch den Benutzer filtern und kompakt darstellen?
  • Welche Informationen sollen dem Benutzer wann und wie präsentiert werden? Welche Konsequenzen hat das auf die Datenmodellierung und Datenspeicherung?
  • Wie lassen sich relevante neue Informationen automatisch aus dem Web sammeln (Grafiken, Videos, PDF,...) und den Dokumenten im Media Warehouse zuordnen? Wie lassen sich veraltete Daten identifizieren und ersetzen oder löschen?
  • Wie lassen sich Videos, Textdokumente, Klänge oder digitale Karten in einem Media Warehouse speichern, aufbereiten und mit möglichst geringen Verzögerungen auf der Benutzerschnittstelle darstellen?
  • Wie kann hohe Skalierbarkeit des Systems ermöglicht werden? Wie geschieht Integration der Daten aus heterogenen Quellen?Wie lässt sich eine große multimediale Dokumentensammlung am besten realisieren (relationale Datenbanken oder XML)? Welche XML-Dialekte für Bibliotheken können genutzt und erweitert werden?
  • Wie lassen sich Cluster von ähnlichen Dokumenten identifizieren und welche Möglichkeit bietet das für das User Interface?

Die mit den obigen Fragestellungen verbundenen Praktikumsaufgaben sind u. a. logischer Datenbankentwurf, Normalisierung der relationalen Datenbestandes, Modellierung des XML-basierten Datenbank-Backends, Überführung des vorhandenen Datenbestandes in die neudefinierten Darstellungen, Definition der Indexstrukturen zur Anfrageoptimierung, Formulierung der Template-Anfragen in SQL und XQuery usw.

Eine Einführung in das gemeinsame Praktikumsangebot für die AG DBIS und die AG MCI wird es am Montag, 25.10.2004 um 12:00 in D247 geben.

ECTS

12

Leistungsnachweis

Prüfung

  • Projektarbeit (z. B. Recherche, Kurzpräsentationen in Kolloqien, Implementationen, Dokumentationen); im ersten Teil in kleinen Gruppen, im zweiten individuell. Ausserdem Anfertigen und Präsentieren der Abschlussarbeit.

Note

  • Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung der Abschlussarbeit und ihrer Präsentation.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und themenspezifische Fachliteratur, meist in englischer Sprache. Eine eigene sorgfältige Literaturrecherche am Beginn des Praktikums ist unabdingbar.

Praktikum (MSc) zur Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Jetter, Büring, Gerken, König

Beschreibung

Vorbesprechung für Seminar und Praktikum Mensch-Computer Interaktion am 18.10.2005, 12.00, D247.

Im Rahmen dieses Projektpraktikums besteht die Möglichkeit im Projektteam in den Forschungsprojekten MedioVis oder BEST mitzuarbeiten.

  • Themengebiet Angewandte Informatik
  • Themengebiet Informationswissenschaft
  • Sprachen: Deutsch und Englisch

  • Umfang: 1 Semester
  • Praktikum: 4 SWS
  • 135 Eigenverantwortliche Stunden
  • 6 Credit Points (ECTS)


Voraussetzungen:

  • Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar ausgewählte Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden.

Lernziele:

  • Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren.

Stoffplan:

  • Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion.

Neu: Kooperatives Bachelor-/Master-Praktikum mit Arbeitsgruppe Datenbanken & Informationssysteme (Prof. Dr. Scholl)

Im Umfeld der Forschungsprojekte "MedioVis" der AG MCI und "Pathfinder" der AG DBIS werden die Möglichkeiten zum Einsatz von relationalen und XML-basierten Datenbanken als "Media Warehouse" für multimediale Such- und Browsingsysteme thematisiert. Dabei ist schon heute mit MedioVis ein visuelles Suchsystem vorhanden, das im Informationszentrum der Bibliothek Konstanz für die Arbeit mit dem Bestand der Mediothek eingesetzt wird. Die AG DBIS und die AG MCI möchten nun durch die Kooperation MedioVis zu einem intuitiven Browsersystem ausbauen, das die effiziente Suche, Exploration und Arbeit in komplexen digitalen Bibliotheken für alle Benutzer ermöglicht.

Dabei muss die Effizienz des Systems auf zwei Ebenen sichergestellt werden: erstens durch eine benutzergerechte Gestaltung des User Interfaces und seiner Visualisierungen, zweitens durch eine intelligente Anbindung und Verwaltung der Daten im Media Warehouse.

Neben "klassischen" Themen der Datenbanktechnik - z.B. effiziente Datenmodellierung und Anfrageoptimierung - sind daher auch Fragen nach der geeigneten Präsentation, Zuordnung und Aufbereitung von Daten relevant. Interessierte sollten daher mit den Grundlagen der Datenbanktechnik und der Mensch-Computer Interaktion vertraut sein.Typische Fragen, die innerhalb der Praktika thematisiert werden, sind beispielsweise:

  • Welche Visualisierungen und Interaktionstechniken erleichtern dem Benutzer das Navigieren im Datenraum? Wie lassen sich große Datenmengen durch den Benutzer filtern und kompakt darstellen?
  • Welche Informationen sollen dem Benutzer wann und wie präsentiert werden? Welche Konsequenzen hat das auf die Datenmodellierung und Datenspeicherung?
  • Wie lassen sich relevante neue Informationen automatisch aus dem Web sammeln (Grafiken, Videos, PDF,...) und den Dokumenten im Media Warehouse zuordnen? Wie lassen sich veraltete Daten identifizieren und ersetzen oder löschen?
  • Wie lassen sich Videos, Textdokumente, Klänge oder digitale Karten in einem Media Warehouse speichern, aufbereiten und mit möglichst geringen Verzögerungen auf der Benutzerschnittstelle darstellen?
  • Wie kann hohe Skalierbarkeit des Systems ermöglicht werden? Wie geschieht Integration der Daten aus heterogenen Quellen?
  • Wie lässt sich eine große multimediale Dokumentensammlung am besten realisieren (relationale Datenbanken oder XML)? Welche XML-Dialekte für Bibliotheken können genutzt und erweitert werden?
  • Wie lassen sich Cluster von ähnlichen Dokumenten identifizieren und welche Möglichkeit bietet das für das User Interface?

Die mit den obigen Fragestellungen verbundenen Praktikumsaufgaben sind u. a. logischer Datenbankentwurf, Normalisierung der relationalen Datenbestandes, Modellierung des XML-basierten Datenbank-Backends, Überführung des vorhandenen Datenbestandes in die neudefinierten Darstellungen, Definition der Indexstrukturen zur Anfrageoptimierung, Formulierung der Template-Anfragen in SQL und XQuery usw.

Eine Einführung in das gemeinsame Praktikumsangebot für die AG DBIS und die AG MCI wird es am Montag, 25.10.2004 um 12:00 in D247 geben.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Prüfung

  • Planung, Durchführung, Dokumentation und Präsentation einer individuellen Projektaufgabe.

Note

  • Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung aller vier Teilleistungen. Die Gewichtung wird vor Beginn bekannt gegeben.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und themenspezifische Fachliteratur, meist in englischer Sprache. Eine eigene sorgfältige Literaturrecherche am Beginn des Praktikums ist unabdingbar.

Seminar zum Projektpraktikum Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Jetter, Büring, Gerken, König


Beschreibung

Preliminary discussion for seminar & practical courses in HCI for summer term 2005: Date 2005-10-18, 12.00, D247

Lernziele: Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Projektpraktikum und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Projektseminars erlernen. Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Projektpraktikum Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Projektpraktikums. Das Projektseminar soll parallel zum 1. Teil des Projektpraktikums durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Projektpraktikum, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. Das Seminar wird unter Verwendung des Groupware-Systems BSCW abgewickelt (d.h. die Seminararbeiten werden im BSCW gespeichert, die persönliche Betreuung wird durch Groupware-Technologien ergänzt, eine elektronische Kommunikation zwischen allen Kursteilnehmern soll initiiert werden).

ECTS

3

Leistungsnachweis

Mündlicher Vortrag von ca. 60min und schriftliche Ausarbeitung von ca. 15-25 Seiten (wahlweise auf deutsch oder englisch) zum jeweiligen Thema; Präsenz und aktive Teilnahme an den Kolloqiumsterminen. Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung des Vortrags und der Ausarbeitung. Die Gewichte werden vor Beginn bekanntgegeben.

Literatur

Die Themenbeschreibungen enthalten in der Regel Referenzen auf grundlegende Fachartikel. Eine eigenständige, umfassende Literaturrecherche ist für den Erfolg des Seminars unabdingbar.

Sommersemester 2005

Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler

Beschreibung

Es wird ein umfassender Überblick über die Ziele und Forschungsfragen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion gegeben. Die Studierenden erhalten ein Grundverständnis, wie man interaktive Produkte unter besonderer Berücksichtigung der Benutzer- und Aufgabenerfodernisse entwickeln kann. Ziel dieses Entwurfsprozesses ist das Design von gebrauchstauglichen Produkten, deren Benutzung auch Spass bereiten soll. Dazu werden grundlegende Gestaltungsprinzipien, Methoden und Werkzeuge vorgestellt und in praktischen Übungen vertieft. Als Grundlagenveranstaltung kann hier nur ein Überblick über das umfassende und stark interdisziplinär orienterte Feld Mensch-Computer Interaktion (fachliche Bezüge zu Informatik, Design, Psychologie, Arbeitswissenschaft, Pädagogik, etc.) geboten werden. Interessierte Studierende haben aber die Möglichkeit im Rahmen von vertiefenden Kursen (z.B. Usability Engineering 1 und 2, Visuelle Suchsysteme) hier vorgestellt Lehrinhalte zu vertiefen. 

Wir geben folgende Prüfungstermine für die Klausur im Fach MCI bekannt:

  • 1. Termin: 14.7.2005
  • 2. Termin: 16.9.2005

ECTS

9

Leistungsnachweis

Vorleistung: Mehr als 50% der Punkte aus den Übungen (genaue Modalitäten zum Beginn des Kurses)

Prüfung: Klausur von 120min Dauer.

Die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Klausur.
Die Note ergibt sich aus der Klausurnote.

Empfohlen werden folgende Lehrbücher, wobei das Buch Interaction Design als primäres Textbuch für diesen Kurs dient. Zu diesem Textbuch gibt es auch eine umfangreiche Web Site: www.id-book.com

Literatur

  • Preece J., Rogers Y., Sharp H.: Interaction Design, John Wiley & Sons, 2002
  • Donald A. Norman:The Design of Everyday Things, Currency Doubleday, 1990
  • Shneiderman B.:Designing the User Interface, Addison Wesley, 3nd Edition, 1998

Praktikum (BSc) zur Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Grün, Jetter

Beschreibung

Preliminary discussion for seminar & practical courses in HCI for summer term 2005: Date 2005-04-18, 12.00, D247

  • Themengebiet Angewandte Informatik
  • Themengebiet Informationswissenschaft
  • Sprachen: Deutsch und Englisch

  • Umfang: 2 Semester
  • Praktikum: 4 SWS
  • 135 Eigenverantwortliche Stunden
  • 12 Credit Points (ECTS)

Voraussetzungen:

  • Grundlegende Kenntnisse im Bereich Mensch Computer Interaktion, wie sie in der Grundlagenveranstaltung Mensch-Computer Interaktion vermittelt werden. Parallel zum Projektpraktikum sind im 5. Semester die Vorlesungen Usability Engineering 1 und 2 sowie das Projektseminar Mensch-Computer Interaktion zu besuchen (siehe entsprechende Module). Im darauf folgenden 6. Semester ist die entweder das Modul Visuelle Suchsysteme oder das Seminar zu ausgewählten Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen, sodaß sich mindestens 15 Credits aus den vertiefenden Lehrveranstaltungen während des Ablaufs des Projektpraktikums ergeben.

Lernziele:

  • Wissenschaftliches Arbeiten (selbständig und im Team). Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein anspruchsvolles Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine, Besprechungen), durchzuführen (Implementation, Evaluation, Dokumentation) und zu kommunizieren (Präsentationen, wissenschaftliche Abschlussarbeit)

Stoffplan:

  • Es wird ein umfangreiches Thema mit Schwerpunkt Mensch-Computer Interaktion (meist in Zusammenhang mit aktuellen Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe MCI) zunächst in der Projektgruppe erarbeitet. Dazu gehören u.a. intensive Literaturrecherche am Beginn (vor allem im Rahmen des begleitenden Projektseminars), Implementationen und Evaluationen. Die individuellen Aufgaben der zweiten Modulphase entstehen dann aus klar gegeneinander abgegrenzten Teilbereichen der Gruppenarbeit.

Neu: Kooperatives Bachelor-/Master-Praktikum mit Arbeitsgruppe Datenbanken & Informationssysteme (Prof. Dr. Scholl)

Im Umfeld der Forschungsprojekte MedioVis der AG MCI und Pathfinder der AG DBIS werden die Möglichkeiten zum Einsatz von relationalen und XML-basierten Datenbanken als Media Warehouse für multimediale Such- und Browsingsysteme thematisiert. Dabei ist schon heute mit MedioVis ein visuelles Suchsystem vorhanden, das im Informationszentrum der Bibliothek Konstanz für die Arbeit mit dem Bestand der Mediothek eingesetzt wird. Die AG DBIS und die AG MCI möchten nun durch die Kooperation MedioVis zu einem intuitiven Browsersystem ausbauen, das die effiziente Suche, Exploration und Arbeit in komplexen digitalen Bibliotheken für alle Benutzer ermöglicht.

Dabei muss die Effizienz des Systems auf zwei Ebenen sichergestellt werden: erstens durch eine benutzergerechte Gestaltung des User Interfaces und seiner Visualisierungen, zweitens durch eine intelligente Anbindung und Verwaltung der Daten im Media Warehouse.

Neben klassischen Themen der Datenbanktechnik - z.B. effiziente Datenmodellierung und Anfrageoptimierung - sind daher auch Fragen nach der geeigneten Präsentation, Zuordnung und Aufbereitung von Daten relevant. Interessierte sollten daher mit den Grundlagen der Datenbanktechnik und der Mensch-Computer Interaktion vertraut sein.Typische Fragen, die innerhalb der Praktika thematisiert werden, sind beispielsweise:

  • Welche Visualisierungen und Interaktionstechniken erleichtern dem Benutzer das Navigieren im Datenraum? Wie lassen sich große Datenmengen durch den Benutzer filtern und kompakt darstellen?
  • Welche Informationen sollen dem Benutzer wann und wie präsentiert werden? Welche Konsequenzen hat das auf die Datenmodellierung und Datenspeicherung?
  • Wie lassen sich relevante neue Informationen automatisch aus dem Web sammeln (Grafiken, Videos, PDF,...) und den Dokumenten im Media Warehouse zuordnen? Wie lassen sich veraltete Daten identifizieren und ersetzen oder löschen?
  • Wie lassen sich Videos, Textdokumente, Klänge oder digitale Karten in einem Media Warehouse speichern, aufbereiten und mit möglichst geringen Verzögerungen auf der Benutzerschnittstelle darstellen?
  • Wie kann hohe Skalierbarkeit des Systems ermöglicht werden? Wie geschieht Integration der Daten aus heterogenen Quellen?
  • Wie lässt sich eine große multimediale Dokumentensammlung am besten realisieren (relationale Datenbanken oder XML)? Welche XML-Dialekte für Bibliotheken können genutzt und erweitert werden?
  • Wie lassen sich Cluster von ähnlichen Dokumenten identifizieren und welche Möglichkeit bietet das für das User Interface?

Die mit den obigen Fragestellungen verbundenen Praktikumsaufgaben sind u. a. logischer Datenbankentwurf, Normalisierung der relationalen Datenbestandes, Modellierung des XML-basierten Datenbank-Backends, Überführung des vorhandenen Datenbestandes in die neudefinierten Darstellungen, Definition der Indexstrukturen zur Anfrageoptimierung, Formulierung der Template-Anfragen in SQL und XQuery usw.

Eine Einführung in das gemeinsame Praktikumsangebot für die AG DBIS und die AG MCI wird es am Montag, 25.10.2004 um 12:00 in D247 geben.

ECTS

12

Leistungsnachweis

Prüfung

  • Projektarbeit (z. B. Recherche, Kurzpräsentationen in Kolloqien, Implementationen, Dokumentationen); im ersten Teil in kleinen Gruppen, im zweiten individuell. Ausserdem Anfertigen und Präsentieren der Abschlussarbeit.

Note

  • Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung der Abschlussarbeit und ihrer Präsentation.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und (meist englischsprachige) Fachliteratur im jeweiligen Projektzusammenhang

Praktikum (MSc) zur Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Grün, Jetter

Beschreibung

Preliminary discussion for seminar & practical courses in HCI for summer term 2005: Date 2005-04-18, 12.00, D247

Im Rahmen dieses Projektpraktikums besteht die Möglichkeit im Projektteam in den Forschungsprojekten MedioVis oder BEST mitzuarbeiten.

  • Themengebiet Angewandte Informatik
  • Themengebiet Informationswissenschaft
  • Sprachen: Deutsch und Englisch

  • Umfang: 1 Semester
  • Praktikum: 4 SWS
  • 135 Eigenverantwortliche Stunden
  • 6 Credit Points (ECTS)

Voraussetzungen:

  • Vertiefte Kenntnisse der Mensch Computer Interaktion, idealerweise aus Spezialvorlesungen und besuchten Seminaren. Den Teilnehmern wird empfohlen, parallel zum Praktikum das Seminar ausgewählte Themen der Mensch-Computer Interaktion zu besuchen. Hier können die theoretischen Hintergründe im Zusammenhang mit der Aufgabenstellungen des Praktikums eingehender betrachtet werden.

Lernziele:

  • Selbständige Projektarbeit. Die Studierenden lernen unter Anleitung, ein umfangreiches Projekt zu organisieren (Aufteilung, Meilensteine), durchzuführen (Implementation bzw. Evaluation, Dokumentation) und geeignet zu präsentieren.

Stoffplan:

  • Jeder Teilnehmer erhält eine individuelle Aufgabe, die aus den aktuellen Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion bzw. aus Kooperationen mit Industriepartnern stammt. Thematisch orientieren sich die Aufgabenstellungen an Fragestellungen der Disziplin Mensch-Computer Interaktion.

Neu: Kooperatives Bachelor-/Master-Praktikum mit Arbeitsgruppe Datenbanken & Informationssysteme (Prof. Dr. Scholl)

Im Umfeld der Forschungsprojekte "MedioVis" der AG MCI und "Pathfinder" der AG DBIS werden die Möglichkeiten zum Einsatz von relationalen und XML-basierten Datenbanken als "Media Warehouse" für multimediale Such- und Browsingsysteme thematisiert. Dabei ist schon heute mit MedioVis ein visuelles Suchsystem vorhanden, das im Informationszentrum der Bibliothek Konstanz für die Arbeit mit dem Bestand der Mediothek eingesetzt wird. Die AG DBIS und die AG MCI möchten nun durch die Kooperation MedioVis zu einem intuitiven Browsersystem ausbauen, das die effiziente Suche, Exploration und Arbeit in komplexen digitalen Bibliotheken für alle Benutzer ermöglicht.

Dabei muss die Effizienz des Systems auf zwei Ebenen sichergestellt werden: erstens durch eine benutzergerechte Gestaltung des User Interfaces und seiner Visualisierungen, zweitens durch eine intelligente Anbindung und Verwaltung der Daten im Media Warehouse.

Neben "klassischen" Themen der Datenbanktechnik - z.B. effiziente Datenmodellierung und Anfrageoptimierung - sind daher auch Fragen nach der geeigneten Präsentation, Zuordnung und Aufbereitung von Daten relevant. Interessierte sollten daher mit den Grundlagen der Datenbanktechnik und der Mensch-Computer Interaktion vertraut sein.Typische Fragen, die innerhalb der Praktika thematisiert werden, sind beispielsweise:

  • Welche Visualisierungen und Interaktionstechniken erleichtern dem Benutzer das Navigieren im Datenraum? Wie lassen sich große Datenmengen durch den Benutzer filtern und kompakt darstellen?
  • Welche Informationen sollen dem Benutzer wann und wie präsentiert werden? Welche Konsequenzen hat das auf die Datenmodellierung und Datenspeicherung?
  • Wie lassen sich relevante neue Informationen automatisch aus dem Web sammeln (Grafiken, Videos, PDF,...) und den Dokumenten im Media Warehouse zuordnen? Wie lassen sich veraltete Daten identifizieren und ersetzen oder löschen?
  • Wie lassen sich Videos, Textdokumente, Klänge oder digitale Karten in einem Media Warehouse speichern, aufbereiten und mit möglichst geringen Verzögerungen auf der Benutzerschnittstelle darstellen?
  • Wie kann hohe Skalierbarkeit des Systems ermöglicht werden? Wie geschieht Integration der Daten aus heterogenen Quellen?
  • Wie lässt sich eine große multimediale Dokumentensammlung am besten realisieren (relationale Datenbanken oder XML)? Welche XML-Dialekte für Bibliotheken können genutzt und erweitert werden?
  • Wie lassen sich Cluster von ähnlichen Dokumenten identifizieren und welche Möglichkeit bietet das für das User Interface?

Die mit den obigen Fragestellungen verbundenen Praktikumsaufgaben sind u. a. logischer Datenbankentwurf, Normalisierung der relationalen Datenbestandes, Modellierung des XML-basierten Datenbank-Backends, Überführung des vorhandenen Datenbestandes in die neudefinierten Darstellungen, Definition der Indexstrukturen zur Anfrageoptimierung, Formulierung der Template-Anfragen in SQL und XQuery usw.

Eine Einführung in das gemeinsame Praktikumsangebot für die AG DBIS und die AG MCI wird es am Montag, 25.10.2004 um 12:00 in D247 geben.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Prüfung

  • Planung, Durchführung, Dokumentation und Präsentation einer individuellen Projektaufgabe.

Note

  • Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung aller vier Teilleistungen. Die Gewichtung wird vor Beginn bekannt gegeben.

Literatur

Ein Praktikumsleitfaden und themenspezifische Fachliteratur, meist in englischer Sprache. Eine eigene sorgfältige Literaturrecherche am Beginn des Praktikums ist unabdingbar.

Seminar Designing Pleasurable Interactive Products

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Beschreibung

Preliminary discussion for seminar & practical courses in HCI for summer term 2005: Date 2005-04-18, 12.00, D247

Seminar zum Projektpraktikum Mensch-Computer Interaktion

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Memmel, Gundelsweiler, Grün, Jetter

Beschreibung

Preliminary discussion for seminar & practical courses in HCI for summer term 2005: Date 2005-10-18, 12.00, D247

Lernziele: Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten als Vorbereitung zum Projektpraktikum und damit zur Bachelorarbeit. Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, das Thema zu erarbeiten, verständlich zu präsentieren, und angemessen niederzuschreiben. Dazu gehören insbesondere der sorgfältige Umgang mit Literatur, Vortragstechniken, Verwendung von Präsentationsmedien und wissenschaftliches Schreiben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden das notwendige fachliche und methodische Rüstzeug zum Verfassen der Bachelorarbeit bereits im Rahmen des Projektseminars erlernen. Am Beginn der Veranstaltung werden Themen vergeben, die starken inhaltlichen Bezug zum jeweiligen Themengebiet und der Aufgabenstellung des vom Studierenden gewählten Projektpraktikum Mensch-Computer Interaktion (siehe entsprechende Modulbeschreibung) haben, d.h. es erfolgen theoretische Vorarbeiten zum Thema des Projektpraktikums. Das Projektseminar soll parallel zum 1. Teil des Projektpraktikums durchgeführt werden. Die Themen werden innerhalb eines Kolloquiums, bestehend aus den Teilnehmern am Projektpraktikum, etwa zur Semestermitte dargestellt. Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer zwischen der Themenvergabe und dem Kolloquium in regelmäßigen Abständen über ihre Fortschritte und Erkenntnisse berichten. Das Seminar wird unter Verwendung des Groupware-Systems BSCW abgewickelt (d.h. die Seminararbeiten werden im BSCW gespeichert, die persönliche Betreuung wird durch Groupware-Technologien ergänzt, eine elektronische Kommunikation zwischen allen Kursteilnehmern soll initiiert werden).

ECTS

3

Leistungsnachweis

Mündlicher Vortrag von ca. 60min und schriftliche Ausarbeitung von ca. 15-25 Seiten (wahlweise auf deutsch oder englisch) zum jeweiligen Thema; Präsenz und aktive Teilnahme an den Kolloqiumsterminen. Die Note ergibt sich aus der gewichteten Bewertung des Vortrags und der Ausarbeitung. Die Gewichte werden vor Beginn bekanntgegeben.

Literatur

Die Themenbeschreibungen enthalten in der Regel Referenzen auf grundlegende Fachartikel. Eine eigenständige, umfassende Literaturrecherche ist für den Erfolg des Seminars unabdingbar.

Visuelle Suchsysteme

Dozent

Prof. Dr. Harald Reiterer

Assistenten

Klein, Jetter, Büring, Gerken, König

Beschreibung

Preliminary discussion for seminar & practical courses in HCI for summer term 2005: Date 2005-04-18, 12.00, D247

Es wird gezeigt, welche Möglichkeiten der Einsatz von Visualisierungen zur Unterstützung von Recherchen in digitalen Datenräumen bieten (z.B. im Web, in digitalen Bibliotheken, in online-Datenbanken). Ziel des Einsatzes von Visualisierungen ist es, den Rechercheprozess effektiver und effizienter zu gestalten. Die Studenten lernen, wie man Benutzer eines Informationssystems mit geeigneten Visualisierungen, sowohl bei der Formulierung seines Informationsbedürfnisses (Formulierung der Suchanfrage) als auch bei der Präsentation der Suchergebnisse unterstützen kann. Am Beginn des Kurses wird eine kurze Einführung in die Disziplin Information Visualization gegeben (siehe dazu auch den Kurs Information Visualization von Prof. Keim). Anschließend wird näher auf eine spezielle Form von Anwendungssystemen im Bereich des Information Visualization eingegangen, nämlich auf Visuelle Suchsysteme. Visuelle Suchsysteme stellen eine Kombination von herkömmlichen Text- bzw. Daten-Retrieval Systemen und Visualiserungssystemen dar. Durch geeignete Visualisierungen soll der Benutzer derartiger Systeme sowohl bei der Formulierung seines Informationsbedürfnisses als auch bei der Präsentation der Suchergebnisse unterstützt werden. Dazu wurden in den letzten Jahren eine Reihe von visuellen Suchsystemen entwickelt, die im Rahmen der Lehrveranstaltung vorgestellt werden. Ausführlich wird dann auf eine Reihe von der Arbeitgruppe Mensch-Computer Interaktion entwickelten visuellen Suchsysteme (z.B. INSYDER, VisMeB, MedioVis) eingegangen. Im Rahmen von Hausarbeiten erhalten dann die Studierenden Gelegenheit, ausgewählte theoretische bzw. praktische Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von visuellen Suchsystemen eigenständig zu bearbeiten. Die Ergebnisse werden in einer Hausarbeit dokumentiert und in einem abschließenden Kolloquium vor den Kursteilnehmern präsentiert.

ECTS

6

Leistungsnachweis

Hausarbeit (muss in der letzten Semesterwoche abgegeben werden)

Literatur

  • Card, Stuart K.: Information Visualization. In: Jacko Julie A.; Sears Andrew (Eds.): The Human-Computer Interaction Handbook. Mahwah, NJ (Lawrence Erlbaum) 2003, pp.544-582.
  • Bederson B. B., Shneiderman B. (Hrsg.): The Craft of Information Visualization. Readings and Reflections.San Francisco, CA, Morgan Kaufmann, 2003
  • Card, Stuart K.; Mackinlay, Jock D.; Shneiderman, Ben (Hrsg.): Readings in Information Visualization. Using Vision to Think. San Francisco, CA (Morgan Kaufmann Publishers, Inc.) 1999
  • Robert Spence; Information Visualization, Addison-Wesley, 2001
  • T. Mann; Visualization of search results from the World Wide Web, www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2002/751/index.html